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Geschrei

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Kinderschlaf
Kinderschlaf
Das einkalkulierte Geschrei

Man sieht sie auf der Straße und im Freundeskreis: liebevolle, engagierte Eltern. Dunkle Augenringe enthüllen oft aber, dass sie auch überfordert sind, vor allem, wenn sie nachts keine Ruhe finden. Das Buch "Jedes Kind kann schlafen lernen" soll helfen. Funktioniert das Schlafprogramm tatsächlich? stern.de hat eine leidgeprüfte Mutter gefragt.

Olympia-Streit
Olympia-Streit
Für Blatter nur "großes Geschrei"

Der Olympia-Streit um die Freigabe von Bundesliga-Spielern ist mittlerweile eskaliert. Schalke hält das Verhalten von Fifa und IOC für ein "Schurkenspiel", die Bremer warten zähneknirschend ab. Aber beide forcieren ein Gerichtsurteil. Jetzt äußert sich Fifa-Boss Joseph Blatter im Interview.

Bildband über die Polargebiete
Bildband über die Polargebiete
Unwirtliche Welten

Unzählige Male hat der Fotograf Thorsten Milse die Arktis und Antarktis bereist. In einzigartigen Bildern hat er festgehalten, welche Vielfalt an Leben in diesen unwirtlichen Gegenden zu finden ist. Eine Reise durch die Kälte, die wärmstens zu ...

Kommentar
Kommentar
Vom Geschrei der Auto-Industrie

Autos blasen tonnenweise Kohlendioxid in die Luft, die EU will deswegen die Abgaswerte senken. Aber nun beginnt das alte Spiel: Die Industrielobby zetert, die deutsche Regierung knickt ein, die Umwelt bleibt auf der Strecke. Der Fortschritt übrigens auch.

Wirtschaft
Hausfrieden gestört: Lärmender Mieter muss zahlen

Mieter kann es teuer zu stehen kommen, wenn sie ständig zu viel Lärm machen. Mindern die Nachbarn deshalb ihre Miete, muss der Störenfried für diesen Ausfall aufkommen.

FDP unter Philipp Rösler
FDP unter Philipp Rösler
Auf dem Weg zum Konkursverwalter

Mit Phillipp Rösler an der Spitze wird die FDP das Tal der Bedeutungslosigkeit nicht mehr verlassen. Selbst Putschversuche sind jetzt nicht mehr ausgeschlossen.

Bundeswehr schließt 31 Standorte
Bundeswehr schließt 31 Standorte
Thomas de Maizière - ein Glücksfall

31 Bundeswehrstandorte will Verteidigungsminister de Maizière aufgeben. Das Geschrei ist groß. Aber: Die Bundeswehr ist nicht für Wirtschaftspolitik zuständig. Und die Verteilung der Lasten zeigt, dass dieser Minister ziemlich cool ist.

Papstbesuch in Deutschland
Papstbesuch in Deutschland
Vom harten Brot des Glaubens

Sie sind Ende 20 und haben ihr Leben dem Glauben verschrieben. Warum verzichten Menschen auf Partys, Beziehungen und vieles andere, was jungen Leuten Spaß macht? stern.de hat drei Katholiken getroffen und sie gefragt.

Nato-Bomber zerstören Wohnhaus
Nato-Bomber zerstören Wohnhaus
Die Toten von Tripolis

Bei einem Nato-Luftangriff auf die libysche Hauptstadt wurde in der Nacht zum Sonntag ein Wohnhaus getroffen und zerstört. Unter den Toten sind auch Kinder. Die Nato räumt einen Fehler ein und spricht von einem Fehler im Waffensystem.

Schnauze, Wessi!
Schnauze, Wessi!
System-Streber-Gene

Plötzlich mäkeln alle an Angela Merkel rum. Sogar an Erich Honecker fühlen sich ehemalige Fans im Westen erinnert. Dort reibt man sich die Augen - hier nicht. Eine DNA-Analyse.

