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Michael Schumachers Jubelgeste war ein Fingerzeig. 2142 Tage nach seiner bislang letzten Fahrt auf Pole Position stürmte der Formel-1-Rekordweltmeister in Monaco erstmals wieder zur Qualifikations-Bestzeit.
«Grazie Inter!» Ausgerechnet Juves Erzfeind hat Turin mit seinem 4:2-Sieg im Derby gegen Titelverteidiger AC Mailand zum italienischen Fußballmeister gekrönt. Nach dem 2:0 am vorletzten Spieltag in Triest gegen Cagliari Calcio ist Juve der 28. «Scudetto» nicht mehr zu nehmen.
Jennifer Lopez' junger Freund Casper Smart sollte sich wohl schon mal auf eine Rolle als Papa vorbereiten. Die Mutter von Zwillingen hat angedeutet, dass ihre Familienplanung noch nicht abegschlossen ist.
Weg von Krise, weg von internen Querelen: Die FDP will auf ihrem Dreikönigstreffen einen Schritt nach vorne machen. Bitter für Parteichef Philipp Rösler, dass in seine Rede die nächste Negativbotschaft platzt.
Der FC Bayern München zieht die Reißleine: Trainer Louis van Gaal verlässt den Club. Am Vortag war der Verein nach einem enttäuschenden Remis in Nürnberg auf Platz vier in der Tabelle abgerutscht.
Im Jahr 1977 geschah ein politisches Wunder: Israel und Ägypten einigten sich in Camp David auf einen für unmöglich gehaltenen Friedensvertrag. Dem ägyptischen Präsidenten Sadat sollte es das Leben kosten.
Das nennt man wohl Ironie des Schicksals: Vorzeige-Unternehmer Jimi Heselden hat erst vor knapp einem Jahr die Herstellerfirma des hypermodernen Stehrollers Segway übernommen. Jetzt ist der 62-jährige Engländer mit genau so einem Gefährt in den Tod gefahren.
Das Hochwasser im Osten Deutschlands oder die Hitzewelle in Russland geben nach Ansicht des Klimaforschers Mojib Latif einen Vorgeschmack auf die Folgen des Klimawandels.
Bislang hat er geschwiegen, um sein Glamour-Image nicht anzukratzen. Im stern-Interview packt Modemacher Roberto Cavalli aus und erzählt von seiner schweren Kindheit nach der Ermordung seines Vaters durch die deutsche Wehrmacht.
Es ist Ironie des Schicksals. Eben lästere ich noch über mich ständig blockierende silberne Opel - und plötzlich fahre ich selber einen. Ein Auto, das einem Verstorbenen gehört - noch. . Vor einigen Wochen ereilte mich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter. Meine Mutter. Der Onkel - ihr Bruder - ist tot. Mit grade mal 69. Herzstillstand. Nun, nach einigen Wochen verbleibt noch etwas, das ich zu veräußern habe: Sein silberner Opel Astra, Dreitürer. Kosten damals 20978,45 DM 16% Mehrwertsteuer laut Rechnung. Stoff Linz (blau/schwarz), Airbag, ABS, höhenverstellbarer Fahrersitz, aktive Kopfstützen, Betrag dankend in bar erhalten, Regensburg, den 24. Mai 2000. das waren noch Zeiten. In bar. Gefunden haben wir die Rechnung in den Unterlagen. . . Fällt Ihnen was auf? Es fehlt ein Radio. Oben auf dem Dach ist ein Stummel, aber der DIN-Schacht im Armaturenbrett ist leer. Kein Wunder, der Onkel war fast taub (dafür redet seine Schwester, meine Tante, ganz schön viel, vielleicht gibt es da einen Zusammenhang) , was soll er da mit einem Radio. Und weil Mutti und Tante sich noch schlechter mit Autos auskennen als ich, soll ich den Opel nun verkaufen. Den Wagen eines Toten, gebaut von einem Hersteller, der wohl nun auch von uns geht. Die Schlüssel zum ersten Verkaufshindernis muss meine Tante wie immer suchen. Aber dann öffnet sich das - wie sich herausstellt - für meinen Onkel etwas zu kleine Garagentor. Die erste Beule und der erste Riss im Stossfänger (in Wagenfarbe) fallen ins Auge, als das Tor hochruckelt. Ich quetsche mich am Astra vorbei, schließe die Fahrertür auf und fühle mich wie in meiner Wohnung, als ich noch regelmäßig und viel