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17. Juli 2008, 14:48 Uhr

Der Armuts-Wahn

Oben und Unten, Arm und Reich: Die Nation kennt kein wichtigeres Thema mehr als die Spaltung der Gesellschaft - nun belegt eine Studie, dass sich dahinter im Kern ein Ausländerproblem verbirgt. Und die Politik falsch reagiert. Von Hans-Ulrich Jörges

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Die Armen werden immer ärmer, die Reichen immer reicher - und die Mittelschicht rutscht ab. So lautet das Mantra der deutschen Befindlichkeitsdebatte. Es hat die Hirne erobert und beherrscht die Verteilungspolitik der Großen Koalition. Exemplarisch die Diskussionen in der sonntäglichen Talkshow von Anne Will: "Gestern Mittelschicht, heute Hartz IV - die große Angst vor dem Abstieg" hieß es dort im März und "Arme ärmer, Reiche reicher - Deutschland im Verteilungskampf " im April. Akzentuiert wird die alarmistische Stimmung durch angeblich grassierende Kinder- und Altersarmut. Das deutsche Sozialgefüge, so scheint es, löst sich rasant auf, Spaltung und Verelendung zwingen die Gerechtigkeitsfrage ganz oben auf die Tagesordnung. Wahltriumphe Oskar Lafontaines und ein Linksruck der Politik - CDU und CSU inbegriffen - sind die Folgen.

Ein ganz anderes Licht auf die Lage wirft dagegen eine mit Daten gespickte Studie des Sozialforschers Meinhard Miegel, dessen Bonner Institut für Wirtschaft und Gesellschaft (IWG) die Trends der vergangenen ein bis zwei Jahrzehnte untersucht hat. Miegel, einst enger Mitarbeiter des CDU-Denkers Kurt Biedenkopf, hatte schon als Erster vor den dramatischen Folgen des demografischen Wandels für die Sozialsysteme gewarnt. Nun kommt seine Studie zu dem Ergebnis: Wachsende Armut trifft vor allem Migranten und deutsche Alleinerziehende. Sie ist also weniger das Ergebnis einer ungerechteren Einkommensverteilung als ungelöster Integrationsprobleme und der Auflösung traditioneller Familien. Und: Zunehmende Altersarmut ist eine glatte Fehldiagnose.

Dass die Ungleichheit zugenommen hat, bestätigt die Untersuchung. Von 1996 bis 2006 stieg die Zahl der Einkommensschwachen um 4,1 Millionen, die der Einkommensstarken um 2,1 Millionen. Gleichzeitig schrumpfte die Zahl der mittleren Einkommensbezieher um 5,5 Millionen.

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Der wöchentliche Zwischenruf aus Berlin von Hans-Ulrich Jörges

Der Schlüssel zum Verständnis dieser Entwicklung: Die Zahl der Migranten wuchs um 3,5 Millionen - und 2,9 Millionen davon waren einkommensschwach. Die Zunahme dieser Gruppe war zu drei Vierteln durch Ausländer bewirkt. Und deren Kinder stellten 82 Prozent der seit 1996 hinzugekommenen Kinder in einkommensschwachen Haushalten. Es gab eine massive Einwanderung in die deutschen Sozialsysteme: Die Arbeitslosenquote der Ausländer stieg zwischen 1986 und 2006 von 13,7 auf 23,6 Prozent, der Anteil der Niedriglohnbezieher an den ausländischen Beschäftigten verdoppelte sich seit 1995 von 20 auf 39 Prozent. 2006 war statistisch mehr als jeder dritte Ausländer arm. Für den Anstieg einkommensschwacher Deutscher um rund 1,1 Millionen waren hingegen Alleinerziehende zu 73 Prozent verantwortlich. Immer mehr von ihnen arbeiten nur Teilzeit oder in Minijobs.

Das Schrumpfen der Mittelschicht erklärt Miegel damit, dass viele Migranten ab-, viele Deutsche hingegen aufgestiegen sind. Außerdem nahm die deutsche Bevölkerung seit Mitte der 90er Jahre um 2,8 Millionen ab. Die tragende Säule der Mittelschicht, die Bevölkerung in traditionellen Vater-Mutter-Kind-Familien, schrumpfte sogar um knapp 4,6 Millionen. Zum zahlenmäßigen Rückgang mittlerer Einkommensbezieher trug das zu 84 Prozent bei.

