Der von Deutschland entfesselte Zweite Weltkrieg traumatisierte die Überlebenden, er prägt die Welt bis heute. 60 Jahre nach seinem Ende suchen die Nachgeborenen einen neuen Blick auf die Geschichte. mehr...
Der britische Historiker Ian Kershaw über die Notwendigkeit, Deutschland zu unterwerfen, den Nutzen der Vertreibung und die Gründe, warum die Bonner Republik nur möglich war, weil Hitler den 20. Juli 1944 überlebte. mehr...
Vom Einmarsch in Polen bis zu den Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki - eine Chronik des Zweiten Weltkrieges. mehr...
Oderbruch, Winter 1945. Die Rote Armee rückt auf Berlin vor, die Deutschen verteidigen fanatisch jeden Meter. Ein Dorf nahe der Oder wird von Hitler zur Festung erklärt: "Fällt Klessin, fällt auch Berlin." Eine Geschichte vom Irrsinn des Krieges. mehr...
Die letzten Kriegsmonate waren für die Deutschen die schlimmsten von allen. Unerbittlich waren nicht nur die Alliierten, sondern auch die eigenen Führer. Eine Chronologie des militärischen Untergangs des "Tausendjährigen Reichs". mehr...
Sowjetsoldaten erobern im April 1945 Berlin. Leutnant Wladimir Gelfand ist einer von ihnen. In einem Tagebuch schildert er Vergewaltigungen und Plünderungen und erzählt, wie die Berliner die Nähe der Eroberer suchen, um zu überleben. mehr...
Die Besatzer wollen den Deutschen das Kriegführen unmöglich machen und eigene Schäden durch Demontagen ausgleichen. Zudem muss das Land wieder aufgebaut werden - um es für die eigene Machtpolitik nutzen zu können. mehr...
Mehr als elf Millionen deutsche Soldaten gerieten in Kriegsgefangenschaft. Sie wurden in Lagern auf fünf Kontinenten interniert. Die letzten ließ die Sowjetunion mehr als zehn Jahre nach Kriegsende frei. mehr...
Sommer 1945, der Krieg ist aus, das Land besetzt, geteilt und runiniert. In den Trümmern kämpfen und feilschen die Menschen um Brot, Kohlen und einen Schlafplatz. Erfahrungen, die das Lebensgefühl einer ganzen Generation prägen. mehr...
Große Teile der deutschen Industrie sind bei Kriegsende noch intakt. Die Startchancen der Bevölkerung unterscheiden sich jedoch sehr - manche haben alles verloren, andere können aus altem Besitz neuen Wohlstand schaffen. mehr...
Bald nach Kriegsende wandelt sich die Haltung der USA gegenüber den Westdeutschen - die Kriegsgegner von einst werden als Verbündete im Kalten Krieg gebraucht und unterstützt. mehr...
Als das "Dritte Reich" besiegt ist, fürchten Massenmörder wie Holocaust-Organisator Adolf Eichmann um ihr Leben. Mit Hilfe katholischer Geistlicher und alter Kameraden können viele Nazis nach Südamerika entkommen. mehr...
Die schwungvoll gestartete Entnazifizierung endet im Westen als Farce und im Osten als Selbstbeweihräucherung. Experten mit brauner Vergangenheit sind auf beiden Seiten des Eisernen Vorhangs bald wieder gefragt. mehr...
Ehemalige KZ-Häftlinge bereiten die Weitergabe von Verantwortung und Erinnerung vor. Eine Begegnung mit fünf früheren Häftlingen des KZ Buchenwald. mehr...
Die Generation der Opfer und Täter tritt ab. Für die heute Jungen stellt sich die Frage, wie sie mit der Vergangenheit umgehen sollen. Viele fordern: "Zieht endlich einen Schlussstrich!" Die Überlebenden sagen: "Vergesst uns nicht." mehr...
Seit 60 Jahren ringen die Deutschen um die Lehren und Konsequenzen aus den Verbrechen des NS-Regimes. Eine Chronik der wichtigsten Daten und Ereignisse im Umgang mit der nationalsozialistischen Vergangenheit. mehr...
