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Lady Gaga hält sich mittels Mode die Männer vom Hals: Auch Bloggerin Leandra Medine macht ihre Designerklamotten für ihr verkümmertes Liebesleben verantwortlich. Im stern.de-Interview erklärt sie, warum "Man Repelling" das Beste ist, was einer Frau passieren kann.
Sein Leben ist so spannend wie seine Dramen. Vor 250 Jahren kam Friedrich Schiller als Sohn eines Offiziers im Marbach am Neckar auf die Welt. Birgit Lahann hat lange für den stern gearbeitet und ein Buch über Schiller geschrieben. Sie folgte den Spuren des Dichters zu den Schauplätzen seines wilden Lebens.
Hape Kerkeling sang mit Miss Piggy und Hollywood zeigte sich von seiner schönsten Seite. In Berlin wurde die Goldene Kamera verliehen.
Heiraten muss Gauck, trompetet Sittenwächter Norbert Geis, CSU. Ein seltsames Verlangen - denn sein Parteichef hat sogar ein uneheliches Kind. Die Republik ist bunt, das Bundespräsidialamt inbegriffen.
Der Hurrikan "Felix" hat an der Karibik-Küste Mittelamerikas eine Schneise der Verwüstung hinterlassen: Bisher wurden mindestens 21 Menschen in den Tod gerissen, dutzende werden vermisst.
Direkt nach der Geburtstagsfeier des Kartoffelkaisers, auf der es so hoch her geht, dass alle ein wenig "tirili" sind, muss ein Gast sterben. Doch von der Aufklärung des spannenden Falles lenken viele Klischees ab, die den Zuschauer schlicht ärgern.
David "Big Dave" Sanderson hat vor kurzem seine große Liebe geheiratet. Sie hat dunkle Knopfaugen, vier dicht behaarte Beine, heißt Mickey - und ist ein Hund. Im US-Bundesstaat Maryland können Herrchen und Frauchen mit ihren Lieben den Bund fürs Leben schließen.
Dabei konnte Adolf Hitler mit Frauen wenig anfangen. Fast alle, die ihm nahe standen, versuchten sich das Leben zu nehmen. Doch auch wenn der Führer sie geringschätzte - im Nazi-Reich spielte die deutsche Frau eine Schlüsselrolle: als Stimmvieh und Sittenwächterin, Mutter und Mörderin.
...wo waren wir stehengeblieben? Ach ja, auf der Köningsallee in Düsseldorf. Genauer an der Kö 30. Eickhoff . Albert Eickhoff ist schon seit unzähligen Jahren einer DER tonangebenden Modeeinzelhändler in Deutschland. Ihm verdanken wir unter Anderem das Fotografieverbot bei Jil Sander , da er die innovativsten Teile sofort hat günstig nachproduzieren lassen. Genauso können wir uns bei ihm für den Hype und das unfassbar schlechte Preis-, Leistungsverhältnis von Steffen Schraut bedanken, weil er sein hannoveraner Protegé dermaßen gepusht und mit Insider-Infos echter Designer versorgt hat, so dass jeder zweite Einzelhändler scheinbar nicht umhin kam, sein Gewissen aus- und den Money-Modus einzuschalten. Wobei ich mich nicht ausschließen möchte. Zwei Saisons dauerte die Liaison mit Steffen und Albert, bis uns die Margen einfach zu unrealistisch erschienen und wir unsere Kunden (größtenteils Stammkunden) nicht länger mit dieser Qualität inklusive ungerechtfertigter Preise füttern wollten. Die zugegebenermaßen gut interpretierten Kopien haben uns übrigens keine einzige Saison gefehlt. Wir haben einfach wieder mehr von den Originalen verkauft. Nichtsdestotrotz hat Albert Eickhoff natürlich ein hervorragendes Gespür für Mode, ein großartiges Kunden- und Marketinggefühl, genauso wie das nötige Know-how, um seine Position immer wieder zu behaupten und zahlreiche Kunden zufriedenzustellen. Sein neuster Coup ist ein Joint Venture mit Iris Berben exklusiv für Eickhoff . Herausgekommen sind ein stilvoller Katalog, ein Video, welches dauerhaft in einem der Eickhoff-Fenster läuft, die gesammelten Aussagen von Iris Berben zum Thema Mode, sowie große, rote Letter an sämtlichen Schaufenstern. "Noch mehr als das Neue, reizt mich das Unerwartete." "Kluge Frauen beherrschen mehr als eine Rolle." ...Zipper!!! Eines der wichtigsten Herbstdetails. ETRO! Ein Blick über die linke Schulter und wir sehen Karl Lagerfelds Interpretation des angesagten Schleifen-Haarschmucks in den Düsseldorfer Chanel -Fenstern (Mein Lieblingslook ist Nr.24 - Schneeparadiesvogel trifft Yeti zwecks Dating. Großartig, nur leider sündhaft teuer.) . ...hat was von Cruella de Vil , einem Weihnachtsgeschenk und den Frauen aus dem Robert Palmer Video ...ich finde die Deko super! Im nächsten Post schlendern wir gemeinsam von der Kö zur Heinrich-Heine-Allee und lassen uns von den Eindrücken in einer wunderbaren Galerie inspirieren. Jetzt machen wir noch einen kleinen Exkurs zu den zwei Orderterminen dieses Tages in Düsseldorf. 1. Henriette Steffensen - spezialisiert auf kuschelige Vlieswaren. In diesem Fall aber vertreten mit einem herrlich bequemen Homewear-Jumper. 2. Kitschiger Spaß mit den Blutsgeschwistern . 3. Ein Ausblick auf den Sommer 2011. In Form von DER Hose des nächsten Sommers, der Chino , und einem fröhlich-beerigen Hemd von Maison Scotch . Aller guten Dinge sind drei und so folgt in Bälde der Dritte und letzte Teil meiner kleinen Düsseldorf-Exkursion. Ach ja, wer diesen Herbst lässig aussehen und trotzdem warm verpackt sein möchte, der sollte sich sputen, um noch einen der gefütterten, leicht abgewetzten Parka z.B. von Closed zu bekommen. Bei uns sind die entspannten Übergangsteile schon beinahe ausverkauft. Alles Liebe, Eure Alice.