Gleichzeitig waren die Familien aber zu mehr als der Hälfte für den Anstieg der Einkommensstarken verantwortlich und sogar zu 69 Prozent für den Zuwachs bei den Deutschen in dieser Gruppe. Die Lage von Kindern in deutschen Familien hat sich also beträchtlich verbessert. Ebenso die der Alten: Zwischen 1996 und 2006 nahm die Zahl der über 64-Jährigen um 2,4 Millionen zu, nur ein Fünftel von ihnen verstärkte jedoch die Einkommensunterschicht, jeweils etwa doppelt so viele Mittelbeziehungsweise Oberschicht. Die Zunahme der Einkommensstarken um 2,1 Millionen zwischen 1996 und 2006 ist also fast zur Hälfte auf die über 64-Jährigen zurückzuführen, so die Studie, der Anstieg der Einkommensschwachen indes nur zu zwölf Prozent.

Für die Politik muss diese Analyse tiefgreifende Folgen haben. Die Armutsprobleme sind durch Sozialpolitik bestenfalls zu mildern, nicht aber zu lösen. Höheres Kindergeld und andere Wohltaten könnten für Ausländer sogar den Reiz zur Einwanderung ins deutsche Sozialsystem verstärken. Auch Mindestlöhne gehen an mangelnder Qualifikation und unzureichenden Deutschkenntnissen der Migranten vorbei.

Wenn wachsende Armut im Kern ein Ausländerproblem ist, dann muss Integrationspolitik Priorität haben. Und das heißt vor allem: Bildung und Ausbildung. Man darf gespannt sein, welche Partei den Mut und die Entschlossenheit aufbringt, das zum Schwerpunkt ihres Wahlprogramms für 2009 zu machen: Gerechtigkeit heißt Bildung und Integration.

Gefunden in ... Stern Stern
Ausgabe 29/2008

Drei Viertel der neuen Schwachen sind Migranten. Die Armutsprobleme sind nicht durch Sozialleistungen zu lösen, sondern durch Bildung und Integration

Von Hans-Ulrich Jörges
KOMMENTARE (10 von 22)
 
