In Viehwaggons wurden die Menschen nach Auschwitz deportiert, die meisten gleich nach der Ankunft vergast. Über eine Million Menschen wurden ermordet, die meisten davon Juden. Am 27. Januar 1945 befreiten Sowjettruppen das KZ. mehr...
Die Häftlinge des "Sonderkommandos" in Auschwitz hatten die furchtbarste Aufgabe im KZ. Sie mussten anderen Häftlingen Hab und Gut abnehmen und nach der Vergasung die Leichen verbrennen. Die meisten wurden später auch ermordet. mehr...
Fast fünf Jahre wurde Janusz Mlynarski, Häftlingsnummer 355, in Auschwitz festgehalten. Wie er das KZ und den anschließenden "Todesmarsch" nach Österreich überleben konnte, weiß er bis heute nicht. Er fühlte sich "wie in einer Trance". mehr...
Für die Erfurter Firma Topf & Söhne waren Krematoriumsöfen nur ein Randgeschäft. Auch wenn ihre Motive im Dunkeln liegen, den Entwurf des ersten Ofens für Auschwitz halten Forscher bereits für kriminell. mehr...
Als am 19. April 1943 ein Deportationszug vom belgischen Mechelen nach Auschwitz fährt, sind 1631 Juden auf dem Weg in den sicheren Tod. Plötzlich stoppt der Zug - und ein einzigartiger Akt der Rebellion beginnt. mehr...
Wie ein Industriemanager baute Rudolf Höß, rechtsradikaler Veteran des Ersten Weltkriegs, das Vernichtungslager Auschwitz auf. Vor Gericht übernahm der Lagerkommandant Verantwortung für drei Millionen Morde. mehr...
Als Israels Premierminister Ben Gurion 1960 bekannt gibt, SS-Führer Adolf Eichmann befinde sich in Haft, wissen die meisten Deutschen nicht, wer das ist. Er hatte den Transport der Juden in die Vernichtungslager organisiert. mehr...
KZ-Arzt Josef Mengele, mitverantwortlich für den Massenmord in Auschwitz, hat bis zu seinem Tod keine Reue für seine Taten empfunden. Unter falschem Namen war er nach dem Krieg nach Argentinien geflohen. mehr...
Die Erinnerung an die Judenvernichtung war in Deutschland über Jahrzehnte Stoff von Kontroversen. Erst seit 1996 ist der 27. Januar ein Gedenktag. Der damalige Bundespräsident Roman Herzog hatte sich dafür eingesetzt. mehr...
Der Frankfurter Auschwitz-Prozess Anfang der 60er Jahre gilt als Wendepunkt in der kollektiven Erinnerung der Deutschen an die NS-Verbrechen. Als die Urteile fielen, herrschte im Gerichtssaal eisiges Schweigen. mehr...
Diese Frage stellte der stern Historikern, Politikern und Kulturschaffenden. Die meisten sprechen von der andauernden Verantwortung der Deutschen, nur wenige von Schuld. mehr...
Für Auschwitz-Überlebende in Israel, die "durch die Hölle gegangen" sind, ist das Grauen noch lebendig. Die Militarisierung des Landes ist auch als Antwort auf die damalige Hilflosigkeit zu sehen. mehr...
Die Menschen in Auschwitz leiden auch 60 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers unter dem Schatten der Vergangenheit. Fast unmöglich ist es, Straßenfeste zu feiern und Investoren für die Wirtschaft zu finden. mehr...
Manche Intellektuelle unter den Häftlingen in Auschwitz konnten ihre Eindrücke gleich nach dem Kriegsende verarbeiten, andere fanden erst nach Jahren Worte dafür. Doch völlig frei konnten viele Überlebende nicht mehr werden. mehr...
Nach dem Reichstagsbrand 1933 entstehen in Deutschland rund 80 Konzentrationslager, eines der ersten in Dachau, das fortan als "Musterlager" gilt. Zehntausende werden ermordet oder sterben an Entkräftung. mehr...
Wenige Kilometer trennen Weimar, die "Stadt der Dichter und Denker", vom einstigen KZ Buchenwald, wo mehr als 56.000 Menschen starben. Nach der Befreiung mussten Weimarer Bürger auf US-Befehl das Lager besichtigen. mehr...