Zum Jahrestag des Kriegsendes drängen viele zeitgeschichtliche Bücher auf den Markt. Der stern stellt eine Auswahl lesenswerter Neuerscheinungen vor. mehr...
In den letzten Kriegsmonaten war der NS-Staat Dauerziel alliierter Bomber. 60 Jahre nach Kriegsende ist der Boden noch immer mit Überresten unberechenbarer Munition verseucht. mehr...
Verkohlte Menschen lagen im Rinnstein, ganze Straßenzüge waren wie weggefegt: Mit ungeheuer Wucht brach im Sommer 1943 der Feuersturm über Hamburg herein. Mehr als 40.000 Menschen fielen dem alliierten Bombenangriff zum Opfer. mehr...
Lange blieb Dresden vom Krieg verschont, die NS-Strategen glaubten nicht an eine Gefahr. Das war ein Irrtum: Am 13. Febraur 1945 lösten alliierte Luftangriffe in der barocken Residenzstadt ein Inferno aus. mehr...
"Der Trümmerhaufen wurde dem Feind überlassen", formulierte die NS-Propaganda nach dem Rückzug der Wehrmacht aus Köln. Nach zahlreichen Luftangriffen nahmen US-Truppen am 6. März 1945 die Ruinenstadt am Rhein ein. mehr...
Als am 23. Februar 1945 die britische Bomberflotte Pforzheim erreicht hatte, dauerte es keine zwanzig Minuten, bis die "Goldstadt" in Schutt und Asche fiel. Mindestens 20.000 Menschen kamen im Feuersturm um. mehr...
Als am 12. März 1945 um 11.00 Uhr die Sirenen heulten, dauerte es keine zwei Stunden, bis die Hafenstadt Swinemünde eine einzige Schutthalde war. Mehr als 20.000 Menschen fanden durch den Luftangriff der US-Bomber den Tod. mehr...
Am 16. Dezember 1944 begann unter dem Decknamen "Wacht am Rhein" die Ardennenoffensive, Hitlers letzter Versuch, im Westen die Alliierten zurückzuschlagen. Als der Angriff ins Stocken geriet, blieb der "Führer" gewohnt stur. mehr...
Angetrieben von Hitlers Hass und seiner Arier-Ideologie, kulminierte die anfängliche Ausgrenzung der Juden unter dem NS-Regime zum industriell betriebenen Massenmord. Den Alliierten bot sich 1945 überall ein Bild des Grauens. mehr...
Während der "Führer" immer neue kampftaugliche Männer für Fronteinsätze rekrutieren ließ, wurde ein Millionenheer von Zwangsarbeitern zur Sklavenarbeit gezwungen. Sie sollten die Kriegswirtschaft aufrechterhalten. mehr...
Als die sieggewohnte Wehrmacht am 22. Juni 1941 die Sowjetunion angriff, erschien die Rote Armee als leichtes Opfer. Nach der Schlacht um Stalingrad war der Nimbus der deutschen Unbesiegbarkeit endgültig zerschlagen. mehr...
Bevor die T 34-Panzer der Roten Armee für Angst und Schrecken in den deutschen Stellungen sorgten, wurden Hitlers Soldaten meist von der sowjetischen Artillerie zermürbt. Stalin erhob sie zur "Göttin der Schlachten". mehr...
Für mehr als zwei Millionen Ostpreußen war die "Frische Nehrung", ein schmaler Landstreifen zwischen Königsberg und Danzig, der einzige Fluchtweg vor der Roten Armee in Richtung Westen. Zehntausende führte er in den Tod. mehr...
Der Kampf um Breslau, der Hauptstadt Schlesiens, wurde erbittert geführt, während die Zivilbevölkerung hilflos in der Falle saß. Nach der Kapitulation mussten fast alle Deutschen ihre Heimat verlassen. mehr...
Als am 5. April 1945 der Sturm auf Königsberg losbrach, leistete General Lasch noch vier Tage sinnlos Gegenwehr, bevor er kapitulierte. Für die Bewohner begann nun die Hölle: Die Befreier nahmen grausam Rache. mehr...
