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Die FDP hat Vorwürfe zurückgewiesen, von der baden-württembergischen Firma Heckler & Koch im Gegenzug für die Unterstützung eines Rüstungsgeschäfts Spenden entgegengenommen zu haben.
Der Waffenhersteller Heckler & Koch hat den Vorwurf der Bestechung im Zusammenhang mit Geschäften in Mexiko zurückgewiesen.
Die Waffenschmiede Heckler & Koch im baden-württembergischen Rottweil und Privatwohnungen von Mitarbeitern sind am Donnerstag von rund 300 Beamten des Landeskriminalamts (LKA) durchsucht worden.
Die deutsche Justiz hat Berichten zufolge Ermittlungen wegen möglicher illegaler Waffenlieferungen an den getöteten früheren libyschen Machthaber Muammar el Gaddafi eingeleitet.
Panzer an Saudi-Arabien, Patrouillenboote an Angola - Deutschland ist drittgrößter Rüstungsexporteur der Welt. stern.de zeigt ausgewählte Beispiele.
Der Fall Nadja Benaissa hat das Thema HIV-Infektion mit einem Schlag zurück ins öffentliche Bewusstsein katapultiert. Tatsächlich ist der Aids-Erreger seit 25 Jahren ein Thema: Am 23. April 1984 verkündeten Forscher die Entdeckung des Virus - und begannen mit der Suche nach einem Impfstoff. Doch der ist noch immer nicht in Sicht.
Schweres Geschütz im Kulturkampf: Gegen ein von Energieversorger Vattenfall finanziertes Literaturfestival engagiert sich Bestsellerautor Roger Willemsen zusammen mit 50 Künstlerkollegen. Die Gegenveranstaltung kommt ohne Atomstrom aus.
Patrick S. tötete in Afghanistan seinen Kameraden mit der Dienstpistole. In Gera wurde ihm der Prozess gemacht, nun fiel das Urteil: Der Ex-Soldat habe bewusst abgedrückt, befand der Richter, der dennoch Milde walten ließ.
Nach einer längeren Pause will ich doch einfach mal die Rubrik der „Geschichten aus dem Land der ebenholzfarbenen Menschen“ fortsetzen. Und was wäre da besser, als eine Begebenheit, die einem das Leben dort selbst – oder vielmehr – das Zusammenleben mit allerlei skurrilen Individuen irgendwie in die Karten spielt. Sicher hat sich der eine oder andere schon mal gefragt, was ich da überhaupt genau gemacht habe. Einfach nur 12 Monate einen benzinfressenden ost-asiatischen Geländewagen durchs Kalahari- und Namib-Land zu dreschen ist zwar ein drolliger, wenn aber auch auf Dauer ein eher nur kostspieliger Anlass. Nein, es gab einen tatsächlichen „Auftrag“, und der hatte nichts mit Fotografie im eigentlichen und/oder esoterischer Selbstfindung im speziellen Sinne zu tun. Dass so ein „Projekt“ im Laufe seines Stattfindens doch mit der einen oder andere Facette ebendies wird oder wurde, war vorherzusehen, aber nicht zwingend notwendig und gegeben. Der Einfachheit halber umschreiben wir es mal mit „...Feldforschungen im Bereich der Artenschutzgenetik und der Verhaltensökologie von mittelgroßen Feliden im südlichen Afrika unter besonderer Berücksichtigung nachhaltiger Wildlife-Management-Konzepte zur Erlangung eines akademischen Grades am Institut für Wildtierforschung und Zootiermedizin...“. Punkt. Klar soweit? Wenn nicht, einfach nochmal nachfragen. Was aber alles so um dieses eigentliche „Ding“ herum passierte, ist das eher Erzählungswürdige. Naja, Auszüge davon jedenfalls. Wenn man in einem Land, das landwirtschaftlich immer im Grenzbereich schlingert, sich auf den Weg macht, und ausgerechnet, DEN Stachel im Fleisch eines jeden Farmers, der Viehzucht betreibt, anrüttelt, scheint es schon vorprogrammiert, dass man auf eine Front von Ignoranz, Sturheit, Irrglaube und Ablehnung prallt. Erstaunlicherweise (!!!) stimmt das zwar mit dem Irrglauben und die Sturheit ist genetisch bedingt, denn immerhin sind die meisten Jungs ja deutschstämmig, aber Ignoranten sind sie allerdings nicht. Denn sie wollen sehr wohl GANZ genau wissen, was man hier und da vorhat. Immerhin muss man sich ja so gut wie immer auf privatem Grund bewegen, bei Vorhaben dieser Art. Ergo, stell dich gut mit dem Farmer und er wird dir helfen. Nur meistens - oder besser gesagt - immer auf seine Art und Weise. Hat man sich erstmal dran gewöhnt, dass einen riesengroße Fragezeichen und Schulterzucken entgegen prangen, wenn man erwähnt, dass man ausgerechnet den Staatsfeind No#1 unter die Lupe nehmen will, dann wird’s im Laufe der Gespräche eigentlich eher kooperativ. Aber wie gesagt. Kooperation in dem Rahmen hat seine eignen Stilblüten. Der Wüstenluchs ist in Namibia per Gesetz als sog. „Problemtier“ deklariert. Das bedeutet, dass dieser ohne weitere Rücksprachen oder Auflagen mit Lang- oder Kurzwaffen, Stinger-Raketen, Gartenhächslern, Fallen, Handgranaten, Armbrüsten, Jagdbögen oder mit zum Blutrausch gepeitschten