Noch im Februar 1945, als die Rote Armee schon an der Oder stand, ermordete die SS im KZ Sachsenhausen täglich Kranke. Die neue Dauerausstellung "Medizin und Verbrechen" gewährt tiefe Einblicke in eine grausame Welt. mehr...
Deportierte aus allen besetzten Ländern Europas mussten im KZ Neuengamme und in seinen mehr als 80 Außenlagern Schwerstarbeiten für die Kriegswirtschaft leisten. Die Lebens- und Arbeitsbedingungen waren mörderisch. mehr...
Berge von Leichen, Überlebende in allen Stadien der Auszehrung: Als das KZ Bergen-Belsen am 15. April 1945 befreit wurde, bot sich den Alliierten ein grauenvolles Bild. Eine Epidemie hatte die Räumung verhindert. mehr...
Erstmals wendet sich eine KZ-Gedenkstätte mit einer Ausstellung den Biografien und Motiven der Täter zu. Die Schau in Ravensbrück berichtet über die SS-Aufseherinnen des größten deutschen Frauenlagers. mehr...
Am 20. Januar 1942 beschlossen die Nazis auf der Berliner Wannsee-Konferenz den Mord an elf Millionen Juden, bis 1945 töteten sie tatsächlich sechs Millionen. Reinhard Heydrich war der "Architekt des Genozids". mehr...
Alliierte Piloten fotografierten ab 1940 Angriffsziele zu Lande und zur See. Auch präzise Bilder von Vernichtungslagern und KZ-Häftlingen entstanden dabei. Hätten Briten und Amerikaner das Morden früher stoppen können? mehr...
Von November 1941 an wurde jeder Jude, der die deutsche Grenze überschritt, ob als Emigrant oder Deportierter, enteignet. Am meisten profitierte davon der Fiskus. mehr...
Als die Nazis am 27. Februar 1943 in der "Fabrik-Aktion" zum letzten Schlag gegen die noch im Deutschen Reich lebenden Juden ausholten, entwickelte sich in der Berliner Rosenstraße ein einzigartiger öffentlicher Massenprotest. mehr...
Rund 1100 Nazi-Schergen hat Simon Wiesenthal enttarnt. Sein Wirken versteht der Gründer des Jüdischen Dokumentationszentrums in Wien stets auch als Warnung an moderne Diktatoren. mehr...
Am 4. August 1944 wurde die jüdische Anne Frank und ihre Familie, die sich in der Amsterdamer Prinsengracht versteckt hielen, von der SS entdeckt. Heute noch weiß niemand, wer die jüdische Bankiersfamilie ausgeliefert hat. mehr...
Er trickste die Nazis aus, tauchte in den Untergrund ab, fälschte Pässe in großem Stil, flüchtete mit dem Fahrrad in die Schweiz - mit falschen Papieren. 60 Jahre später hat Cioma Schönhaus seine Erinnerungen aufgeschrieben. mehr...
Als SS-Truppen am 19. April 1943 das Warschauer Ghetto zu einer neuen Deportation betraten, wurden sie mit Schüssen und Molotow-Cocktails empfangen. Eine Hand voll Aufständischer war zum Kampf gegen die Übermacht entschlossen. mehr...
Henryk Ross, selbst Jude, hat von 1940 bis 1944 im Ghetto von Lodz fotografiert. Mit Glück überlebte er den Holocaust. Einen Teil der Bilder versteckte er, nun werden sie erstmals in Deutschland veröffentlicht. mehr...
Vom Soldaten bis zum General - zehntausende Männer jüdischer Abstammung standen für Hitler unter Waffen - auch Alt-Kanzler Helmut Schmidt. Viele dachten, dadurch ihren Familien helfen zu können. mehr...
Er sprach leise und wirkte angeschlagen. Literaturpapst Reich-Ranicki hat am Holocaust-Gedenktag eine bewegende Rede im Bundestag gehalten. Dabei schilderte er auch seine Zeit im Warschauer Ghetto. mehr...
KZ Bergen-Belsen Die Hölle in der Lüneburger Heide Auschwitz-Gedenkfeier Mahnung an die Menschheit 60 Jahre Auschwitz-Befreiung Die Erinnerung wach halten