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Welche Partei zu mir passt

Vor der Bundestagswahl war jeder zweite Bürger noch unentschlossen, welcher Partei er seine Stimme geben soll. Der "Wahl-o-Mat", der noch bis zum 2. Oktober aufrufbar bleibt, konnte bei der Entscheidung helfen.

Der Wahlomat funktioniert wie ein politischer Psychotest: Der Leser beurteilt 30 Wahlaussagen danach, ob er ihnen zustimmen kann, sie ablehnt oder sie ihm nicht wichtig sind. Als Ergebnis zeigt der Wahlomat, welcher Partei man am meisten zuneigt - aber auch, welche Partei der eigenen Einstellung noch nahe steht.

Die Wahlhilfe ist von der Bundeszentrale für politische Bildung entwickelt worden. Die zur Abstimmung stehenden Thesen wurden den Generalsekretären von CDU, SPD, Grünen, FDP und der Linkspartei vorgelegt. Sie haben entschieden, welche Antworten im Sinne des Programms ihrer Partei die richtigen sind.

Das persönliche Wahlomat-Ergebnis bietet dem Leser mehr als die Angabe der eigenen Partei-Präferenz. Er kann sich anzeigen lassen, welche Antwort andere Parteien auf die einzelnen Thesen gegeben haben. Ein Klick auf das Logo einer Partei führt zu einer Webseite, auf der die eigene Stellungnahme zu jeder These mit denen der Partei verglichen werden kann.

Die befragten Parteien haben bei vielen Thesen kurze Begründungen für ihre Positionierung ergänzt. Die ausführlichen Erläuterungen lassen sich mit nur einem Mausklick auf eine These aufrufen.

Der Wahlmat bleibt noch bis zum 2. Oktober bei stern.de aufrufbar. Mit diesem Service wolle man den Wahlberechtigten des Wahlkreises Dresden I bis zum Wahltag "eine interaktive Orientierungshilfe" anbieten, sagte ein Sprecher der Bundeszentrale für politische Bildung.

stern.de

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