Unbemanntes Flugzeug bewältigt 10 000 Kilometer-Strecke

21. Juli 2011, 20:10 Uhr

Nach einem fast 10 000 Kilometer weiten Flug ist ein unbemanntes Flugzeug auf dem Luftwaffenstützpunkt in Manching gelandet. Die Bundeswehr möchte sich diesen Prototypen nach erfolgreichen Tests anschaffen, erklärte Offizier Peter Schnell.

Nach einem fast 10 000 Kilometer weiten Flug ist am Donnerstag ein unbemanntes Flugzeug auf dem Luftwaffenstützpunkt in Manching gelandet. Es habe sich um einen Prototypen gehandelt, dessen Typ die Bundeswehr nach erfolgreichen Tests anschaffen möchte, erklärte Offizier Peter Schnell.

Am Mittwoch war das Flugzeug mit dem Namen "Euro Hawk" von der amerikanischen Edwards Air Force Base in Kalifornien gestartet. Knapp 24 Stunden später landete das Aufklärungsflugzeug, das von der Größe her mit einer Boeing 737 vergleichbar ist, in Oberbayern. Der Flug verlief laut Schnell ohne Probleme. Mehrere Piloten in Deutschland und den USA überwachten den Flug vom Boden aus.

In Manching sollen nun Sensoren in das Aufklärungsflugzeug eingebaut werden. Diese Technik könne dann "Radarstrahlungen genauso erfassen wie Telefongespräche, Radio- oder Fernsehsendungen", sagte Schnell. Sofern die Tests positiv verlaufen, will die Bundeswehr weitere vier Drohnen anschaffen.

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