Erstrecht (19.07.2008, 23:33 Uhr)
Schade Herr Jörges!
Glauben Sie wirklich dem Miegel? Der Mann ist doch mit seinen Gefälligkeitsstudien und seinen permanenten Falschmeldungen auf Augehöhe mit dem Prof. (Un) Sinn!
Und Sie Herr Jörges, fangen schon wieder an den neoliberalen Zeitgeist zu hofieren. Der Stern gibt Weimer, Miegel, Raffelhüschen, Sinn immer wieder die Möglichkeit unreflektiert die Propaganda gegen den Sozialstaat loszutreten. Eigentlich dachte ich, Sie hätten es geschafft, nach Ihrer katastrophalen Wahlkampagne für Frau Merkel?
dubby (19.07.2008, 01:58 Uhr)
Hauptsache : Privatversichert
Chapeau, der letzte Ausweichschritt in der Argumentationskette zur Privaten Versicherung : Ausländer; Migranten, Alleinerziehende.
Meinhard Miegel ist unser aller Prophet; schon seit 30 Jahren erklärt uns der studierte Jurist und soziologische Nebenfächler die demografische Entwicklung in Deutschland.
Nachdem er den Ruf :“Die Deutschen sterben aus!“ in den 50er Jahre vernommen hat, hält er die verbleibende Restbevölkerung programmatisch seit 1977 auf Privatisierungskurs.
(West-) Deutschland hätte nach den Austerbeprognosen heute ca 34 Mio Einwohner.
Obwohl er meist deutlich danebenliegt, propagiert er im Auftrag seiner Sponsoren, die aber nur indirekt sein IWG Institut (100% glaubwürdiges Dementi)
bezahlen, die p r i v a t e Zusatzrente, ohne die wir alle im Alter verhungern werden.
Wir werden trotz der privaten Zusatzversicherungen verhungern, weil die Privaten im Banken-Krisenfall ihre Zusagen gar nicht einhalten können.
Glaubt denn irgendwer, dass die private Altersvorsorge irgendwie von der demografischen Entwicklung abgekoppelt sein könnte, so sie denn zutrifft?
Eine Umlageversicherung bleibt was sie ist : die einen geben aus, was die anderen eingezahlt haben.
Allianz und Konsorten können sich dann, nachdem sie sich jahrelang durch Gebühren bereichert hat, für zahlungsunfähig erklären.
"Oh je, das Geld ist leider bei der letzten Fusion - irgendwie abhanden gekommen".
Oder wird bestenfalls vollverzinst mit 2,2 % ausgezahlt.
Wenn der Rentenzahler statt in Riester oder Rürup lieber in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen will, so kann er das nur als Selbständiger oder Arbeitsloser. Als Beitragszahler aber nicht.
dubby (18.07.2008, 22:58 Uhr)
Hautsache : Privatversichert
Chapeau, der letzte Ausweichschritt in der Argumentationskette zur Privaten Versicherung : Ausländer; Migranten, Alleinerziehende.
Meinhard Miegel ist unser aller Prophet; schon seit 30 Jahren erklärt uns der studierte Jurist und soziologische Nebenfächler die demografische Entwicklung in Deutschland.
Nachdem er den Ruf :“Die Deutschen sterben aus!“ in den 50er Jahre vernommen hat, hält er die verbleibende Restbevölkerung programmatisch seit 1977 auf Privatisierungskurs.
(West-) Deutschland hätte nach den Austerbeprognosen heute ca 34 Mio Einwohner.
Obwohl er meist deutlich danebenliegt, propagiert er im Auftrag seiner Sponsoren, die aber nur indirekt sein IWG Institut (100% glaubwürdiges Dementi)
bezahlen, die p r i v a t e Zusatzrente, ohne die wir alle im Alter verhungern werden.
Wir werden trotz der privaten Zusatzversicherungen verhungern, weil die Privaten im Banken-Krisenfall ihre Zusagen gar nicht einhalten können.
Glaubt denn irgendwer, dass die private Altersvorsorge irgendwie von der demografischen Entwicklung abgekoppelt sein könnte, so sie denn zutrifft?
Eine Umlageversicherung bleibt was sie ist : die einen geben aus, was die anderen eingezahlt haben.
Allianz und Konsorten können sich dann, nachdem sie sich jahrelang durch Gebühren bereichert hat, für zahlungsunfähig erklären.
"Oh je, das Geld ist leider bei der letzten Fusion - irgendwie abhanden gekommen".
Oder wird bestenfalls vollverzinst mit 2,2 % ausgezahlt.
Wenn der Rentenzahler statt in Riester oder Rürup lieber in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen will, so kann er das nur als Selbständiger oder Arbeitsloser. Als Beitragszahler aber nicht.
Aber wir glauben ja alles, was in der Zeitung steht.
mittelschicht.com (18.07.2008, 19:17 Uhr)
Lebe ich in einer anderen Welt ?
Kaum zu glauben, dass ein Journalist kritiklos so einen Blödsinn schreibt. Es ist sicherlich nicht einfach Tag aus, Tag ein die Seiten zu füllen. Für mich ist es ein Tiefpunkt in Herrn Jörges Journalisten-Karriere - oder nur ein Test ?
option47 (18.07.2008, 18:36 Uhr)
Armutswahn und Widerspruch
Endlich spricht es mal jemand aus. Es sollte auf Seite 3 in jeder großen Zeitung stehen.Aber spricht man es öffentlich aus, wird man immer in linke Ecke gestellt. Und gejammert wird ja bekanntlich auf hohem Niveau. Natürlich ist alles teuerer geworden und jedesmal wenn weniger verbraucht wird, wird es wieder teurer! Alles geredevon den Verantwortlichen und Politikern-nur heiße Luft. Es wird sich nichts ändern. In der Politik geht es um Macht und wer die Wahrheit spricht es ausspricht ist weg vom Fenster.
Nostradamus (18.07.2008, 17:47 Uhr)
Stern: Armutswahn und Widerspruch dazu in einem Heft
In einem Heft findet sich sowohl ein Beitrag zum Armustwahn als auch einer zur Armut.
Was denn nu?
Arm oder nicht arm?
