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Wulff meldet sich zurück

Es ist ein kleiner Schritt zurück ins Rampenlicht. Christian Wulff hat erstmals seit seinem Rücktritt wieder eine Rede gehalten. Dabei überraschte der Ex-Präsident mit einer äußerlichen Veränderung.

  Sprach mit neuer, alter randloser Brille am Mittwochabend in der Heidelberger Universität: Ex-Bundespräsident Christian Wulff

Sprach mit neuer, alter randloser Brille am Mittwochabend in der Heidelberger Universität: Ex-Bundespräsident Christian Wulff

In der ersten öffentlichen Rede seit seinem Rücktritt als Bundespräsident hat Christian Wulff für verstärkte Anstrengungen bei der Integration von Ausländern geworben. "Es liegt im nationalen Interesse Deutschlands, dass wir offen sind für Menschen aus aller Welt", sagte Wulff am Mittwochabend vor etwa 250 Zuhörern in Heidelberg. Auf Einladung der Hochschule für Jüdische Studien hielt er einen Vortrag zum Thema "Gesellschaft im Wandel".

Seit seinem Rücktritt im Februar hatte Wulff sich in der Öffentlichkeit rar gemacht. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nach wie vor gegen ihn wegen des Verdachts der Vorteilsannahme. Es geht um die Frage, ob Wulff sich in seiner Zeit als niedersächsischer Ministerpräsident Reisen von einem Unternehmer bezahlen ließ.

Keine Statements zur Affäre

Die Vorwürfe gegen ihn sprach Wulff nicht an, Interviews waren bereits im Vorfeld ausgeschlossen worden. Auch zur Tagespolitik wollte Wulff sich nicht äußern. Als Alt-Präsident wolle er "staatspolitisch verantwortlich agieren", begründete er dies. Für Aufsehen sorgte er dafür mit einer Äußerlichkeit: Den Auftritt in Heidelberg absolvierte er statt mit seiner neuen, dunklen Hornbrille wieder mit einem randlosen Modell, wie er es schon zu seiner Amtszeit bevorzugt hatte.

Gewartet haben die Deutschen nicht unbedingt auf Wulffs Rückkehr. Einer Umfrage für das Hamburger Magazin stern zufolge haben 86 Prozent der Deutschen kein Mitleid mit dem 53-Jährigen. Selbst 81 Prozent der Unionswähler meinen, der frühere Merkel-Vertraute täte ihnen nicht leid. Lediglich 11 Prozent aller Befragten fühlen mit dem Gescheiterten.

kng/DPA/DPA

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