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AfD rutscht wieder unter 10 Prozent

Trotz Flüchtlingskrise: Im bundesweiten Wahltrend steigen die Werte der AfD nicht weiter an - im Gegenteil. Und zum US-Präsidentschaftsbewerber Trump haben die Deutschen eine sehr klare Haltung.

AfD-Vorsitzende Frauke Petry

Trübe Aussichten für AfD-Vorsitzende Frauke Petry: Ihre Partei ist im aktuellen stern-RTL-Wahltrend nicht mehr zweistellig.

Im stern-RTL-Wahltrend liegen CDU/CSU weiterhin bei 35 Prozent, die SPD kommt nach wie vor auf 24 Prozent. Die Grünen behaupten ihre 10 Prozent, die Linke hält ebenfalls ihre 10 Prozent. Und die FDP wäre auch in dieser Woche mit 6 Prozent im Bundestag vertreten. Lediglich die AfD verliert einen Prozentpunkt und fällt mit 9 Prozent wieder unter die 10-Prozent-Marke, während die sonstigen kleinen Parteien von zusammen 5 auf nun 6 Prozent zulegen. Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen beträgt 34 Prozent.

Unverändert 48 Prozent der Wahlberechtigten würden sich momentan für Angela Merkel als Kanzlerin entscheiden. Merkel liegt damit auch weiterhin 34 Prozentpunkte vor Sigmar Gabriel, für den sich 14 Prozent entscheiden würden – darunter nur 40 Prozent der SPD-Anhänger.

"Erbärmlicher Zustand der CDU im Ländle"

25 Prozent der Wahlberechtigten – noch einmal ein Prozentpunkt mehr als in der Vorwoche – trauen CDU/CSU zu, mit den Problemen in Deutschland am besten fertig zu werden. Diese politische Kompetenz billigen aber nur noch 7 Prozent der SPD zu. Eine Mehrheit von 59 Prozent traut sie allerdings keiner Partei zu – darunter 48 Prozent der SPD-Anhänger und 36 Prozent der Sympathisanten der Union.

Dass die CDU bei den bevorstehenden Landtagswahlen für Angela Merkels Flüchtlingspolitik abgestraft würde, sei Unsinn, sagt Forsa-Chef Manfred Güllner. Das zeige sich recht klar am Beispiel Baden-Württembergs: "Hier wollen viele, die schon 2013 ihr Kreuz bei der CDU gemacht haben und auch 2017 wieder der Merkel-CDU ihre Stimme geben wollen, bei der Landtagswahl grün wählen – obwohl der grüne Ministerpräsident Winfried Kretschmann doch Merkels Kurs unterstützt." Das habe also, so Güllner, "mit Merkels Politik wenig, viel aber mit dem erbärmlichen Zustand der CDU im Ländle zu tun".

Trumps größte Fanbase bei den AfD-Anhängern 

In einer weiteren Umfrage ermittelte das Forsa-Institut im Auftrag von stern und RTL, wie die Deutschen zum wahrscheinlichen Präsidentschaftskandidaten der US-Republikaner, Donald Trump, stehen. Demnach fände es eine breite Mehrheit von 79 Prozent schlecht, wenn Milliardär Trump tatsächlich zum nächsten amerikanischen Präsidenten gewählt würde. Nur 5 Prozent fänden das gut, 8 Prozent wäre es egal. Besser kommt Donald Trump nur noch bei den Befragten mit Hauptschulabschluss (10 Prozent) und bei den Anhängern der AfD an, von denen ein Viertel es gut fände, wenn er US-Präsident werden würde – wobei sich allerdings auch 50 Prozent von ihnen gegen ihn aussprechen.

Datenbasis Wahltrend: Das Forsa-Institut befragte vom 22. bis 26. Februar 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 2503 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 2,5 Prozentpunkten.

Datenbasis Trump-Umfrage: Das Forsa-Institut befragte am 25. und 26. Februar 2016 im Auftrag des Magazins stern und des Fernsehsenders RTL 1001 repräsentativ ausgesuchte Bundesbürger, die durch eine computergesteuerte Zufallsstichprobe ermittelt wurden. An 100 Prozent fehlende Angaben: weiß nicht/kenne ich nicht. Die statistische Fehlertoleranz liegt bei +/- 3 Prozentpunkten.



 

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