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Kretschmann nimmt Seehofer in Schutz

Horst Seehofer bekommt aus einer überraschenden Ecke Unterstützung. Der Grünen-Politiker Kretschmann hat nun den CSU-Chef in Schutz genommen. An der Bayerischen Integrationspolitik sei nichts auszusetzen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht Kritik an Seehofer zum Teil als übertrieben

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann sieht Kritik an Seehofer zum Teil als übertrieben an

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat seinen bayerischen Amtskollegen Horst Seehofer vor Kritik in Schutz genommen. "Seehofer in die rechtsextreme Ecke zu schieben, ist völlig überspannt", sagte er der "tageszeitung" ("taz").

Die Vorsitzende der Grünen-Bundestagsfraktion, Katrin Göring-Eckardt, hatte den CSU-Chef für fremdenfeindliche Proteste mitverantwortlich gemacht. Sie sagte Ende Februar: "Das Schlimme ist, dass dieser Mob sich bei jeder Äußerung von Horst Seehofer und Co. ermuntert fühlen darf." 

Der Grünen-Politiker betonte gar: "Wenn ich sehe, was die Bayern an Integrationspolitik machen, wie sie die Leute unterbringen, daran ist nichts zu kritisieren." Damit stellte sich Kretschmann auf die Seite von Seehofer, der seit Monaten gegen die Flüchtlingspolitik Angela Merkels wettert.

Verteidigend stellte sich Kretschmann auch vor seinen Parteifreund Boris Palmer, dem die Grünen-Vorsitzende Simone Peter vorgeworfen hatte, "rechten Hetzern" in die Hände zu spielen.

ivi/DPA
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