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Erscheinungen

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Neue Theorie zu seltenen Erscheinungen
Neue Theorie zu seltenen Erscheinungen
Kugelblitze sind bloß Einbildung

Manchmal taucht während eines Gewitters ein Kugelblitz auf. Physiker können dieses Phänomen bis heute nicht erklären. Nun meinen zwei Innsbrucker Forscher: Die Leuchtkugeln entstehen durch einen Fehler des Gehirns.

Nachrichten-Ticker
Vatikan veröffentlicht Regeln zur Anerkennung von Wundern

Um Fälschern im Zeitalter des Internets einen Riegel vorzuschieben, hat der Vatikan am Mittwoch Kriterien zur Anerkennung von wundersamen Erscheinungen veröffentlicht.

Lifestyle
Lifestyle
NordArt 2012 zeigt zeitgenössische Kunst aus China

Die Kunstausstellung NordArt stellt in diesem Jahr das Reich der Mitte in den Mittelpunkt. Am 2. Juni beginnt die Schau im Kunstwerk Carlshütte in Büdelsdorf bei Rendsburg.

Prozess gegen einen
Prozess gegen einen "Schlecker"-Räuber
Von der Psychiatrie in den Knast

Ein Räuber hatte dem Gericht erzählt, er höre Stimmen - und wurde als psychisch krank freigesprochen. Jetzt gestand er und muss hinter Gitter.

Großdemo in Russland
Großdemo in Russland
Massenprotest versetzt den Kreml in Unruhe

Während Westeuropa den Heiligen Abend feiert, gehen die erzürnten Massen in Moskau auf die Straße. Der Kreml reagiert mit sowjetischen Reflexen - und billigen Versprechen.

Nach Selbstmordversuch
Nach Selbstmordversuch
Rafati begibt sich in Behandlung

Nur zwei Tage nach seinem Suizidversuch hat der Bundesliga-Schiedsrichter Babak Rafati das Kölner Krankenhaus verlassen. Nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Hannover begab er sich aber erneut in ein Krankenhaus.

Selbstmordversuch vor Bundesligaspiel
Selbstmordversuch vor Bundesligaspiel
Das Drama um Babak Rafati

Der Fall Babak Rafati erschüttert den deutschen Fußball: DFB-Präsident Zwanziger schilderte am frühen Abend Einzelheiten zu dem Suizidversuch des Schiedsrichters.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Ein Haken (84.)

Oder: Warum Märchen schon so reichlich viel Wahres in sich tragen. Worum es heute geht: Tim & Struppi, trotzdem, ein Theaterbesuch wird auch eine Reise in die Vergangenheit, Peter Pan & Käpt'n Hook, zwei Krokodile und einiger Zauberstaub. Der getrennte Papi, Marie und Alexander waren am Wochenende in Tim & Struppi und dem Geheimnis der Einhorn . Okay, da hat Herr Spielberg verschiedene Tim & Struppi-Comics in einen Film gegossen (neben dem Einhorn u.a. noch "Die Krabbe mit den Goldenen Scheren" und "Der Schatz Reckham des Roten" ). Und er hat einen ziemlichen Roller-Coaster-Streifen abgedreht. Aber wir Drei - als eingefleischte  T&S-Fans - haben uns schon amüsiert und an den Händen gehalten und mit Tim & Struppi und Kapitän Haddock gefiebert und darauf gehofft, dass alles ein gutes Ende nimmt - nahm es natürlich, weiß man irgendwie, trotzdem hofften wir auf's Happy End. Einen Tag später gingen wir zu Peter Pan ins Schauspielhaus und bevor es losging, trat der getrennte Papi eine kurze Zeit-Reise in die Vergangenheit an - in die Zeit als die Familie eine Familie war und die Familie als Familie eingeladen wurde. Nach der Trennung ändert sich doch bisweilen das persönliche Umfeld ziemlich radikal und als Single-Papi ist man definitiv weniger gern gesehener Gast - denn man ist Single-Papi und nicht mehr Familien-Vater. Die Amerikaner haben für dieses Phänomen einen treffenden Ausdruck: "It comes with the territory", so ist es. Freilich, es hängt natürlich auch mit dem eigenen Verhalten zusammen, der Rückzug aus dem Rückzug fällt manches Mal wegen Bodennebel und anderer Nebel-Erscheinungen aus. Und es ist halt wie im wahren Leben: In bestimmten Lebenssituationen trennen sich Spreu und Weizen, einfach simpel und simpel einfach. Da passt ein andere Käpt'n ganz gut ins Bild, jener  Hook aus Peter Pan. Die Geschichte von dem Jungen, der ein Kind in Nimmerland bleiben will und den beiden Geschwistern Darling, die doch zu ihren Eltern zurückgehen wollen, weil sie ahnen, dass die sie wahnsinnig vermissen und weil sie wissen, dass sie ohne ihre Eltern lieber nicht leben wollen. Und Hook ist eben der mit dem Haken und getrennte Papis müssen verdammt aufpassen, sich nicht in dem Haken der Bitternis auf immer und ewig zu verfangen. Um schließlich nicht wie Käpt'n Hook im Schlund eines grausamen großen Bühnenkrokodils zu landen und dort einfach nicht mehr rauszukommen. Und auch der Schlund eines nur kleines Psycho-Krododils kann ganz schön ungemütlich sein. Dann streichelt der getrennte Papi jedenfalls seine Kinder in ihren Schlaf und braucht keinen Zauberstaub. Das ist doch auch schon mal was. Alsbald dann wieder mehr vom getrennten Papi...

