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Mit einer koordinierten Aktion haben am Samstag tausende Anwohner der Flughäfen Frankfurt am Main und Berlin-Schönefeld gegen Fluglärm demonstriert. In Frankfurt war es die bisher größte Demonstration von Ausbaugegnern im Flughafen.
Mehrere tausend Menschen haben am Sonntag in Greifswald und Heilbronn gegen Aufmärsche von Rechtsextremen protestiert.
Hauptsache, sie erregen Aufmerksamkeit: Für die gute Sache haben sich Demonstranten schon immer gern ausgezogen. In diesem Jahr hat die Welt jedoch eine regelrechte Welle der Nacktprotestler überrollt. Ein Rückblick.
Auf Facebook-Gruppen sah es so aus, als entstünde nach dem Guttenberg-Rücktritt eine Art Tea-Party-Bewegung. Doch bei den Demos am Samstag waren hauptsächlich Spaßvögel unterwegs. Warum?
Die weltweite Bewegung gegen einen "Raubtier-Kapitalismus" stellt die Systemfrage. In der politischen Kaste nehmen das aber noch nicht alle ernst.
Die Anti-Wall-Street-Protestbewegung breitet sich in der ganzen Welt aus. Am Samstag wird erstmals in Deutschland demonstriert. Schwappt die Protestwelle zu uns herüber?
Es sind die bisher größten Proteste gegen die deutsche Atompolitik: Hunderttausende AKW-Gegner sind in Berlin, Hamburg, München und Köln auf die Straße gegangen.
Bei dem blutigen Einsatz im Stuttgarter Schlossgarten wurde auch die umstrittene bayerische Polizei-Spezialeinheit USK eingesetzt. Hat sie der Ministerpräsident geholt?
Demos? Streiks? Das machen nur die Franzosen - sagen die Briten. Umso erstaunlicher das, was in London passiert ist: Studenten protestierten gewalttätig gegen die Sparpolitik von Premier David Cameron. Am Tag danach: verkaterte Stimmung bei Polizei und Regierung.
In die festgefahrenen Fronten zwischen Gegnern und Befürwortern des milliardenteuren Bahnprojekts Stuttgart 21 ist Bewegung geraten: Bahnchef Rüdiger Grube schlug am Freitagabend einen runden Tisch vor, der Grünen-Politiker Winfried Kretschmann zeigte sich gesprächsbereit - allerdings nur, wenn auch Vertreter des Aktionsbündnisses beteiligt werden.
Erfolge für die demonstrierenden Studenten: Neben der Erhöhung des Bafögs soll es auch erste Reformen bei den Bachelor-Studiengängen geben. Zudem kommt Unterstützung von der Wirtschaft.
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