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Straftäter, die rechtswidrig in nachträglich angeordneter Sicherungsverwahrung saßen, haben Anspruch auf eine Entschädigung von 500 Euro monatlich.
Vier Jahre Haft liegen hinter, Millionen Dollar vor ihr: Amanda Knox wird in den USA als Heldin gefeiert. Ihr winkt das Big Business.
Fünf Jahre saß der Lehrer Horst Arnold im Knast, eine Kollegin hatte ihn beschuldigt, sie brutal vergewaltigt zu haben. Nun wurde er freigesprochen. Die Geschichte eines unglaublichen Justizirrtums.
Reichen die Beweise wirklich aus, um den Angeklagten John Demjanjuk wegen Massenmordes im Vernichtungslager Sobibor zu verurteilen? Sein Verteidiger Ulrich Busch glaubt das nicht und fordert in seinem Plädoyer einen Freispruch.
Dröhnende Harleys, tätowierte Arme und viel Testosteron: An diesem Wochenende treffen sich 1500 Mitglieder der Hells Angels aus ganz Europa in Hannover. Ihr Ruf könnte schlechter nicht sein. Doch wer sich auf die Rocker einlässt, erlebt eine eigene Welt mit strengen Regeln.
Ihr Elternhaus brannte ab, ihr schwerkranker Vater starb in den Flammen und sie selbst wurde wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Monika de Montgazon ist ein Justizopfer. Exakt 888 Tage saß sie in Haft, jetzt ist sie frei. Für das Berliner LKA wird es dagegen ungemütlich.
Baulöwe Jürgen Schneider hatte die Leipziger Innenstadt mit Krediten saniert, die er gar nicht hätte bekommen dürfen. Vor zehn Jahren begann der Prozess gegen den Pleitier, bei dem auch die Banken nicht sehr gut aussahen.
In Handfesseln, Augenbinden und Ohrschützern - so präsentierte die Bundesgeneralanwaltschaft zwei Männer der Weltöffentlichkeit. Die Botschaft: So ergeht es allen Rassisten, die einen Ausländer ins Koma prügeln. Das war im April 2006. Nun hat das Potsdamer Landgericht die beiden freigesprochen.
Gnade für Christian Klar? Seit Wochen verurteilen konservative Politiker diesen Gedanken aufs schärfste. Das sei eine "Verhöhnung der Opfer", sagte Günther Beckstein. Als Nazi-Massenmörder nach dem Krieg vorzeitig entlassen wurden, schwiegen sie. Immer wieder.
Zwangsarbeiter, die in der NS-Diktatur für Rüstungsbetriebe arbeiteten, konnten zum Teil in spezielle Bordelle gehen - in dem Frauen aus dem KZ zur Prostitution gezwungen wurden. Eine Ausstellung in Ravensbrück informiert über das lange verschwiegene Thema.
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