Grundsätzlich stimme ich der Analyse von Herrn Jorges aber zu. Das Problem ist die mangelhafte Integration. Die Ursache sehe ich in der verlogenen Einwanderungspolitik, die immer von Gastarbeitern spricht und diese auch wie auszubeutende Gäste behandelt.
CDU/CSU, FDP und SPD rufen, damals (in den 60'igern und später) wie heute nach Gastarbeitern. Gründe, trotz 3.5 Mio offizieller und 6 Mio. inoffizieller Arbeitsloser finden sich reichlich. Das deutsche Volk ist einfach zu dumm und daher können es nur Migranten richten.
Dass diese Politik 100% versagt hat hat Herr Jorges schön beschrieben.
Es gab bereits Ende des 20. Jhd. eine schöne Studie der SPD nahen Böckler Stiftung, die zu der Erkenntnis gekommen war und die besagte, dass Einwanderung die Probleme des Landes vergrößert und die korrekte Politik auf eine ordentliche Familien- und Bildungspolitik abzielen müsse.
Der mangelhaften Bildungspolitik und Chancengleichheit ist die aktuelle, von Jorges bereits beschriebene, Situation in besonderer Weise geschuldet.
Die asoziale Wirtschafts- Steuer- und Familienpolitik und die Ausbeutung der Menschen, die in diesem Lande arbeiten durch Politik und Wirtschaft ist die Situatioin gleichermaßen geschuldet.
Die Dummheit von CDU/CSU ist unglaublich. Um es den Unternehmern recht zu machen wird Einwanderung von Gastarbeitern zugelassen. Im Niedriglohnsektor! Auch die Akademiker, die man ins Land lassen will sind doch im Niedriglohnsektor, nach deutschen Maßstäben.
Deutschland ist für die eigene Bevölkerung unattraktiv und jeder Akademiker aus dem Ausland, der seinen Titel zu recht erworben hat, wird dreimal darüber nachdenken in Deutschland zu arbeiten oder zu investieren.
Die Deutschen wandern nicht ohne Grund massenhaft ab.
Interessant ist auch die Argumentation der deutschen Industrie und des Handwerks zur Qualität der deutschen Arbeiter. In dem Zusammenhang finde ich die Auswandersshows ganz witzig. Das sind ja zum Teil Leute, die hier im Land keinen Fuß auf den Boden kriegen aber ein großer Teil von denen schafft es im benachbarten europäischen Ausland oder weiter weg.
Woran das lieg?
Weil mancher, der keinen Bock hat hier in Deutschland zu arbeiten, weil er weiß, dass es sich für ihn nicht lohnen wird, weil er sich kein Haus, kein Auto, keine Familie von seiner Arbeit leisten kann, im Ausland ganz andere Perspektiven hat, für die es sich lohnt richtig ran zu klotzen.
Das ist wohl eher der Grund, warum bestimmte Schichten keinen Bock haben. Warum arbeiten gehen, wenn man ohne Arbeit genau so schlecht leben kann?
Gisella (18.07.2008, 17:15 Uhr)
Ausländer-Armut
- ich wusste gar nicht, dass ich ein ausländer war- mit 2.000 brutto und 1.540 netto als kraftfahrer biste doch fast arm. das gleiche einkommen hat meine ex-schwiegertochter mit Hartz 4 und braucht dafür nicht um 4.30 Uhr aufzustehen.was für ein Quatsch- "Zwischenruf- "Herr Jörges.
starmax (18.07.2008, 16:08 Uhr)
Peinlich, peinlich
Ein ansonsten hochqualifizierter U.Jörges beruft sich auf eine Drohne namens Miegel und übernimmt ungeprüft dessen Schwachfug. Von Ihnen, Herr Jörges, erwarte ich explizit die genaue Kenntnis, was ein über Jahrzehnte steuerlich verfeinertes Zinsezins-System bei einem Volk anrichten kann! Denn nicht die demographische Entwicklung ist die Ursache - nein, sie ist die FOLGE unsicherer und unwirtlicher Lebensbedingungen. Und dies trifft nun mal zuerst die Bevölkerungsschichten, die sich nicht wie Reiche und Vasallenelite Steuertatbestände und -Ausnahmen selbst geben kann.
wilko0070 (18.07.2008, 14:46 Uhr)
Jörges beruft sich auf eine "Studie" von Miegel
Was von der wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Kompetenz des "Sozialwissenschaftlers" Meinhard Miegel (Chef des privatwirtschaftlichen IWG, Sprecher des Wirtschaftslobbyisten-Vereins "Bürgerkonvent", Berater der Arbeitgeber-PR-GmbH "Deutsches Institut für Altersvorsorge", MLP-Vortragsredner etc.) zu halten ist, ergibt sich leicht, wenn man beispielsweise seinen Aufsatz im "Manifest der 60" (1994) studiert, in dem er bereits ab 1998 einen signifikanten Abfall des BSP aufgrund der demographischen Entwicklung "voraussagte". Das BSP hält sich nun leider nicht an Miegel und steigt trotzdem um durchschnittlich ca. 1,5% pro Jahr. Aber als Lobbyist für die private Versicherungsindustrie muss Miegel natürlich ständig den "demographischen Untergang" beschwören.
Als in der demographischen Forschung Tätiger wundere ich mich auch, dass ich noch NIE etwas von Miegel in der wissenschaftlichen Fachliteratur gefunden habe.
wilko0070 (18.07.2008, 13:59 Uhr)
Die "mit Daten gespickte Studie"
des "Sozialforschers" Meinhard Miegel zeigt aber auch die besondere Höhe der Armut in den neuen Bundesländern, und das, obwohl dort der Ausländeranteil besonders niedrig ist! Zwischen Armut und Staatsangehörigkeit besteht eine Korrelation, aber dies bedeutet doch nicht automatisch, dass "nun eine Studie [belegt], dass sich dahinter im Kern ein Ausländerproblem verbirgt." Dies lernt man in jedem "Statistik für Anfänger"-Kurs, aber dieses Wissen ist wohl für den stellvertretenden Chefredakteur des "Stern" wahrscheinlich noch viel zu abstrakt.
Note für Jörges: Glatte 5. Setzen! (Und erst einmal "Statistik 1" pauken, bevor man versucht, irgendwelche Zahlen zu interpretieren!
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