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Die "Occupy"-Bewegung nimmt für sich in Anspruch, die schweigende Mehrheit zu repräsentieren. Für 99 Prozent will sie sprechen. Doch wer hat ihr die Legitimation dafür gegeben?
Die 54. Biennale von Venedig ist größer, bunter und vielfältiger als ein orientalischer Basar - und in diesem Jahr mindestens genauso kommerziell. Das einstige Festival der Möglichkeiten ist zur größten Kunstmesse der Welt mutiert. Aber immerhin auch zur schönsten.
Afghanistans Präsident Karsai von "Paranoia" getrieben, Russlands Premier Putin ein "Alpha-Rüde": Die US-Depeschen im Besitz von Wikileaks bergen höchst Unschmeichelhaftes über die Mächtigen der Welt.
Während ganz England über Kate Middletons peinliche Verwandtschaft tuschelt, zeigt Carl Gustaf, dass man auch als Royal peinlich sein kann. Rainer Langhans und Ingrid Steeger haben andere Sorgen.
Das Fernsehen überträgt die Schlichtungsgespräche zu "Stuttgart 21" live, Wikileaks hat erneut 400.000 Geheimdokumente veröffentlicht. Beides zeigt die wachsende politische Bedeutung der Medien.
Die Siege der Norweger bei den Olympischen Spielen in Vancouver haben einen nationalen Rausch in der Heimat initiiert. stern.de-Expertin Martina Ertl über die Wikinger Northug, Svendsen, Svindal und Co.
Die Wahlbeteiligung sinkt, die Basis der Demokratie bröckelt: In Deutschland gibt es eine Protestbewegung von Bürgern, die sich von den Politikern nicht mehr vertreten fühlen - und die kommen zu einem großen Teil aus der Mitte der Gesellschaft. Der stern hat Nichtwähler besucht und sie gebeten, ihren Verdruss zu erklären.
Der Angriff Roland Kochs auf Nikolaus Brender, den Chefredakteur es ZDF, ist ein Angriff der Politik auf die Freiheit der Presse. Das gibt es nicht nur beim Fernsehen - und nicht nur von rechts. Doch die Medien können die Machtfrage machtvoll beantworten.
Kurt Beck hat eins rausgebracht, Franz Müntefering auch, Sigmar Gabriel und Ottmar Schreiner sowieso, also darf Obersozi Frank-Walter Steinmeier nicht fehlen: Pünktlich zum Wahlkampfauftakt präsentierte er in Berlin ein Buch mit dem Titel "Mein Deutschland". Lesen muss man es nicht.
Kurt Beck gönnt sich auch im Augenblick der Demütigung kein böses Wort über die Münteferings und Steinmeiers, die ihn von der Berliner Bühne geschoben haben. Beck bleibt Parteisoldat, Offizier ist er vielleicht nie gewesen. Ein Besuch bei der Präsentation seiner Autobiografie.
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