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Nazijägerin Beate Klarsfeld wurde bei der Präsidentenwahl von den Konservativen schäbig behandelt. Sie hat für die Bundesrepublik mehr geleistet als viele Politiker. Gebt ihr das Verdienstkreuz!
Die Kandidatin der Linken für das Amt des Bundespräsidenten, Beate Klarfeld, sieht ihre Aufstellung bei der Wahl zum Staatsoberhaupt als Anerkennung ihrer Bemühungen um Aufarbeitung der Nazi-Vergangenheit.
Die Wahl des Bundespräsidenten setzt uns in eine Zeitmaschine. Gauck und Klarsfeld, das ist DDR und alte BRD. Dagegen war Wulff richtig modern.
Die Einstellung der Deutschen zur NS-Vergangenheit hat sich bemerkenswert gewandelt: Immer weniger Bürger wollen einen "Schlussstrich" ziehen. Andererseits: Ein Fünftel der Jugendlichen weiß sowieso kaum, worum es geht.
Zweite Chance für den Bodyguard: Nachdem Michelle Hunziker ihren Leibwächter wegen eines Nazi-Tattoos gefeuert hatte, darf er nun überraschend zurück kommen. Denn auf seinem Oberarm prangt jetzt statt einer Faust eine Rose.
Mit ihrer gesellschaftskritischen Collage "Winterreise" überzeugte Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek abermals die Jury der Mülheimer Theatertage. Bereits zum vierten Mal ist die Österreicherin Dramatikerin des Jahres.
Eine NDR-Dokumentation über die Nazi-Verstrickung der Quandt-Familie hat die Debatte über die NS-Vergangenheit deutscher Firmen neu belebt. Hier finden Sie eine Auswahl der Unternehmen, die sich ihrer Vergangenheit stellten - und eine Auswahl der Firmen, die das nicht getan haben.
Aufregung um Günter Grass: Sein Geständnis, als junger Mann der Waffen-SS angehört zu haben, sorgt für deftige Kommentare. Ein CDU-Politiker fordert gar die Rückgabe des Nobelpreises.
Der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi hat in einem Telefonat mit Bundeskanzler Gerhard Schröder seine Nazi-Äußerungen vor dem EU-Parlament bedauert.
Die Reste der pompösen Bauten auf dem "Reichsparteitagsgelände" zeugen bis heute vom Größenwahn der Nazis. In Nürnberg urteilten auch die Siegermächte über die Täter des "Dritten Reiches". Zwei neue Bücher beleuchten nun die Nazi-Vergangenheit der fränkischen Stadt.
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