geraucht habe. Oder besser wie in einer Eckkneipe - obwohl der Aschenbecher fabrikneu und unbenutzt daherkommt.. Dann erstmal Schlüssel rein, der 1,6-Liter-Benziner springt sofort an. Ich fahre raus, und hier denke ich: Oh Gott, wie soll ich dieses Auto verkaufen. Beulen an jeder der vier Autoecken, an beiden Seiten im Heckbereich langgezogene Kratzer - es muss schwer gewesen sein, die Einfahrt zur Garage genau zu treffen. Was nun also nach 3.450 Tagen und 139.655 Kilometern seit dem Kauf geblieben ist, ist ein verrauchtes und angekratztes Auto mit einem, na sagen wir mal: benutzten Fahrersitz. Ich komme mir irgendwie vor, als hätte ich den Wagen nur kurz ausgeliehen. Mich lächelt ein Stoffbärchen an, im Auto verteilt finden sich Angler-Utensilien (er war früher gerne zum Fischen), zwei Aufkleber seines Armbrust-Schießsportvereins ("Großer Stahl"), ein Handfeger nebst Schaufel, Quittungen über Kaffee und Bier im Einkaufszentrum. Es ist, als ob der Onkel nur kurz weg wäre, Kippen holen. Alles ist so, wie er es unbeabsichtigt verlassen hat. Es gibt ja Leute, die räumen ihre Wohnung auf, bevor sie in Urlaub fahren. Dass alles gefälligst ordentlich aussieht, wenn ihnen was zustößt und jemand in ihre Wohnung muss. Nun denn, der Onkel ist kurz mal weg und es hat ihn kein bisschen geschert, wie es im Auto aussieht. Schön eigentlich. Ein Geheimnis des Onkels wird wohl bleiben, wie bei ihm, der doch meist alleine oder mit meiner Tante in dem Opel unterwegs war, auf der Rückbank rechts ein paar Brandlöcher entstehen konnten. Was man diesem Auto aber lassen muss: von Ulm nach Hamburg brauchte ich nicht mal sechs Stunden - der Motor (letzte Inspektion des Wagens war ja auch im Mai) ist wirklich gut in Schuss, irgendwo im Nirgendwo springt der Kilometeranzeiger dann auch auf 140.000, wärend vor mir minutenlang zwei LKW Elefantenrennen üben. Gesehen habe ich das, weil ich vorher auf die Idee gekommen war, die Scheibenwischer zu ersetzen und die Scheiben von innen mal zu putzen. Sie glauben nicht, was jahrelanger Rauch anrichtet. Und noch eine Erfahrung durfte ich unterwegs machen. Ich sah noch bei unserer Trauzeugin und ihrem Kind in Ulm vorbei, wobei ich die Adresse völlig analog anfuhr: Die Erfahrung, wie man ohne Navi wildfremde Adressen findet, hatte ich lange nicht - und wie langweilig es ohne Musik oder Radio im Auto werden kann. Morgen werde ich das Auto im Internet (Update 7.11. es steht drin) anbieten - und bis zu dessen Verkauf noch einen Feldversuch starten. Seit gestern Abend steht der Opel Astra mit Regensburger Kennzeichen in meiner Bewohnerparkzone. Ich habe mich ja schon öfter über Hamburgs Polizei bzw. den Ordnungsdienst aufgeregt und gefragt, warum hier keiner kontrolliert. Das war zwischendurch mal besser, ich habe Sie vor hämischen Blogs über Abschlepper verschont. Aber nun. Ich habe das Auto mit einer Parkscheibe ausgestattet (mit Parkscheibe darf man zwei Stunden hier stehen) und ich will mal sehen, nach wie vielen Tagen der Polizei Hamburg (nicht) auffällt, dass dieses Auto hier steht. Das hätte sich das Auto von Schorsch (in den richtigen Bundesländern heißt er Georg) nicht träumen lassen. . . P.S.: Wo schicken die eigentlich die Knöllchen hin? :-) :
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Ironie des Schicksals (russ. Ирония судьбы или С лёгким паром/ Ironija sudby ili S ljogkim parom) ist ein sowjetischer Fernsehfilm aus dem Jahre 1975. Regie führte Eldar Rjasanow. In den Hauptrollen spielten Andrei Mjagkow und die polnische Schauspielerin Barbara Brylska. Bis heute wird der Film in Russland jedes Jahr zu Silvester ausgestrahlt und genießt Kultstatus.
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