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Gemeinderat Karl Schützmeier von der FDP ist der Kragen geplatzt. Und das konnte auf dem Volksfest Gillamoos in Abensberg jeder sehen. Interview mit einem Rebell.
Das Gemeinwohl? Zur Hölle! Im Gezocke um die Schuldenobergrenze gibt die US-Rechte den Ton an - ohne sich ums Land oder um die eigenen Führer zu scheren. Was für ein Menetekel für die Wahlen 2012.
Es gibt Kurzmeldungen, die mehr Fragen aufwerfen als sie Antworten geben. Heute morgen berichtet die libanesische Tageszeitung Nahar (der Morgen) über einen Kampf, der gestern nacht in einem Beiruter Viertel ausgebrochen sei: Vier Verletzte in Bourj Abu Haidar bei einer Schießerei und Messerstecherei. Genaugenommen benutzte die Zeitung das Wort "dagger"- Dolch. Ein Wort, das mich an asiatische Kampffilme und historische Duelle denken läßt, aber nicht an Beirut im 21. Jahrhundert. Der Kampf sei um zehn Uhr abends ausgebrochen, kurz darauf habe die Schießerei und Dolchstecherei begonnen. Natürlich brechen überall auf der Welt immer wieder Streitereien aus, die in Handgreiflichkeiten, auch in bewaffnete Auseinandersetzungen münden. Die Vermutung, es habe sich um einen eher alltäglichen Streit gehandelt, vielleicht um ein Liebesdrama, einen eskalierten Nachbarschaftskonflikt, wird allerdings durch den nächsten Satz ins Reich des Unwahrscheinlichen verwiesen: Unter den Verletzen seien drei Mitglieder der "Mustaqbal" (Zukunft)-Strömung (das ist die Partei des 2005 ermordeten Ministerpräsidenten Rafik Hariri, die stärkste sunnitische Partei im Libanon) gewesen; die andere Seite der Kämpfenden habe sich aus der Amal-Bewegung (eine schiitische Partei im Libanon) rekrutiert. Zum genauen Ablauf der Ereignisse macht die Zeitung leider (noch) keine Angaben. Ich versuche mir vorzustellen: Vier Menschen stehen auf der Straße und tauschen politische Argumente aus. Ein Wort folgt aufs andere, sie sind unterschiedlicher Meinung, beschimpfen sich vielleicht irgendwann, die Gefühle werden heftiger, die Stimmen lauter. Wann und wie kommt der Moment, in dem einer die Waffe zieht? Und wer hat, wenn er abends vor die Tür geht, einen Dolch in der Tasche? Eine Pistole? Haben die Männer sich bekämpft, weil sie zu unterschiedlichen politischen Parteien gehören, zu unterschiedlichen Religionen? Aber sie leben doch offenbar im selben Viertel, sind Nachbarn, Bewohner der selben Stadt, desselben Landes, das schmerzlich erlebt hat, wohin es führt, Differenzen mit Waffengewalt auszutragen. Welche Rolle spielten die Parteizugehörigkeit, die Religion für den Streit? Wenn sie keine spielten, warum erwähnt die Zeitung sie dann? Wenn sie eine spielten, worum drehte sich der Streit? Warum reichten die Worte nicht mehr aus? Am Ende lag ein Mann nieder mit einem Schuß im Bein, drei andere hatten Stichwunden in der Brust, im Magen und an den Händen. Bis schließlich die Armee einschritt und die Kämpfenden trennte. Eine Szene aus einer Stadt, in der ein paar Straßen weiter heitere Menschen in Sushi-Bars Thunfisch in Sesamsoße und Pineapple Daiquiri genießen.
Jahrelang soll sich bin Laden in seinem Haus in Pakistan aufgehalten haben - direkt neben einer Militärakademie. Ist wirklich vorstellbar, dass Regierung und Geheimdienst nichts davon ahnten?
Die Dreharbeiten zu der Naturdokumentation "Der weiße Planet" waren eine Gratwanderung für die Filmcrew, die trotz niedrigster Temperaturen einen enormen Aufwand betrieb.
Mit 24 will er sich umbringen, mit 25 ist er weltberühmt. Sein ganzes Leben ist ein Rausch zwischen Macht und Frauen, Kunst und Krieg, Lust und Flucht, Dichtung und Wahrheit.
Seit Jahren wird der Chef der Terrororganisation al Kaida gejagt. Aber weder Spezialeinheiten noch verwirrte Einzelkämpfer konnten Osama bin Laden bislang aufspüren. Eine Chronologie.
