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Jahrestage

Nach den Anschlägen in Boston
Nach den Anschlägen in Boston
US-Polizei ermittelt in zwei Hauptrichtungen

Die Terror-Angst in den USA ist zurück und die Behörden müssen nun schnell zu Ergebnissen kommen. Zwei Gruppen stehen im Visier der Ermittler - Regierungsfeinde aus dem Inland und Islamisten.

Rechtsextremismus
Rechtsextremismus
NSU-Untersuchungsausschuss gerät unter Zeitdruck

Auch ein Jahr nach dem Auffliegen der Zweckauer Zelle der Gruppe NSU ist noch nicht aufgeklärt worden, wie es zu der Mordserie kommen konnte. Edathy mahnt zur Eile.

Nachrichten-Ticker
Lammert gegen nationalen Gedenktag zu Vertreibungen

Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) hat sich gegen einen nationalen Gedenktag für die Opfer der Vertreibungen ausgesprochen.

Trauer um Heinrich Schmieder
Trauer um Heinrich Schmieder
TV-Schauspieler stirbt bei Mountainbike-Rennen

Mysteriöser Tod in Italien: TV-Schauspieler Heinrich Schmieder ist während des mehrtägigen Mountainbike-Radrennens "Bike Transalp" ums Leben gekommen. Sein Teampartner fand den 40-Jährigen leblos in einem Hotelzimmer.

iPhone-Junkie
Blog "iPhone-Junkie"
HappyDayz! 2.1

Nichts ist peinlicher als ein vergessener Geburtstag. Auf dem iPhone behält HappyDayz! alle potenziellen Geburtstagskinder im Auge - und rechnet ihr zukünftiges Alter aus. Beste Wünsche zum Geburtstag sollten nicht zu früh überbracht werden - und auch nicht zu spät. "Just in time" wäre perfekt. Damit das funktioniert, macht sich die App HappyDayz! auf dem iPhone breit. Sie scannt die Kontaktdatenbank des Smartphones und sucht nach Geburtstagseinträgen. In seiner eigenen Oberfläche ordnet das Programm die einzelnen Geburtstagskinder so an, dass die demnächst stattfindenden Jahrestage ganz oben in der Liste stehen - und so sofort ins Auge springen. Passend zu den Geburtstagen zeigt HappyDayz! die aus den Kontakten extrahierten Fotos, nennt den exakten Termin des Geburtstags, zählt die noch verbleibenden Tage bis zur Party hoch, verrät den Wochentag des Geburtstags und rechnet auch noch das zukünftige Alter der Geburtstagskinder aus. Sogar das passende Sternzeichen wird angezeigt. Es reicht aus, die App einmal in der Woche zu starten, um sich einen Überblick über die kommenden Geburtstage zu verschaffen. Natürlich kann das Tool via Push-Verfahren auch direkt auf aktuelle Geburtstage hinweisen - ohne dass die App dafür aufgerufen sein muss. Aus der Übersicht heraus können die Kontaktseiten einer Person aufgerufen werden. So ist es kein Problem, mit einem weiteren Fingerzeig die Telefonnummer zu wählen oder eine E-Mail zu schreiben. Fazit: HappyDayz! ist eine koole, kleine App, die sich schnell unverzichtbar macht - nicht nur wegen der gelungen Erinnerungsfunktion, sondern auch, weil sie Fotos von allen Freunden und Bekannten zeigt. HappyDayz! 2.1 Größe: 0,6 MB Preis: 1,59 Euro Sprache: deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore (Foto: Hersteller)

Streitgespräch
Streitgespräch
Trauerarbeit oder Vatermord?

Der Tübinger Rhetorikprofessor Walter Jens leidet an Demenz. Nun erklärt sein Sohn Tilman Jens in einem Buch, sein Vater sei aus Scham vor seiner 2003 enthüllten NSDAP-Mitgliedschaft in die Demenz geflohen. Eine Pietätlosigkeit? Ein Streitgespräch.

Zwischen Hedonisten und Hisbollah
Blog "Zwischen Hedonisten und Hisbollah"
Der Februar der Märtyrer

