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Standpauke des Bundespräsidenten: Horst Köhler hat die Regierungsparteien angesichts anhaltender Streitereien davor gewarnt, die Wirtschaftskrise zu Wahlkampfzwecken zu missbrauchen. "Die Krise ist keine Kulisse für Schaukämpfe", sagte Köhler in seiner Berliner Rede. Auch die Finanzwirtschaft kritisierte er scharf.
In seiner nun dritten "Berliner Rede" hat sich Horst Köhler den Sujets "Arbeit, Bildung, Integration" angenommen. Moment mal, hat er darüber nicht schon des Öfteren räsoniert? Oh doch, das hat er. Das ist ja das Problem.
In seiner dritten Berliner Rede hat Bundespräsident Horst Köhler seine Landsleute zu weiteren Reformen aufgerufen. Das Staatsoberhaupt sprach sich für eine neuen "Agenda 2020" aus, um die Modernisierung des Landes voranzutreiben.
Da schau' her: In den letzten Wochen seiner Amtszeit läuft Bundespräsident Horst Köhler noch mal zu großer Form auf. Seine Berliner Rede zur Finanzkrise war souverän - und zugleich eine Ohrfeige für FDP-Chef Guido Westerwelle. Der tat in einer Presseerklärung so, als sei nix gewesen.
Er galt als Marktliberaler - nun rechnet er mit den Wirtschaftseliten ab: Bundespräsident Horst Köhler hat sich mit einer geglückten Anti-Westerwelle-Rede zurückgemeldet. Seine mahnenden Worte wurden vom wechselhaften Wetter beinahe expressionistisch untermalt.
Bundespräsident Horst Köhler hat in seiner Berliner Rede den Zusammenhalt der großen Koalition gefordert.
Auf dem SPD-Parteitag hat Helmut Schmidt mit seiner Rede die Genossen begeistert und in der Partei die Sehnsucht geweckt: nach einem Kanzlerkandidaten wie ihm.
Vor 40 Jahren hielt US-Präsident Kennedy seine historische Berliner Rede. Auf einer Karteikarte notierte er damals die deutsche Aussprache des wichtigsten Satzes: "Ish bin ein Bearleener".
In seiner jährlichen "Berliner Rede" hat Bundespräsident Horst Köhler die Kluft zwischen den Gehältern in Deutschland kritisiert. Deutschland habe seine Position als vorsorgender Sozialstaat verloren und brauche dringend Reformen. Doch auch für die Entwicklungsländer würde noch zu wenig getan.
Bisher kannte man sie nur vom Bundespräsidenten, nun hält auch Bundestrainer Joachim Löw eine "Berliner Rede". Vor dem Spiel gegen England in der Hauptstadt will er seine harte Gangart allen Spielern deutlich machen. Das heißt vor allem: Keine Diskussionen mehr in der Öffentlichkeit.
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