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Tokio vor dem großen Beben: Laut, bunt, quirlig, exzessiv. Tokio heute: Dunkel, bedächtig, ständig schwankend. Streifzug durch eine Stadt, die weit entfernt ist von Normalität.
Die FDP im tiefsten Umfragetief und ihr Chef mittendrin: Guido Westerwelle müsse auf dem Dreikönigstreffen Farbe bekennen und die Partei zum Aufbruch bewegen, fordert Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger - und lobt im gleichen Atemzug Generalsekretär Christian Lindner in den höchsten Tönen.
Oder: Wenn die Jungs mal wieder ein Wochenende nur unter sich machen. Worum es heute geht: Ein müder Abend, mal früh ins Bett gehen, eine unruhige Nacht, ein ganz langsamer Samstag mit Star Warsen, an dem der getrennte Papi ins Bett fällt mit Sohnemann und Wärmflasche und einem Sonntag, der auch im Kino spielt. Diesmal hat Alexander wieder den Papi-Blog mitgeschrieben. "Am Freitag hat Papi mich abgeholt, ziemlich spät, weil er so lange gearbeitet hat. Aber freitags darf ich manchmal etwas länger aufbleiben, weil ich am nächsten Tag nicht in den Kindergarten gehe. Wir sind dann zu Papi gefahren und ich war schon echt sehr müde und hatte nicht mal mehr Lust auf eine Kinderschokolade vor dem Bett und Zähneputzen. Papi hat mir eine Wärmflasche gemacht und auch eine für sich. Denn er hatte mir versprochen, dass wir zusammen einschlafen. Das haben wir dann auch gemacht, das war schön kuschelig. Am nächsten Morgen war mir leider ganz schlecht und den ganzen Tag über hab' ich mich gar nicht gut gefühlt. Das war so schade, wir wollten doch so viel zusammen machen. Jedenfalls waren wir dann den ganzen Tag, der irgendwie langsam war,  zuhause und ich habe viel geschlafen und am Abend ging es mir schon etwas besser. Ich durfte noch einige Folgen Star Wars -Trickfilm gucken, aber ich war müde, ich bin fast auf dem Sofa eingeschlafen. Das passiert mir sonst nie bei Star Wars, ist doch immer so spannend! Am Sonntag ging's mir zum Glück wieder viel besser, mir war nicht mehr so schlecht. Papi hat nur gesagt, ich hätte nachts manchmal irgendetwas im Schlaf gerufen - ich glaube, ich hab' von Meister Yoda geträumt. Aber genau weiß ich das nicht mehr. Nachmittags waren wir in einem ganz dollen Film, "Hugo Cabret", es ging um einen Jungen, der seinen Papi verloren hat. Der hat ihm eine Art Roboter hinterlassen und der Junge, der heimlich Uhren in einem Bahnhof in Ordnung hält, repariert den Blechmann, der sehr lieb aussieht. Die Geschichte wird dann immer spannender, es taucht auch ein Mann auf - Papi hat gesagt, der war Regisseur (ein komisches Wort). Er ist am Anfang sehr traurig und zum Schluss sehr glücklich wie alle Anderen, die mitspielen. Das fand ich schön, noch schöner war aber, dass Papi abends ganz früh mit ins Bett gegangen ist. Ich bin schnell eingeschlafen, ich glaube Papi hat noch lang in einem Buch gelesen, das macht er viel. Morgens hat mich Papi dann zum Kindergarten gebracht und ich konnte ihm mein kleines Gespenst zeigen, das ich gebastelt habe, er fand des sehr schön und ich fand das Wochenende mit Papi sehr schön. Alsbald dann wieder mehr  vom getrennten Papi...
Die Schweiz hat per Volksentscheid Minarette verboten. Doch in der Empörung vieler deutscher Politiker spiegelt sich auch die Angst vor Machtverlust. Besuch bei zwei Vorkämpfern der Direkten Demokratie.
Verfassungsschutz, Terroranschläge und ein afrikanischer Diktator: "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm kämpft mal wieder gegen die ganze Welt. Dann tauchen auch noch Gespenster aus ihrer Vergangenheit auf. Und die Terroristin sitzt in ihrer Badewanne.
Cynthia Nixon, Anastacia, Kylie Minogue und Sheryl Crow teilen dasselbe Schicksal. Sie litten an Brustkrebs - und haben die Krankheit besiegt. Wie die vier Frauen mit der Diagnose umgingen, ist jedoch höchst verschieden.
Jede Serie reißt mal, aber gleich so? Die deutsche Nationalmannschaft hat unter Trainer Jogi Löw ihre erste Pflichtspielniederlage einstecken müssen. Beim peinlichen 0:3 gegen Tschechien offenbarte das Team eklatante Schwächen. Sind wir etwa wieder in der Vor-WM-Zeit angekommen?
Die Koalitionsspitzen beraten über ihr Programm für die zweite Regierungshalbzeit. Mit vielen freundlichen Bildern soll die Agenda für die Kabinettsklausur in Meseberg festgezurrt werden. Schon jetzt ist klar, dass einer dabei eine besondere Rolle spielen wird: Oskar Lafontaine.
Dem Monster der Konföderierten ist das neueste Statussymbol der Hollywood-Elite. Brad Pitt fährt eine, Tom Cruise ebenfalls, Jet Li dreht schon mal einen Film damit. Was sich anhört wie ein Relikt aus Bürgerkriegszeiten, ist das radikalste Motorrad der Welt: Die Confederate ? ein Gespenst!
Dreht euch nicht um, die Linkspartei geht um. Seit Oskar Lafontaine um seine Rückkehr auf die Bühne der Macht kämpft, lehrt er die Konkurrenz das Fürchten. Wie die neulinken Genossen die politische Landschaft umpflügen.
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