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14. Januar 2008, 12:01 Uhr

Joschka Fischer ist zurück

Zwei Jahre nach Fischers Rückzug aus der Politik wird der ehemalige Außenminister Ende Januar in den hessischen Wahlkampf eingreifen. Sein Auftritt bei einer Kundgebung sei allerdings nur eine Ausnahme, heißt es bei den hessischen Grünen.

Joschka Fischer trat in Deutschland in der Vergangenheit nur noch selten öffentlich auf - zuletzt um sein Buch zu bewerben© Gero Breloer/DPA

Ex-Bundesaußenminister Joschka Fischer greift in den hessischen Landtagswahlkampf ein. Wie der Landesverband der Grünen berichtete, wird Fischer am 21. Januar auf einer Kundgebung der Partei in Wiesbaden reden.

Auftritt Fischers bleibt eine Ausnahme

"Es ist an der Zeit, dem Spalter Roland Koch den Stuhl vor die Tür zu stellen", erklärte dazu der hessische Grünen-Chef Tarek Al-Wazir: "Wir freuen uns, dass Joschka Fischer sich noch einmal in den Ring wirft, um an der überfälligen Ablösung der Regierung Koch mitzuwirken." Fischer habe das landespolitische Geschehen in Hessen immer im Auge behalten und wolle für ein neues rot-grünes Projekt werben, sagte Al-Wazir.

Der Wahlkampfauftritt des ehemaligen Außenministers sei die "einzige Ausnahme von seiner selbst verordneten Politikabstinenz". Die jüngste Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen sagt den Grünen in Hessen empfindliche Stimmenverluste voraus. Die Landtagswahl findet am 27. Januar statt.

Fischer folgt dem Beispiel Gerhard Schröders

Fischer war nach der für SPD und Grüne verlorenen Bundestagswahl 2005 aus dem Amt des Außenministers geschieden. Ein Jahr später legte er auch sein Bundestagsmandat nieder. Derzeit schreibt der 59-Jährige an einem Buch über die deutsche Außenpolitik unter Rot-Grün.

Auch Exbundeskanzler Gerhard Schröder hat vor wenigen Tagen in den SPD-Landtagswahlkampf eingegriffen und sowohl in Hannover als auch in Hamburg die CDU-Kampagne gegen die Kriminalität ausländischer Jugendlicher scharf kritisiert.

AP
 
 
KOMMENTARE (10 von 15)
 
ramteid (16.01.2008, 01:13 Uhr)
Es langt!
Ich kann ihn nicht mehr sehen und vor allem nicht mehr hören. Einfach unerträglich.
ganzbaf (14.01.2008, 22:22 Uhr)
Pfeifft auf alle Politpappnasen!
Lasst uns nach Berlin ziehen und die vollumfängliche Volksabstimmungsdemokratie einfordern.
Und zwar ultimativ!... ;-D
taucher1102 (14.01.2008, 22:10 Uhr)
irmanow
Der Gedanke klingt interssant, kannst du ihn bitte weiter ausführen?
irmanow (14.01.2008, 19:48 Uhr)
Wahlkrampf Komödie
Fischer,Schröder,Koch und wie sie sich sonst noch nennen,alles nur totaler Krampf!
Jeder Deutsche sollte wirklich wählen gehen,wenn eine "Wahl" ansteht.
Wie sähe es wohl aus,wenn jeder Wähler auf dem Wahlschein jeden Kreis,der da vorgegeben ist,mit einem Kreuz füllen würde?
Also den Wahlschein ungültig machen würde?
Es wäre eine 100 prozentige Wahlbeteiligung,aber welche Partei wäre der Gewinner?
Darüber sollte man sich mal Gedanken machen!
ganzbaf (14.01.2008, 15:29 Uhr)
Hier hat aber auch keiner eine Ahnung...
Fischer höchstselbst hat die "68er" bei den Grünen entmachtet und rasugeworfen. Mit der Spaltung von "Fundi- und Realoflügel" in Ende 80er Jahre.
.
Die Grünen und Fischer sind demnach heut alles Realos (bis auf ein paar neue Nachgewachsene). Und Realos sind weder links noch 68 sondern einfach nur scheisse.... ;-PPppp
ganzbaf (14.01.2008, 15:24 Uhr)
Soll die Klappe halten
...der Verräter.
Er gehört bei den Grünen rausgeworfen, so wie Schröder bei der SPD.
killes (14.01.2008, 15:17 Uhr)
Künftiger Ministerpräsident Hessen
Auf der Erde hat Joschka nun genug Erfahrungen gesammelt. Kann mir nun vorstellen, dass Herr Fischer nun sozusagen zum Berufsende noch ein bischen als Ministerpräsident in Hessen seine Langeweile bekämpfen möchte.
Ihr
Michael Wehner
mother_of_5 (14.01.2008, 14:18 Uhr)
Eine Frage der Zeit
Das habe ich mir gedacht. Wo Gerhard ist, ist Joschi nicht weit. Ob er allerdings etwas konstruktives einzubringen hat ist genauso fraglich wie es bei anderen Politkern ist. Die meisten derer die sich zu Wort melden - wie auch Koch - werfen sich selbst die Knüppel zwischen die Beine. Und am End' passiert wieder nix, oder der eine macht gute Miene zum bösen Spiel, weil man seine eigenen Forderungen ja schliesslich auch durchbringen muss. Das ist soch alles ein verlogenes Pack. Schon mal den Politkern geschrieben? Automatisierte Mails sind Standard - keiner von denen interessiert sich für die Interessen des Volkes! So sieht es aus. Marktwirtschaftliches denken überall. Sei es in den Wahlen um Regierungsfähig zu werden und allen Mist gesetzlich machen, oder Grenzen öffnen, EU Mitgliedsländer anwerben und sich dann beschweren weil die Kriminalität dann noch weiter steigt. Ihr habt doch alle doofe Ohren!!
Alex64 (14.01.2008, 14:03 Uhr)
Na ja.
Mit Jugendgewalt, unrechtmäßigen Visa für so manchen "Migranten" und "Kuschelpädagogik" kennt er sich sicherlich aus, als alter 68iger.
Und wurde im Artikel beim möglichen rot-grünen Hessenbündnis das Wort "islamisch" vergessen?
mats123 (14.01.2008, 13:45 Uhr)
Ausgerechnet der alte Schläger Fischer
Fischer sollte erst einmal vor seiner eigenen Tür kehren. Seine kriminelle Vergangenheit hat er nie aufgearbeitet. Und jetzt, nachdem er Deutschland als Außenminister noch weiter geschadet hat und destruktive multi-kulti-Illusionen vertreten hat, hat er sich selbst rechtzeitig nach Amerika abgesetzt und verdient sich dort mit Vorträgen eine goldene Nase. Dem kann es ja egal sein, wenn Deutschland den Bach runter geht. In den USA lebt es sich ja schön mit den Millionen Dollars auf dem Konto.
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