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Im Netz gibt's Journalismus für lau. Toll. Allein: Gute Berichte kosten Geld. Sollen Leser deshalb auch im Internet zahlen? Hier streiten Blogger Sascha Lobo und stern.de-Autor Felix Disselhoff.
Sophie Marceau ist Mutter geworden. Im wahren Leben schon lange, nun auch im Kino. "LOL" ist der endgültige Abschied von "La Boum"-Zeiten. Ein Gespräch über Kiffen und Kindererziehung.
Sie schüttelten Hände, lächelten und plauderten als gäbe es keine Affäre: Bundespräsident Christian Wulff hat mit seiner Frau Bettina in Schloss Bellevue zum traditionellen Neujahrsempfang geladen.
In der Castingshow "Ich kann Kanzler!" sucht der Moderator Günther Jauch junge Menschen, die das Zeug zum Politiker haben. Ein Gespräch über Leidenschaft und Desinteresse von Jugendlichen, seine eigenen wilden Jahre und die Angst der Deutschen vor echten Reformen.
Beirut gilt als Hochburg für Schönheitsoperationen. Unters Messer legen sich längst nicht mehr nur Frauen. Der junge Mann trägt das große Pflaster auf der Nase wie eine Auszeichnung. Nicht scheu oder verlegen, sondern selbstbewußt, offensiv. Die verbundene Nase passt nicht recht zu seiner sonst sehr eleganten Erscheinung, Anzug, teure Lederschuhe, Markensonnenbrille - wie ein Schlägertyp sieht er nicht aus. Ist er auch nicht. Die Wunde an der Nase stammt aus dem OP, nicht von einer nächtlichen Prügelei. Wenn alles verheilt ist, so hofft der junge Mann, wird eine wohlproportionierte, gerade Nase sein Gesicht zieren. Aber sich bis bis dahin zu Hause verstecken? Wozu - zeigt der Verband doch, dass er das Geld und den Willen hat, "das Beste" aus sich zu machen. An den Anblick von Pflastern auf Frauennasen habe ich mich mittlerweile gewöhnt, kannte ihn schon aus Teheran, wo Nasen-OPs sehr verbreitet sind, sehe neuerdings die ersten in Damaskus und hier in Beirut sowieso (wo ich mich anfangs noch gewundert habe, so viele so ähnliche Nasen zu sehen, bis mir aufging, dass dies schlicht das populärste Korrekturmodell ist). Immer häufiger sehe ich den charakteristischen Verband im Gesicht auch bei Männern. Gleichberechtigung einmal anders: Nicht nur Frauen stehen unter Druck, möglichst schön, attraktiv, jugendlich auszusehen. In Beirut richten sich Plakate am Straßenrand für Haartransplantation und Fettabsaugung zunehmend auch an Männer. In wenigen Wochen beginnt die Strandsaison. Bis dahin haben die Fitnessstudios und Fettabsauger Hochsaison. Dann werden wieder mit Collagen unter die Haut gespritzte "Muskelpakete" zur Schau getragen - ein Anblick, der mich immer unwillkürlich an die alte Reklamefigur für Michelin-Reifen erinnert. Als so selbstverständlich gilt der Kult um den perfekten Körper, dass einige libanesische Banken Ratenzahlungsprogramme für Schönheits-OPs aufgelegt haben. Die Logik dahinter: Wer gut aussieht, findet leichter einen Job und verdient auch mehr. Ob es darüber verbürgte Statistiken gibt, ist mir nicht bekannt. Aber manchmal genügt ja bekanntlich allein der Glaube.
Vor neun Jahren sind die Mächtigen vom kleinen Bonn ins große Berlin gezogen. Nur einen Tross von Regierungsbeamten haben sie zurückgelassen, am Rhein sollten nicht alle Lichter ausgehen. Doch entgegen aller Befürchtungen gedeiht die Stadt prächtig - so prächtig, dass die Stimmen lauter werden, die der teuren Bonn-Berlin-Pendelei ein Ende bereiten wollen.
Maybrit Illners ZDF-Talkrunde zur Finanzkrise hat gezeigt, wer die wahren Helden dieser Tage sind: Nicht die Politiker, die sich in Schuldzuweisungen ergehen, nicht die Banker, die ihre Verantwortung kleinreden. Sondern die Verbraucherzentralen, die sich um verängstigte Sparer kümmern.
Christl und Astrid Löwen starben am 3. Juni 1998 - im ICE, der in Eschede verunglückte. Jetzt, zum zehnten Jahrestag, erzählt Ehemann und Vater Heinrich Löwen stern.de vom schlimmsten Tag seines Lebens, wie er der Toten gedenkt und dass er erst jetzt langsam seine Freude zurückgewinnt.
Thomas Godoj festigt seinen Favoritenstatus, Darling Rania darf bleiben, Will-Smith-Lookalike muss gehen: Allmählich gewinnt das "DSDS"-Kandidatenfeld Kontur, und die Songs dominieren über die Jury-Sprüche. Schmachtballaden stehen an, Bohlens despektierliche Sprüche bleiben, und Schreyl ist unerträglich.
Der Brite Robert Wilson gilt als Meister des literarischen Thrillers. Sein neuer Krimi "Die Maske des Bösen" handelt von einem terroristischen Anschlag in Sevilla. Im stern.de-Interview spricht der 50-Jährige über den Umgang mit der Terrorgefahr.
Mehr als vier Jahre wurde der Türke aus Bremen im US-Gefangenenlager Guantanámo festgehalten - selbst als längst klar war, dass er mit Terrorismus nichts zu tun hatte. Im stern spricht Murat Kurnaz erstmals über seine Zeit dort, über Isolationshaft, Folter, Demütigung und Angst.
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