Symbolische Daten spielen eine große Rolle in der libanesischen Politik. Diese Woche stehen gleich zwei wichtige Jahrestage an - von zentraler Bedeutung für je eine der entgegengesetzten Seiten des politischen Spektrums im Libanon. Die digitale Uhr am Märtyrerplatz im Herzen Beiruts zählt genau. 1461 Tage sind seit jenem Moment am 14. Februar 2005 vergangen, der die libanesische Politik so nachhaltig verändert hat wie kaum ein zweiter in der jüngsten Zeit. Um 12.50 Uhr Ortszeit explodierte eine Tonne Sprengstoff vor dem St. George Hotel in Beirut, als die Autokolonne mit dem zweifachen Premierminister Rafik Hariri vorbeifuhr. Hariri und 22 andere starben in dem massiven Feuerball, der einen tiefen Krater in der Straße hinterließ. Am Samstag werden vier ranghohe Politiker der 14. März-Koalition, des politischen Lagers also, dessen zentrale Führungsfigur Rafik Hariri war, auf dem Märtyrerplatz Reden zur Erinnerung an den Ermordeten halten. Saad Hariri, Rafiks Sohn und sein Nachfolger als Führer des “Future Movement”, versprach allerdings, “das Blut des Märtyrer” nicht für politische Zwecke zu mißbrauchen. Über den Trauerfeiern solle allein die libanesische Fahne wehen, nicht die irgendeiner politischen Partei. Das allerdings wäre eine große Überraschung, steht die libanesische Innenpolitik doch bereits seit Wochen im Zeichen der für Anfang Juni angesetzten Parlamentswahlen. Kaum ein Politiker macht noch den Mund auf, ohne das gegnerische Lager mindestens in einem Halbsatz zu attackieren. (Zu den bevorstehenden Wahlen und ihrer Bedeutung für Libanon an dieser Stelle demnächst mehr). In den Monaten nach Hariris Ermordung erlebte Libanon einen tiefgreifenden Wandel. Vor allem junge Libanesen, der Einmischung externer Mächte müde (als Hauptverdächtiger hinter dem Mord an Hariri gilt Syrien), gingen auf die Straße und starteten eine Protestbewegung, die als “Zedernrevolution” in die Geschichte einging. Am 26. April 2005, gerade mal zwei Monate nach Hariris Tod, informierte die syrische Regierung offiziell die Vereinten Nationen, daß der Abzug aller syrischen Truppen aus dem Libanon abgeschlossen sei. Nach 29 Jahren syrischer Präsenz im Libanon hatte auch der letzte syrische Soldat das Land verlassen, ebenso eine unbekannte Zahl von Geheimdienstoffizieren. Natürliche endete damit nicht über Nacht das komplizierte Freund-Feind-Verhältnis der beiden Länder - aber vor allem die jüngeren Libanesen empfanden den Abzug als große Befreiung. Wer tatsächlich hinter dem Mord an Hariri steht, ist bislang nicht offiziell geklärt. Das “Special Tribunal Lebanon” unter Aufsicht der Vereinten Nationen, für das seit Jahren Vorrecherchen unternommen werden, soll im März beginnen (auch dazu demnächst mehr). Ein zweiter politischer Mord jährt sich diese Woche, auch er hängt eng mit dem Nachbarland zusammen. Dem Opfer weinte allerdings vor allem in der westlichen Welt kaum jemand eine Träne nach. Am 12. Februar 2008 starb in der syrischen Hauptstadt Damaskus Imad Mughniyeh, ein hoher Kommandeur der Hisbollah, als er sein Auto bestieg und eine offenbar ferngezündete Bombe detonierte. Mughniyeh galt als Kopf hinter diversen Terroranschlägen und stand ganz oben auf den amerikanischen und israelischen Fahndungslisten. Hisbollah beschuldigte den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad, hinter dem Anschlag zu stehen, und bei Mughniyehs Beerdigung schwor Hisbollahführer Hassan Nasrallah Rache für den „Märtyrer“. Weshalb in den Wochen vor dem Jahrestag israelische Anti-Terror-Experten vor einem erhöhten Anschlagsrisiko warnten, israelische Botschaften rund um die Welt in Alarmbereitschaft versetzt und Reisende aus Israel zu erhöhter Vorsicht angemahnt wurden. Im Libanon selbst dagegen zweifeln viele, daß Hisbollah so vorhersehbar agieren wird. Und bei aller Widerstandsrhetorik: Politisch stünde für die Hisbollah extrem viel auf dem Spiel. Bei den Juni-Wahlen rechnet sich die Hisbollah, in strategischer Allianz mit einer der christlichen Parteien, gute Chancen aus. Würde sie aber durch einen Racheakt für Mughniyeh Libanon der Gefahr eines neuen Kriegs mit Israel auszusetzen, könnte sich das Blatt rasch wenden. Ein solcher Krieg würde in weiten Teilen der libanesischen Bevölkerung nicht, wie der Julikrieg von 2006, als legitimer Widerstand gegen Israel angesehen, sondern als verantwortungslose Interessenpolitik auf Kosten aller Libanesen. Nasrallahs Gedenkrede ist für Montag angekündigt. Möge es bei Worten bleiben!

3. Oktober
3. Oktober
50.000 feiern Tag der Deutschen Einheit

Führende Politiker aus ganz Deutschland haben in den 18. Jahrestag der Deutschen Einheit gefeiert. Ein Gottesdienst im im Hamburger Michel bildete den Auftakt zu den dreitägigen Feierlichkeiten, die dieses Jahr in Hamburg ausgerichtet werden. Doch es gab auch Proteste.

Junge Nationaldemokraten
Junge Nationaldemokraten
Braune Rattenfänger

Sie locken mit rechter Musik und eigenen Jugendzeitschriften, veranstalten Feste, Zeltlager und Sauforgien: Mit offensiver Jugendarbeit versuchen rechte Kader, wie die Jungen Nationaldemokraten, Nachwuchs zu rekrutieren.

Gigant China
Gigant China
Freiheit süß-sauer

Chinesen genießen Freiheiten wie nie zuvor - meinen die meisten Einheimischen und auch viele Ausländer, die in China leben. Und das trotz der Drangsal der Einparteien-Diktatur, die sich vor allem die Medien untertan macht. Aber auch die Presse kann anders. Zweiter Teil der stern.de-Serie "Gigant China".

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