In Frankreich hat die Regierung vor Monaten die Mehrwertsteuer für die Gastronomie gesenkt. Sind mit dem Milliarden-Steuergeschenk automatisch bei unseren Nachbarn die Menüpreise gesunken?
Unser Wochenende beginnt jeden Freitag mit einem Ritual. Ein paar Dörfer vor unserem eigentlichen Ziel liegt ein Fachwerkgemäuer, das mit seinem gepflegten Reetdach aussieht wie eine alterslose Schönheit, die gerade frisch vom Friseur kommt. Für Menschen, die zufällig vorbeikommen, ist das "Alte Haus" in Jameln einfach ein besonders hübsches, uriges Restaurant mit bodenständiger, aber exquisiter Küche. Für die Stammgäste, zu denen wir uns nach vier Jahren auch zählen dürfen, ist es eine Institution. Ein magischer Ort, der uns alle anzieht wie der Honigtopf die Fliegen. Und das liegt nicht nur an dem ausladenden Salat- und Vorspeisenbuffet, angesichts dessen einem sofort das Wasser im Mund zusammenläuft, nicht allein an dem gemütlichen Gastraum mit den freiliegenden Eichenbalken und dem übermannshohen Kamin oder am üppigen Blumenschmuck in fotogenen Tonkrügen, die verschwenderisch über die kleinen Tische verteilt sind. Es liegt an den Menschen, die aus diesem Schmuckstück ein Zentralorgan ländlicher Kommunikation gemacht haben. Der Hamburger Christian und die Dänin Henriette, die das Lokal seit vielen Jahren betreiben, tischen ihren Gästen zum zarten Bio-Rind oder zur Lammhaxe jede Menge Überraschungen auf - und alles, was man wissen muss, wenn man eine Woche oder länger nicht da war. "Das Alte Haus" ist Nachrichtenbörse, Ideenschmiede, Netzwerk und Ausstellungsraum für Kunst und Kurioses. Und Meeting-Point für das Rat-Pack der Freiberufler. Für Journalisten, Schrifsteller, Maler, Schauspieler und Theaterleute, die sich vor Jahren schon in einem der Wendland-Höfe eingenistet haben, um hier zu leben, zu arbeiten, zu entspannen und bei Schnaps und Bier phantasievolle Strategien für neue Projekte zu entwickeln. Längst wundern wir uns über nichts mehr. Nicht über die Chansons von Francoise Hardy zur italienischen Bauernbratwurst. Nicht über die Fotos im Raucherzimmer, die belegen, dass sich auch Ex-Kanzler Schröder, Udo Lindenberg oder Otto Sander hier wohl fühlten. Nicht über einige Gerichte mit merkwürdigen Namen auf der Speisenkarte, die wir mittlerweile auch noch mit 1,5 Promille runterbeten könnten. Warum der süß-sauer eingelegte Hering seinen Weg ins Wendland gefunden hat, lässt sich leicht an dem dänischen Mini-Papierfähnchen erkennen, mit dem der Fischleib auf Henriettes Anweisung beflaggt und erst dann serviert wird. Nicht über die moderne Kunst an den Wänden, die sich bestens mit dem Hirschgeweih und den Bataillonen aufgereihter Weinflaschen verträgt. Nicht über die angrenzende kleine Galerie, die erst seit kurzem in einer Garage untergebracht ist. Eine Art deutsch-dänisches Joint-Venture sozusagen mit dem Namen "Beawer Project", bestückt mit Bildern von Henriettes Kunsthändler-Nichte aus Kopenhagen. Wenn es darum geht, was Originelles auf die Beine zu stellen, dann sind Henri und Christian, diese unschlagbare nordische Kombination, nicht zu bremsen. Wie gesagt: Wie wundern uns über nichts mehr. Rechnen mit allem. Und haben das Staunen trotzdem nicht verlernt. Zum Beispiel über den riesigen ausgestopften kanadischen Schwarzbären, der sich eines Freitagabends mehr als drei Meter hoch in eindrucksvoller Drohgebärde vor der Theke aufbaute. Das unverwechselbare fröhlich-keckernde Lachen der Wirtin über mein dummes Gesicht klingt mir heute noch im Ohr. Das Raubtier war Henriettes Geburtstagsgeschenk an ihren Mann. "Wie gefällt er dir", fragt sich mich nur, als wäre das Ding was ganz Normales, sowas wie ein Schlips oder ein Pullover. Damit das Prachtexemplar richtig zur Geltung kommt, entsorgte sie sogar einen Tisch. "Man muss auch mal Opfer bringen", sagt die Geschäftsfrau - und keckert noch mal über den gelungenen Coup. Und dann fragt sie: "Wie immer?" Und bringt Weißbier und eiskalten Pinot Grigio. So fühlt sich Nestwärme an.
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