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Als Fidel Castro 1972 die DDR besuchte, überbrachte er als Gastgeschenk eine Kubakarte mit der frisch eingezeichneten Ernst-Thälmann-Insel. Bald zierte eine Büste des Arbeiterführers die "Playa DDR". Doch was ist aus der Geste der Völkerfreundschaft geworden? Eine Ortsbegehung der menschenleeren Karibikinsel.
Stalin war ein Massenmörder. Trotzdem zeigt Berlin seine Zitate - in goldenen Lettern. Die Litauische Journalistin Vytene Stasaityte, derzeit Mitarbeiterin im Berliner stern.de-Büro, traute ihren Augen nicht. Und fragte nach. Auch bei Klaus Wowereit und Hans Modrow.
Ist es noch Ostalgie oder schon Gedächtnisverlust? In Brandenburg kandidert eine ehemalige Stasi-Mitarbeiterin für die Linkspartei, in Ostdeutschland prangt Ernst Thälmann auf 613 Schildern von Straßen und Plätzen. Wolfram Weimer beschreibt das verquere Bild der DDR.
Vor kurzem war für Matthias Platzeck die Große Koalition für Brandenburg noch ein Glücksfall. Nun verhilft er den Unanständigen an die Macht. Und verrät damit nicht nur die Bürgerrechtsbewegung, sondern auch seine eigene Geschichte.
Ewig wie das Meer ist der Streit unter Urlaubern: Welche Insel ist schöner? Der Sandhaufen in der Nordsee oder die Kreidefelsen in der Ostsee? Wolfgang Röhl kommt zu einem eindeutigen Ergebnis.
Fünf Parteien sitzen in den Parlamenten, die Bildung von Koalitionen wird zur Quälerei. Wäre die Einführung des Mehrheitswahlrechts die Lösung? Darüber streiten auf stern.de Hans-Ulrich Jörges und der Politikwissenschaftler Alfred Grosser. Ein Pro und Contra.
Seine Ideen haben die Welt verändert, er selbst bewegte sich kaum aus seiner Heimatstadt Königsberg hinaus. Vor 200 Jahren starb Immanuel Kant - Aufklärer, Stubenhocker und keuscher Frauenliebling.
Mit der ersten Einzelausstellung in Deutschland erinnert das Museum Ludwig in Köln an den Fotografen James Abbe. Die Aufnahmen des Amerikaners wurden zu Ikonen der modernen Bilderwelt. Spezialität: Fotos von Diktatoren.
Er war Augenzeuge der DDR und in seinen Filmen spiegelt sich sein Blick auf das SED-Regime wider: Setzte Kurt Maetzig anfangs Propagandafilme in Szene, eckte Kurt Maetzig später mit systemkritischen Filmen an.
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Ernst Thälmann war in der Weimarer Republik von 1925 bis 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). 1933 wurde er von der Gestapo verhaftet und nach elf Jahren Isolationshaft, 1944, auf direkten Befehl Adolf Hitlers erschossen. Unter dem Vorsitz Thälmanns wurde die Stalinisierung der KPD abgeschlossen.