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Wenige Tage nach der Freigabe von Youtube in der Türkei nach einer mehr als zweijährigen Sperrung ist das Videoportal laut einem Zeitungsbericht einem neuerlichen Verbot nur knapp entgangen.
Die Minarett-Entscheidung des Schweizer Volkes erregt die Türkei. Europaminister Egemen Bagis ruft vermögende Muslime dazu auf, ihr Geld aus der Schweiz abzuziehen. Die Eidgnossen werden zum Prügelknaben der islamischen Welt.
Die verbotene Kurdenpartei PKK bestreitet, hinter den Anschlägen zu stecken, bei denen in Istanbul mindestens 17 Menschen getötet und mehr als 150 weitere verletzt wurden. Türkische Medien meldeten die Festnahme von drei Jugendlichen. Ob sie in Verbindung mit der Tat stehen, ist unklar.
In einer bewegenden Trauerfeier haben Tausende Abschied von den Opfern der Ludwigshafener Brandkatastrophe genommen. Die Särge wurden auf dem Platz vor dem zerstörten Haus aufgebahrt. Nach der Trauerfeier wurden die Toten in die Türkei überführt.
Der umstrittene türkische Außenminister Abdullah Gül soll erneut für das Amt des Präsidenten kandidieren. Seine Wahl war im Frühjahr gescheitert, weil Militär und Opposition befürchten, dass die Türkei unter Gül stärker religiös geprägt werden könnte.
Die islamisch-konservative Partei von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei den Parlamentswahlen einen überraschend deutlichen Sieg eingefahren. Sie erzielte 47 Prozent der Stimmen und kann nun allein regieren.
Seit Monaten tobt der Streit zwischen den Anhängern des frommen Ministerpräsidenten Erdogan und den Enkeln des Staatsgründers Atatürk. Ausgerechnet die Kopftuch-Verfechter setzen auf Europa, das aufgeklärte Bürgertum vertraut auf die Macht des Militärs.
Mit unvorstellbarer Grausamkeit und Konsequenz wurden im Schatten des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich bis zu 1,5 Millionen Armenier getötet. Das verbündete Deutsche Reich schwieg dazu.
Mehr als 100.000 Menschen haben in Ankara gegen die Präsidentschafts-Kandidatur von Recep Tayyip Erdogan demonstriert und forderten in Sprechchören: "Wir wollen keinen Imam zum Präsidenten". Erdogan wird am Sonntag Deutschland besuchen - und hatte bereits im Voraus einiges zu kritisieren.
Nachdem Verfassungsrichter die umstrittene Präsidentenwahl für ungültig erklärt haben, will der türkische Ministerpräsident Erdogan Neuwahlen abhalten lassen. Er legte dem Parlament einen entsprechenden Antrag für einen Wahl am 24. Juni vor.
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Deniz Baykal ist ein türkischer Politiker und Parteichef der Cumhuriyet Halk Partisi, der Republikanischen Volkspartei. Er übte mehrere Ministerämter in verschiedenen Regierungen der Türkei aus. Baykal ist der Sohn von Hüseyin und Feride Hilmi. Er studierte in Ankara Jura und ging später in die USA, um dort an der University of California, Berkeley und Columbia University weiter zu studieren. 1963 machte er seinen PhD in Ankara. Er arbeitete daraufhin als Dozent in der Universität Ankara. 197...
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