Dass die Krankheit sich nie so geirrt hatte wie bei Christoph Schlingensief, stand in einem Nachruf auf den Regisseur. Kann es etwas wie ein Ansehen der Person geben, wenn einen eine schlimme Diagnose trifft? Hätten andere sie vielleicht eher verdient? Ein Kommentar von Frank Ochmann
Nach dem großen Erfolg von Sword & Poker 1 ist nun der Nachfolger erschienen. Bei dem Spiel handelt es sich um einen ziemlich abgefahrenen Mix aus einem Poker-Kartenspiel und einem japanischen Rollenspiel. Das klingt verrückt. Aber nach wenigen Minuten kann man ohne das Spiel schon nicht mehr leben. Wir befinden uns in einer bösen, gemeinen Fantasywelt voller Monster, Gefahren und Unholde. Blabla. Diese Geschichten kennt man ja zur Genüge. Wir brauchen sie nicht noch einmal zu erzählen. Wer scharf darauf ist, schaut sich einfach das Intro der App an. Die Fortsetzung von Sword & Poker bietet die gleiche Grundidee wie der Vorgänger, stellt dafür aber viele neue Monster, Zaubersprüche und Dungeons zur Verfügung. Der Spieler wandelt in jedem Level über einen Pfad mit vielen einzelnen Stationen, die sich gezielt ansteuern lassen. An den meisten Stationen wartet ein Monster darauf, im Kampf besiegt zu werden. Der kuriose Ansatz für ein eigentlich klassisches Rollenspiel: Das Monster muss beim klassischen Pokern aus den Latschen gehauen werden. Dabei sitzen sich die beiden Kontrahenten gegenüber. Jeder Spieler bekommt vier Karten zugeteilt. Das Spielbrett weist 5 x 5 Felder auf, wobei die inneren 3 x 3 Felder bereits mit Karten versehen sind. Wer an der Reihe ist, legt zwei seiner vier Karten so an den bereits ausliegenden drei Karten an, dass ein richtiges Pokerblatt aus fünf Karten entsteht. Abhängig von der Wertigkeit des dabei erzielten Pokerblattes bekommt der Gegner richtig etwas auf die Zwölf. Ein Pärchen sorgt für wenige Schadenspunkte, während ein Dreier schon mehr Schaden anrichtet. Und bei einem Full House oder einem Flush fließt schon richtig viel Pixelblut. Man muss schon klug taktieren, damit der Gegner vor einem die Füße gen Himmel streckt. So kann man Joker einsetzen oder durch an den Ecken platzierte Karten gleich mehrere Fünferreihen auf einmal abschließen. Sobald der Gegner alle seine Lebenspunkte verloren hat, platzt er - und gibt so den Weg zur nächsten Station frei. Außerdem erhält der Spieler blaue Edelsteine zur Belohnung. Diese Währung ist wichtig. Mit ihr kann man im Online-Shop des Spiels zusätzliche Waffen und Zaubersprüche erwerben. Der vergiftete Dolch sorgt etwa dafür, dass der Gegner deutlich mehr Lebenspunkte verliert, sobald bestimmte Kartenkombinationen im Spiel erzielt werden. Am Ende eines jeden Levels wartet ein großer Bossgegner auf den Spieler, der mutig genug ist, sich diesem fiesen Megamonster zu stellen. Hier sichert erstmals nicht allein ein guter Blick für das perfekte Pokerblatt den Sieg. Stattdessen muss der Spieler sehr geschickt mit Sonderwaffen und Zaubersprüchen hantieren, um den Sieg davonzutragen. Das Spiel bietet drei Speicherslots an, sodass drei Spieler parallel an ihrem eigenen Score arbeiten können. Wer möchte, startet ein Multiplayer-Spiel und tritt direkt an einem einzelnen iPhone gegen einen echten Gegner an. Dabei legen die Spieler das iPhone zwischen sich und hauen sich dann gegenseitig die Pokerkarten um die Ohren. Fazit: Sword & Poker 2 ist ein kultig-schräges Spiel mit Suchtcharakter, das den Spieler für lange Zeit an den Bildschirm zwingt. Die schöne Optik, das schnelle Gameplay und immer wieder neue Extras und Überraschungen sorgen für Abwechslung. Die drei Euro sind klug investiert. ( Carsten Scheibe ) Sword & Poker 2 1.0 Anbieter: Gaia Größe: 37,5 MB Preis: 2,99 Euro Sprache: Englisch Wertung: ***** (5 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Alleine gegen die Al Kaida: Ein 52-jähriger US-Bürger hat sich in Pakistan bewaffnet auf die Suche nach Osama bin Laden gemacht. Sein Ziel war es wohl, den Extremistenführer zu töten. Die örtliche Polizei beendete seinen Alleingang.
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