Helmut Schmidt und Peer Steinbrück live
Helmut Schmidt und Peer Steinbrück live
Die Boygroup der Generation 50 plus

Im Hamburger Thalia Theater räsonierten Altkanzler Helmut Schmidt und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück als Elder Statesmen über die Probleme der Gegenwart. Nur eine spannende Frage ließen sie offen.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Von A bis Z.....Heute : E

Da schlage ich doch heute mal denen ein Schnippchen, die beim Buchstaben „E“ irgendetwas „egomanes“ erwarteten. Ha! :-) Natürlich könnte ich mich an dem unerschöpflichen und äußerst erbaulichen Thema der „Ego-Shoots“ ergötzen, aber das mache ich lieber dann, wenn es keiner so recht erwartet. Ich will mich stattdessen ein wenig dem Schöngeistigen widmen. Immerhin besteht ja die Hälfte dieses Blogs aus einer Ankündigung dessen, was den Namen eigentlich Programm werden lassen sollte. Mich hat mal jemand gefragt, wie ich auf meine teilweise nicht nachzuvollziehenden Bildtitel komme. Nun ja, wie grad gesagt. Nicht nachvollziehbar eben, denn ein Hirn macht manchmal wilde Synapsen-Saltos. Das Handbuch „Die kleine Titelkunde“ sagt in Kapitel 12 „Titelfindung – alltagsorientiert“ : „(...) wenn Dir nichts anderes einfällt, schlag die Zeitung auf und nimm die ersten drei Worte der fünften fettgedruckten Überschrift auf Seite 3. Hast du keine Zeitung zur Hand, vergiss was gerade vorgeschlagen wurde und denk gefälligst selber mal nach. Immerhin willst du dich als „kreativ“ bezeichnen lassen...“ Man kann aber auch einfach den erstbesten Begriff, den man irgendwo aufschnappt verwenden. Stößt im Übrigen immer wieder lustige Diskussionen und vor allem Interpretationen beim „Publikum“ an. Ähnlich geht es mir bei der Themenfindung für mein Foto-Alphabet. Dass ich das Thema E wie Eleganz wählte, hat in erster Linie nämlich entgegen der vielleicht vorherrschenden Annahme, dass ich eh die ganze Zeit „so´n Zeuch“ mache, nichts zu tun. Anlass ist eigentlich das komplette Gegenteil. Nun muss ich natürlich wieder aufpassen, dass ich nicht wieder zu lesen bekomme „Schöne Bilder, aber Text ist mal vollkommen daneben...“, aber ich versuche es mal zu erklären. Am Wochenende war ich als „Knipser“ auf einer Veranstaltung, um Fotos zu machen. Soweit noch alles normal und auch nicht besonders ungewöhnlich. Wobei ich gleich sagen muss, dass der „Rest“ auch völlig normal war, aber eins nach dem anderen. Besagte Veranstaltung war ein Sommerfest einer kirchlichen Einrichtung, in der Menschen leben, wohnen und arbeiten und - wie an dem Abend - auch amtlich abfeiern. Menschen, die – sagen wir mal – eben ein wenig „anders“ sind. Also manche so richtig, weil sie aufgrund ihrer Behinderung intensive Betreuung brauchen. Und andere eben nur ein bisschen anders. Das wirklich coole bei der Veranstaltung war das völlige Auflösen der Grenzen zwischen den „Einheimischen“ und allen Besuchern. Jung, alt, Kind, Erwachsene, Punks, Schlipsträger, Behinderte und Unbehinderte. Party war angesagt. Und jeder rockte zur Musik der Band „The Mix“, die sich aus Einrichtungsmitarbeitern und -bewohnern zusammengemischt ist. Wie ich deswegen darauf komme, mich mit dem Thema Eleganz zu beschäftigen??? Ganz einfach. Es täte nämlich dem einen oder anderen, der gewisse Dinge als selbstverständlich betrachtet, ganz gut, sich bei einer solchen Veranstaltung vor Augen zu führen, wie Integration live funktioniert. So oberflächliche Unwichtigkeiten wie „Eleganz“, „Etikette“, „Snobismus“ sind dann dort mal völlig wumpe. Sicher hat jeder dort seine individuellen Bedürf- und Kümmernisse. Aber die ganze Sache ist nicht unter dem Motto zu sehen „Oh, guck mal, wie schlecht es „denen“ geht“, sondern eher „Schau mal, wie viel Spass wir haben!