Startseite

Der Politiker-Fight-Club

Merkel, Steinbrück, aufgepasst! Bloß nicht langweilen beim TV-Duell! Wie man sich leidenschaftlich fetzt: Brandt, Kohl, Wehner, selbst Obama haben es vorgemacht. Die besten Szenen - im LinsenGericht.

Von Marius Gerads

  Lieferten sich harte Gefechte: Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt (links) und Bundeskanzler Helmut Kohl im TV-Studio 1987

Lieferten sich harte Gefechte: Der SPD-Vorsitzende Willy Brandt (links) und Bundeskanzler Helmut Kohl im TV-Studio 1987

  • Marius Gerads

Wird das TV-Duell am Sonntag zwischen Angela Merkel und Peer Steinbrück leidenschaftlich und spannend? Schwer vorstellbar. Zwar ist der SPD-Kanzlerkandidat ein begnadeter Rhetoriker, aber die Kanzlerin ist auch eine Meisterin darin, Attacken auszuweichen. Früher, klar, war alles besser: Politiker lieferten sich lautstarke und heftige Rededuelle. Ein Best-of.

Unvergessen: Der Kanzler-Streit. 1987 wurde Helmut Kohl zum Bundeskanzler wiedergewählt. In der Elefantenrunde nach der Wahl geraten SPD-Vorsitzenden Willy Brandt und Bundeskanzler Helmut Kohl aneinander.

Strauß gegen Ditfurth

Nochmal die Elefantenrunde 1987: Als Jutta Ditfurth von den Grünen bezeichnet den CSU-Vorsitzenden Franz Josef Strauß als "Interessenvertreter der Atomindustrie", fällt dieser ihr ins Wort und lässt sich nicht mehr beruhigen.

Den Schmidt kriegt nichts aus der Ruhe

Der CDU-Vorsitzende Helmut Kohl attackiert, schimpft und kritisiert - der damaligen Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) bleibt cool. Er sitzt da, wie eh und je rauchend, den Arm lässig über die Rückenlehne gelegt, und bringt Kohl mit einfachen Zwischenrufen fast aus dem Konzept.

Wehner und Strauß

Er ist bis heute mit seinen 58 Ordnungsrufen ungeschlagen. Nie wurde ein anderes Mitglied des deutschen Bundestages so oft vom Bundestagspräsidenten gerügt wie der langjährige Fraktionschef der SPD, Herbert Wehner. Sein direkter Konkurrent war der nicht weniger talentierte Redner und CSU-Chef Strauß. Es waren die vielleicht heftigsten Wortgefechte im Bundestag. Da vergleicht Wehner Strauß auch mal mit NS-Propagandaminister Joseph Goebbels.

Der perfekte Konter

2012 sahen auf der ganzen Welt hunderte Millionen Menschen die TV-Debatte zwischen dem demokratischen US-Präsidenten Barack Obama und seinem republikanischen Herausforderer Mitt Romney. Dieser versucht den Präsidenten zu attackieren, indem er auflistet, in welchem Umfang die Streitkräfte des USA verkleinert wurden. Obama kontert ganz cool, dass die USA "auch weniger Pferde und Bajonette haben". Und dass mittlerweile die US-Navy sogar über solche Dinger verfügt, die man U-Boote nennt. Oder dass es jetzt so Schiffe gebe, auf denen Flugzeuge landen können. Das Militär habe sich halt weiter entwickelt. Touché, Obama!

Das erste TV-Duell

Es war das erste TV-Duell überhaupt. Im September 1960 trat U.S. Senator John F. Kennedy gegen den Vize-Präsidenten Richard Nixon an. Spätestens nach dieser Wahl war klar, wie wichtig die TV-Debatte ist. Denn Während JFK einen sehr guten und smarten Eindruck bei den Zuschauer hinterließ, kämpfte Nixon unter dem Scheinwerferlicht mit der Hitze. Er schwitze stark und machte einen äußerst nervösen Eindruck. Kennedy gewann die Wahl, wahrscheinlich auch wegen des besseren Fernsehauftrittes.

Die Eier von Martin Lindner

Aber auch heutzutage sprechen manche Politiker mal nicht in Floskeln, sondern sind auch mal wütend und vergreifen sich im Ton. Zuletzt im Jahr 2012 der Linken-Vize-Fraktionschef Jan van Aken im Bundestag.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Zu hohe Inkassogebühren, rechtens?
Hallo, ich habe am 20 März 15 einen Vertrag über 12 Monate mit einem Fitness-Studio abgeschlossen. Die Kosten (9,98 € 14-Tägig, 39,99€ Verwaltung einmalig, 19,99 Trainer und Servicepauschale Jährlich) sollten per Einzugsermächtigung abgebucht werden. Kürzlich bekam ich überraschend einen Brief von einem Inkassobüro mit der Zahlungsaufforderung für die gesamten 12 Monate inkl. der Verwaltung und Servicepauschale + Auslagen des Gläubigers (63,38€), Zinsen (1,42€), Geschäftsgebühr (45€), Auskunftskosten (5€) , Auslagenpauschale (9€) Hauptforderung 320,28€ Offene Forderung 444,08€ Nach dem ich mich bei der Firma erkundet habe, sagten sie mir, dass Zahlung zurückgegangen ist da mein Konto nicht gedeckt sei. Fakt war das sie einen Zahhlendreher in der Kontonummer hatten obwohl im meinem Durchschlag die Richtige Kontonummer angegeben wurde. Aber im Original hat jemand aus einer 3 eine 8 geändert. Nach Überprüfung konnte ich Feststellen das es diese Kontonummer gar nicht gibt und das diese vom System gar nicht angenommen wird. Spätestens da hätte man mich doch hinweisen oder fragen können was mit dem Konto sei. Es kam nie ein zu einem Zahhlungsrückgang, noch zu einer Zahlungserinnerung Mahnung seitens des Fitnessstudios. Die AGB´s habe ich nie zu Gesicht nie bekommen und auch nicht gelesen - diese stehen (nach meiner Recherche) im Internet aber auch nicht definiert wie man in Zahlungsverzug kommt. Leider habe ich unterschrieben das sie mir bekannt sind. Dies steht ganz kleingedruckt im Durchschlag. Ich habe der Firma vorgeschlagen die offenen Beiträge bis jetzt zu bezahlen und für die Zukunft eine neue Einzugsermächtigung zu erteilen, was sie aber abgelehnt haben und mir gesagt haben ich soll dies mit dem Inkassobüro klären. Der Fitnessvertrag ist somit gesperrt seit einem Monat. Da ich aber mit den Gebühren, Mahnspesen von dem Inkassobüro nicht einverstanden bin weiß ich nicht ob ich diese bezahlen muss. Ich habe dem Inkassobüro auch vorgeschlagen die offenen Beiträge zu begleichen und diese dann wie vertraglich vereinbart abgebucht werden. Sie haben mir angeboten diese in einem Jahr zu einem monatlichen Beitrag von 35€ abzuzahlen. Dies währen Mehrkosten von 100€, ist das rechtens? Bitte Antworten sie mir in einer Sprache die ich auch versteh - mit langen Gesetzestexten kann ich leider nicht umgehen Und was Sie denken was ich tun soll was rechtens ist. Vielen Dank im Voraus

Partner-Tools