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Nachrichten seien nicht unbedingt für alle Zuschauer wichtig, sagte ProSiebenSat1-Chef Thomas Ebeling kürzlich. Jetzt zieht er die Konsequenzen und verkauft den Nachrichtensender N24 - an einen altgediegenen Nachrichtenmann: Stefan Aust.
Es ist die Nachricht des Tages in der deutschen TV-Branche: Die ehemalige ARD-Polittalkerin Sabine Christiansen, 51, und der Ex-"Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust, 62, sollen einen neuen Job bei Sat.1 haben - und zwar zusammen.
Keiner der Anwesenden hat im Dezember 2009 wohl damit gerechnet, dass der "Nord-Süd-Dialog" zwei Jahre das Bundespräsidialamts erschüttert. Alle waren damals gut gelaunt, die Gästeliste war erlesen. Wer sich in Hannover alles tummelte.
Nach wochenlangen Auseinandersetzungen zwischen Stefan Aust und dem "Spiegel" konnten die Rechtsstreitigkeiten nun ohne Gerichtsverhandlung beigelegt werden. Kündigung, Klage, Freistellung - hat das Nachrichtenmagazin seinen Ex-Chefredakteur nun mit einer Abfindung in Millionenhöhe zum Einlenken gebracht?
"Spiegel"-Chefredakteur Stefan Aust ist überraschend und mit sofortiger Wirkung freigestellt worden. Mit Mathias Müller von Blumencron und Georg Mascolo erhält das Nachrichtenmagazins jetzt eine Doppelspitze.
Die Anwälte des "Spiegels" und der Noch-Chefredakteur des Nachrichtenmagazins, Stefan Aust, treffen sich nicht mehr im Verlagshaus, sondern vor Gericht. Eine der Fragen, die die Richterin nun klären muss, ist, ob Aust überhaupt eine Leitungsfunktion ausübe.
Claus Kleber liegt ein Angebot vor, die Nachfolge von Stefan Aust als "Spiegel"-Chefredakteur anzutreten. Entsprechende Medienberichte bestätigte das ZDF. Eine Entscheidung habe Kleber allerdings laut ZDF noch nicht gefällt.
Der "Spiegel" hat den Vertrag von Chefredakteur Stefan Aust nicht verlängert und beendet damit eine 13-jährige Ära beim Nachrichtenmagazin. Der oberste Journalist erfuhr von der Entscheidung im Urlaub auf Bali. Ein irisches Wettbüro bietet nun Wetten an, was Aust wohl als nächstes machen wird.
Das war's dann: Die mächtige Mitarbeiter KG des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" hat Chefredakteur Stefan Aust fallen gelassen. Der Vertrag von Aust endet damit am 31. Dezember 2008. In der Branche werden bereits eifrig Nachfolger gehandelt.
Zugegeben: Nach der ersten Sekunde Sabine Christiansen ist klar, warum niemand sie vermisst hat. Dennoch war ihre Sat.1- "Wahlarena" spannender als "Anne Will" in der ARD. Warum? Weil alle mit Wirtschaftsminister Guttenberg raufen durften.
Hitlers letzte Tage, die Vertreibung - und jetzt die Geschichte der RAF: Die Schrecken und Dramen der Zeitgeschichte treiben deutsche Filmemacher derzeit mächtig um. Aber: Wird Geschichte so banalisiert? Im Gespräch streiten unter anderem RAF-Experte Stefan Aust und der Historiker Arnulf Baring.
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