“ Vielleicht ist es auch nur irgendwie an den Haaren herbeigezogen, aber irgendwie fand ich die Sache mal E wie erwähnenswert. Und nun zurück zum eigentlichen „E“. Da ja Zitieren und es nicht zugeben salonfähig ist, habe ich nun ja eher fast ein schlechtes Gewissen, wenn ich es erwähne, dass ich solches benutze. „... Eleganz (...) bezeichnet den Ausdruck von besonderem Stil und Geschmack in Design, Architektur, Mode, Kunst, aber auch Musik, Sprache. Sie stellt ein ästhetisches Konzept und Ideal dar, das an Schönheit und Grazie (z. B. beim Tanz) orientiert ist. E. ist gekennzeichnet von herausragender Gestaltung, manchmal Schlichtheit, zurückgenommenem künstlerischem Ausdruck (Minimalismus, Weniger ist mehr, z. B. wenige, ausgesuchte Farben, wenige klare visuelle Elemente, der Wahrnehmung angenehme Proportionen). Aber auch prunkvolle Gestaltung wie im Barock kann bei meisterhafter Ausführung z. B. elegante Schwünge und Formen aufweisen. Der Begriff von E. ändert sich zwar im Wandel der Zeit (siehe auch Kunstbegriff), es gibt aber auch Formen zeitloser Eleganz. Auch natürliche Erscheinungen werden unter diesem Gesichtspunkt wahrgenommen (die eleganten Bewegungen einer Raubkatze). E. entzieht sich als ästhetisches Phänomen dem logischen Denken. E. ist nicht unbedingt verbunden mit Bildung oder Wohlstand, sie hat vielmehr mit Wahrnehmung und Kreativität zu tun (...)“, sagt Wikipedia dazu. Soweit also die Theorie. Besonders schön finde ich im Übrigen die Passage, wobei sich die Eleganz dem logischen Denken entzöge. Applaus, sag ich mal. Und Sorry für die, die meinen, man könnte es „berechnen“. Darüber hinaus frage ich mich dann, warum so viele Moppel-Elfen (sich selber als Modell bezeichnend) denken, dass sie die Definition von „elegant“ auch nur ankratzen. Vor allem wenn es dann in den Bereich Tanz geht. Jetzt hab ich zwar gerade die moralische Keule geschwungen und an die Toleranz appelliert, aber es gibt eben einfach Ausnahmen. Das oben erwähnte hat was mit Lebensfreunde und Spass zu tun. Jetzt geht’s neben dem E wie Eleganz auch um E wie Ernsthaftigkeit. Ich kann ja auch nicht über die Leistungen eines hochspezialisierten Vielfliegers namens Albatros referieren und als Beispiel einen Kiwi nennen. Für die Opfer einer schlecht beschulten Kindheit. Mit Kiwi ist in dem Fall keine Süd-Frucht gemeint, sondern dieser kleine schrullige Vogel, der nicht fliegen kann, aber wie eine bebeinte XXL-Version besagter Südfrucht aussieht. Ähnlich kommt es mir vor, wenn die unsportliche und arbeitsscheue Frühzwanzigerin von ihrem Disco-Podest-Arschgewackel ableitet, ihr HARTZ-IV durch völlig absurde Honorarforderungen für „Tanz-Shootings“ aufbessern zu können. Das Reinzwängen in ballettöse Outfits und Spitzenschuhe macht noch keine Tänzerin. Ein Zwerg auf einem Hocker ist ja auch immer noch ein Zwerg, gelle? Alles was mir dann noch einfällt. „Esst mehr Kiwis! Die regen den Hirnstoffwechseln an!“ Und deswegen : Wenn Tanz, dann doch bitte mit Tänzern! In diesem Sinne und vor allem mit Dank an meine bisherigen „Tänzer“ Grüßt der Papendieck

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