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Die Europäische Union (EU) hat in Lissabon das Inkrafttreten ihres nach der portugiesischen Hauptstadt benannten Grundlagenvertrags gefeiert. Die Würdigungszeremonie fand am späten Dienstagabend in einem am Tejo-Fluß aufgestellten durchsichtigen Riesenzelt statt.
Aufatmen in der EU-Spitze: Der tschechische Senat hat den Reformvertrag der Union nach kontroverser Debatte gebilligt. Zur Ratifizierung fehlt in Tschechien nur noch die Unterschrift des EU-kritischen Präsidenten Vaclav Klaus - doch der wartet auf die Iren.
Die französische EU-Ratspräsidentschaft beginnt für Staatschef Nicolas Sarkozy denkbar schlecht: Nach der Abstimmungspleite in Irland hat auch Polens Präsident Lech Kaczynski angekündigt, den EU-Grundlagenvertrag nicht zu unterzeichnen. Wann und ob die wichtige Reform noch in Kraft treten kann, ist mehr als fraglich.
Lange hatte man in Brüssel um die Stimmengewichtung gerungen. Nun will Polens Ministerpräsident Jaroslaw Kaczynski die mühsam erzielte Einigung nachverhandeln - und erntet Fassungslosigkeit von allen Seiten.
Das Procedere ist etwas ungewöhnlich: Mit einem Grundlagenvertrag will VW den "fairen Interessenausgleich für die zukünftige operative Zusammenarbeit mit Porsche" regeln. Der größte Einzelaktionär soll so das laufende Geschäft nicht beeinflussen können.
Der neue Formel-1-Grundlagenvertrag soll den Rennställen pro Jahr mehr als 50 Millionen Euro Zusatzeinnahmen bringen. Zudem werde die Zahl der Rennen von 20 auf 22 oder 23 steigen, sagte Chefvermarkter Bernie Ecclestone der englischen Zeitung «Guardian».
Die überraschende Eskalation des Tarifkonflikts zwischen der Lokführergewerkschaft GDL und der Bahn könnte nicht nur Reisende hart treffen. Inzwischen warnen Politiker vor Unvernunft und wirtschaftlichen Folgen eines totalen Bahnstreiks.
Von einer EU-Verfassung spricht schon niemand mehr, aber von einem neuen EU-Grundlagenvertrag. Und diesen will Kanzlerin Merkel unbedingt auf den Weg bringen. Doch die polnische Regierung blockiert den Prozess.
Zu früh gefreut. Konkrete Gespräche über einen Reform, hat es aber laut DFB noch gar nicht gegeben.
Vor 21 Jahren fiel die Mauer. Die DDR hat sich danach zwar noch ein paar Monate halten können, ist aber längst Geschichte. Aber gerät sie auch in Vergessenheit? Testen Sie Ihr Wissen über Mauerbau und Schießbefehl, über Staatsrat und Arbeiteraufstand.
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