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Die Schriftstellerin Juli Zeh ist keine Piratin, findet die Partei aber gut. Warum, erklärte sie bei Frank Plasberg so plausibel und sympathisch, dass Jutta Ditfurth wie ein altes Diskurspferd aussah.
Hassfigur Autofahrer - bei Sofa-Talkerin Sandra Maischberger sollte es richtig hoch hergehen. Der Zuschauer freute sich auf einen Abend voller Blut, Anklagen und Beschimpfungen und bekam dann nur seinen Verkehrsminister in Bestform präsentiert.
Schlankheitswahn, Klum-Imperium und eine kurze Model-Karriere - es gibt viele Gründe, "Germany's Next Topmodel" nicht zu mögen. Aber etwas mehr Schönheit und Grazie könnte Deutschland schon vertragen, findet stern.de-Kolumnist Till Hoheneder. Vor allem im Freibad.
Ulrike Meinhof war Mitbegründerin der RAF und bis zu ihrem Tod einer der führenden Köpfe der Terror-Organisation. Nun enthüllt die Ex-Grüne Jutta Ditfurth in einer Biographie neue Details über das Leben von Ulrike Meinhof.
Charlotte Roche plappert über Bordell-Recherchen, Hellmuth Karasek erklärt den Sexualzustand unserer Gesellschaft. Mittendrin versucht Moderatorin Sandra Maischberger vergeblich, die Fäden zu verknüpfen. Einzig Karaseks dauererigierter Zeigefinger stach hier heraus.
Die Gruppe der Wähler mit Migrationshintergrund ist groß - und sie wächst weiter. Bislang wählten sie mehrheitlich SPD. Damit das so bleibt, trotz Sarrazin, peitschte Parteichef Gabriel die Migranten-Quote durch. Was bringt das?
Mathieu statt Maybrit, Sarah statt Sandra: Mit dem aktuellen Dschungelcamp ist RTL die Wiederbelebung des ausgelutschten Talkshow-Formats gelungen - mit dubiosen Gestalten aus dem Tittenvorzeigemilieu anstelle der verbrannten Nasen aus Politik und Wirtschaft.
Kreuzbieder, mit klassischer Musik und Chicorée-Salat, haben die Grünen in Berlin ihren 30. gefeiert. Viele ergraute Parteirabauken blieben der Party fern. Und auch Joschka Fischer hatte demonstrativ Besseres zu tun. stern.de hat ihn und seine politischen Erben beobachtet
Karl Marx ist wieder da: Seine Bücher gehen weg wie warme Semmeln, und in Hamburg haben ihn Studenten sogar auf die Bühne gebracht. Aber heißt das schon, dass Kommunismus wieder schick ist? Im zweiten Teil unserer Serie "Das neue linke Lebensgefühl" hat sich unser Reporter auf Spurensuche begeben.
Am Samstag wird Joschka Fischer 60; bereits Ende März zeigte das ZDF ein Porträt des einstigen Straßenkämpfers und Außenministers. An dem Film entzünden sich seitdem die Gemüter, denn eigentlich war er anders geplant. Zwei Regisseure erheben Zensur-Vorwürfe, und es heißt, Fischer werde künftig für das ZDF arbeiten.
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