Hundemeuten zerschossen, gesprengt, geschreddert, vergiftet, durchlöchert oder simpel bei lebendigem Leibe zerfleddert werden dürfen. Einige sehen es dabei auch schon als eine ihrer „Pflichten“ als weitblickender Farmer an, es nicht zu dürfen, sondern es im Sinne der Gemeinschaft schon eher zu müssen. Und ab und an trifft man auf so einen dieser besonderen Gattung. Gerne erfüllt er auch dabei das Klischee des mit sowohl aussen- wie innenpolitisch verkümmerten Ansichten mit bis hin zu retrograden Evolutionsstufen degenerierten Denkstrukturen versehenen Vorzeige-Deutschen, wie man ihn so überspitzt nur noch in Hollywood-Produktionen wähnt, wo man ihn sonst nur mit knöchellangen Lack-Ledermänteln durch düstere Braunhemdreihen denunzieren sieht. Allerdings gut getarnt im vor Gesundheit strotzendem und Wendekreis-Sonnen-getoasteten Mittsechziger-Körper, gestopft in die obligatorische kurze Hose mit Feldstiefeln und Schulterklappen bewehrten Safari-Hemd, in dem sie wirken wie ein illegales Genexperiment, in dem Louis Trenker mit Hardy Krüger Senior gekreuzt wurde. Mit schrottpressengleichem Händedruck wird man da auf die erste Probe gestellt, die es zu bestehen galt. Hin auf dem Weg zu einer Audienz mit Baron von Schnückenberg und Zitzewitz. Dass man den nach der Versaille-Schmach 1918 geflüchteten Landadel hier wieder trifft, überrascht einen dann auch nicht weiter wirklich und nach den üblichen Präliminarien, bei denen einem die Ausmaße des Landbesitzes (35.000 Hektar!) und die Anzahl der Leibeigenen.....äh.....Farmarbeiter (43!!!) herunter gebetet wurde, kommt man thematisch auch gerne zur Sache. Bei was natürlich. Beim altdeutschen Apfelkuchen und schönem heissen, handgebrühtem Kaffee. Man ist ja unter sich. Kopfschüttelnd wird man gefragt, ob einem die Sonne nicht bekäme. So als Ausländer quasi. Kein gesunder Mensch, der im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte ist, versucht Wüstenluchse zu fangen. Und schon gar nicht, um sie anschließend wieder frei zu lassen. Relativ schnell arrangierte ich mich also mit dem Ruf „der Freak aus Deutschland zu sein, der Rotkatzen fängt, sie aber nicht killt“. Hatte den Vorteil, dass viele von den Farmerkollegen mich persönlich kennen lernen wollten. Hatte was von Zoo, aber immerhin hatte ich sie so auf meiner Seite. Irgendwie. Erwähnte ich, dass die Jungs einem helfen? Auf ihre Art? Denn genau das taten sie. Und wie unterstützt man jemanden, der einem erklärt, dass man Blut- oder Gewebeproben von Karakalen nehmen möchte? Richtig, man besorgt sie ihm. Sogar mit extra dafür initiierten Wochenendausflügen mit der ganzen Belegschaft und den Winchester und Heckler & Koch-tragenden Kumpels, die eher an Majestix erinnerten als an ernstzunehmenden Agrarökonomen. Mein genetisch geschultes Auge ließ sich vielleicht auch von den homogenen Phänotypen verwirren. Inzucht ist aber auch eine kleine heimtückische Laune der Natur. Naja, ich hätte mich wohl doch weitaus präziser ausdrücken sollen, als ich sagte, dass ich Proben von den Tieren bräuchte. Abgeschnittene Schwänze, zerschossene Hinterläufe und Köpfe waren nicht ganz das, was mir vorschwebte, aber das einer lattenstrammen Meute von Testosteron schwangeren Spätkolonialisten zu vermitteln, erschien mir in Anbetracht des Arsenals an großkalibrigem Schießwerk als taktisch „etwas grenzwertig“. Ergo nahm ich, was ich bekommen konnte. Natürlich nicht ohne die im Windschatten einer „erfolgreichen Deutsch-Südwest-Jagdveranstaltung“ üblichen „Lateinstunden“ im Ohr und die zahlreich am Farmzaun gepfählten Opfer des zweitägigen Kleintier-Massakers im Auge. Andere Länder, andere Sitten, sag ich da nur. Da erscheint es einem ja eher als schmusiges Intermezzo, wenn man in seinen eigenhändig aufgestellten Fallen einen ziemlich aufgebrachten Skunk vorfindet, der allen Witzen zum Trotz, tatsächlich Handstand macht, um anzukündigen, dass gleich etwas ziemlich hässliches passieren wird. Um das abzukürzen. Die Schuhe und die Hose konnte ich wegschmeissen. Der Schmonz geht definitiv NICHT wieder raus! Und einen dezenten Hauch von Wildnis trägt man selber auch die nächsten Tag latent mit sich herum. Also immer dran denken : Wenn jemand einen Schritt zurück macht, ist er nicht feige. Er holt vielleicht nur Schwung! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Die in einer Residenz des langjährigen libyschen Machthabers Muammar el Gaddafi entdeckten Waffen aus Deutschland sollen einem Zeitungsbericht zufolge aus einer Lieferung von Hersteller Heckler & Koch nach Ägypten stammen.
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