Kunst-Tanz-Werk
Blog "Kunst-Tanz-Werk"
Ach, Afrika - Teil 9

Schienen wir zum Jahreswechsel dem Schraubzwingengriff der Minusgrade knapp entronnen zu sein, zieht sich die Schlinge nun doch wieder langsam zu. Anlass genug, die Gedanken in wärmere Regionen dieses Planeten schweifen zu lassen. Sicherlich verrate ich kein Geheimnis, wenn ich sage, dass sich die Perspektive auf bestimmte Dinge und die Relation im Allgemeinen etwas verschieben, wenn man sich einen längeren Zeitraum im Ausland ? wo immer das auch sein mag ? aufhält. Man hört´s aus Erzählungen anderer, winkt auch schon mal mit der Hand der ?Übersättigung? ab, wenn wieder ?Räuberpistolen? aus fernen Ländern zum Besten gegeben werden. Gerade, wenn sie vom Kontinent der Maximalpigmentierung stammen. Den Hauch von Dekadenz umweht hier bei uns die Äußerung, man sei mit einer kleinen Propellermaschine mal eben für ´nen Tag wo hin geflogen. In Namibia musste ich mich schnell daran gewöhnen, am Telefon bei der Vereinbarung von Terminen, die Frage gestellt zu bekommen, ob man denn mit dem Flieger kommt. Es erschien mir moralisch schwer zu vertreten, in einem Satz den Leuten klar zu machen, dass ich für mein Projekt jedwede Unterstützung benötigte, im anderen aber sagte, dass ich mit der Cessna einfliege. Das Problem hatte aber nur ich persönlich. Nicht dass es quasi zum ?guten Ton? gehörte, aber Sachzwänge bedürfen eben einer praktischen und logischen Lösung. Und die heißt bei dem Problem ?Distanz? einfach das schnellstmögliche Transportmittel zu wählen. Und da war unsere gute alte ?Papa India Tango? einfach dann doch nur ein Packesel mit Turbo-Booster und Tragflächen. Während man sonst das Land im Wortsinne mit der Allrad-Hippe ?erfährt?, eröffnen sich einem völlig andere Dimensionen und Eindrücke, wenn man im Messerflug zwischen den Gipfelspitzen der Spitzkoppe ? dem ?Matterhorn? Namibias ? hindurch brummt oder bei fahrstuhlartiger Blau-Thermik mit Geiern um die Wette kreist. Schnell stellt man auch fest, dass hier manche Dinge, die bei uns nahezu überreglementiert sind, dort einfach im Reich des ?Auge-Zudrückens? liegen und man so ungetrübten Genuss über den meist nie vorhandenen Wolken hat. Haut es einen morgens wie auf einem bockenden Bronco am Fish River Canyon durch die Fallwinde, so gleitet man am frühen Nachmittag wie auf Schienen durch einen fast blau-schwarzen Himmel in 8000 Fuß Höhe. Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, einige Teile der Strecken selber am Steuerhorn herum zu lenken. Die Landungen habe ich aber immer meinem extrem umsichtigen und souveränen Freund Jürgen überlassen, der die Kiste selbst unter widrigen Umständen immer heile auf den Boden brachte und dem ich auf diesem Wege meinen größten Respekt zolle und mich nach all den Jahren auch immer noch herzlichst bedanke für seine Freundschaft und seine Art, die Dinge zu handhaben. Ohne ihn wären einige, aber entscheidende Dinge gar nicht erst möglich gewesen. Gut, extra auf einer Straße landen, weil wir zu faul waren nach großem Tee-Konsum in die Piss-Ente zu strullen, gehört in das Kapitel ?Don´t try this at home?. Mit dem Arsch des Fliegers in Akazien zu stecken, weil die Landebahn ? voll mit Warzenschweinlöchern und ein paar ganz clever platzierten Termitenbauten ? doch recht kurz war, ist auch etwas, das unter hiesigen Bedingungen zart die Definition ?haarsträubend? verdient. Das Angsthasen-Spiel mit Aufeinanderzufliegen ist auch eher was für lebensverneinende Jagdflieger aus WK Zwoo. Wobei den Piloten der Galaxy das auch wenig gestört hat, dass wir gerade im Landeanflug waren und er die Hebel nach vorn drückte. Spätestens, wenn man über den 180 PS des Motors der 172´er via Funk den botswanischen Fluglotsen im Okavango-Delta versteht, weiß man, dass man Englisch kann. Naja, er geriet etwas in Schweiß, weil wir statt bei 20 Meilen erst an der 10-Meilen-Zone unsere genaue Position hatten und angaben. Kann ja keiner was dafür, wenn das Navi ?hängt?. Und laut Karte sollte unter uns Sumpf sein. Wobei ja bei 20.000 Quadratkilometern Größe von dem Binnendelta die Optik irgendwie etwas ?verwässert?. Ich glaube ja bis heute, dass den Airbus-Piloten aus Südafrika unsere Anwesenheit in der Luft nicht wirklich gejuckt hat. Aber ist schon beeindruckend quasi auf Augenhöhe mit so einem ?Bomber? rumzukurven. Und wenn ich eins gelernt habe von den Jungs da unten, wenn man in Kontakt mit Behörden kommt. Lächeln, nett sein und dumm stellen. Solange nix passiert ist, verpufft in eruptiven Schimpf-Tiraden die Wut eines an einen Silberrücken erinnernden Tower-Wächters so schnell wie sie entstanden war. Und wie auch bei der selleriefressenden haarigen Verwandtschaft mit den großen Eckzähnen galt die Devise: ?NICHT in die Augen schauen!? Unter keinen Umständen. Sonst passiert das gleiche, wie an den Virungas. 250 Kg geballte King-Kong-Power entladen sich in ohrenbetäubendem Geschrei, Brusttrommeln und Kopfmassagen mit Fäusten so groß wie Baseball-Fanghandschuhen. Und so wurden wir also zu ?Charly? zitiert ? damit ist im Flieger-Jargon der Tower gemeint ? um knierutschend Abbitte zu leisten, und durften uns, um 100 Euro erleichtert, wieder trollen. Lustig sind auch vorbeizischende Tandem-Fallschirm-Springer, wo der an den Bauch Geschnallte mit einer Splatterfahne sein übiges Frühstück als senkrechte Spur seiner Selbstüberschätzung in den morgendlichen Himmel über Swakop zeichnet. Und die Helmkamera dokumentierte es mit zornig unterlegter Heavy-Metall-Musik zum Hinterher-mit-nach-Hause-Nehmen. Leute gibt´s ! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck

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