Alliierte Truppen konnten am 7. März 1945 bei Remagen erstmals den Rhein in östliche Richtung über eine noch stehende Brücke überqueren. Vergeblich hatte die Wehrmacht versucht, das Bauwerk zu zerstören. mehr...
Canaris, Bonhoeffer, Goerdeler - in den letzen Wochen des "Dritten Reiches" ließ das Nazi-Regime noch etliche deutsche Widerstandskämpfer hinrichten. Das Hauptmotiv war schlicht und einfach: Rache. mehr...
"Pfeifenreiniger", "Rotkäppchen", "Tausendfüßler" - die "Wunderwaffen" im Arsenal der Wehrmacht sollten die letzten Trümpfe einer untergehenden Diktatur sein. Doch auch sie konnten das Nazi-Reich nicht retten. mehr...
Nachdem 1944 sämtliche Theater geschlossen wurden, setzte Josef Goebbels voll auf die Wirkung des Kinos. Viele Ufa-Stars standen bis zuletzt vor der Kamera, auch in der Hoffnung, einem Kriegseinsatz zu entgehen. mehr...
Als sich am 25. April 1945 amerikanische und sowjetische Truppen in Torgau trafen, wurde das noch von den Deutschen kontrollierte Gebiet geteilt. Die Soldaten feierten ausgelassen - zum Leidwesen der Generäle. mehr...
Der Duce hatte sein Volk verachtet, am Ende wurde er selbst gehasst. Nach seiner Hinrichtung traten Mailänder Bürger wie wild auf den leblosen Körper ein. Anschließend wurde der Leichnam von Benito Mussolini zur Schau gestellt. mehr...
Wie nach mittelalterlichem Kriegsrecht wurde die pommersche Stadt Demmin nach ihrer Eroberung durch die Sowjetarmee im Mai 1945 zur Brandschatzung freigegeben. Die Panik der Bürger mündete in einer beispiellosen Selbstmordwelle. mehr...
Während Nazi-Deutschland noch den totalen Krieg inszeniert, lösen sich Teile des Regimes bereits auf. In den letzten Kriegstagen wird Flensburg zum Fluchtpunkt für die Drahtzieher des "Dritten Reichs". mehr...
Als die Führer der Hauptalliierten - Roosevelt, Churchill und Stalin - sich kurz vor Kriegsende in Jalta trafen, waren sie erstaunlich schlecht vorbereitet. Doch die "Großen Drei" schufen eine Weltordnung, die lange währen sollte. mehr...
Als die alliierten Westmächte 1944 die Grenzen des Hitler-Reiches erreicht hatten, gab die britische Regierung eine Benimm-Fibel für die Besatzung heraus. Die Soldaten sollten bloß nicht sentimental werden, sondern distanziert bleiben. mehr...
Nicht zufällig fiel die Wahl der US-Militärs 1945 auf die Insel Iwo Jima, deren Lage als ideal galt, um einen Vorposten für die Eroberung Japans zu errichten. Doch die Japaner leisteten erbitterten Widerstand. mehr...
Seit dem Kriegsende gingen über 17 Millionen Suchanfragen beim Roten Kreuz ein, 1,3 Millionen Fälle sind nach wie vor ungeklärt. Bis 1982 wurden Findelkinder in ganz Deutschland noch plakatiert. mehr...
Der Ausbruch des Zweiten Weltkrieges war die Folge der verbrecherischen Politik des Nationalsozialismus in Deutschland. Wie viel wissen Sie?
Als am 19. Mai 1935 das erste Stück Reichsautobahn zwischen Frankfurt und Darmstadt eröffnet wurde, ließ Hitler sich als Modernisierer feiern. Die Autohersteller zeigten sich von den schnurgeraden Straßen wenig begeistert. mehr...
60 Jahre Kriegsende Russland gedenkt seiner 27 Millionen Opfer Perestrojka-Architekt Jakowlew "Wir haben eine friedliche Revolution in Gang gesetzt" 60 Jahre Kriegsende Moskau feiert "Tag des Sieges"