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Der verweigerte Rücktritt Husni Mubaraks ist eine zynische Farce. Er nimmt mehr Tote in Kauf. Seine Botschaft: Ich will Ägypten in Flammen sehen. Jetzt muss das Militär ihn stürzen.
Während in Berlin Tom Cruise einen Film über Graf von Stauffenberg dreht, wurde in Sigmaringen eine Ausstellung zu dem Hitler-Attentat eröffnet. Dort hat der Macher eine eindeutige Meinung darüber, was er vom Scientologen Cruise als Nazi-Widerständler hält.
In "Briefe an julia" entdeckt die junge Sophie einen über 50 Jahre alten Liebesbrief. Tief bewegt setzt sie sich mit der Verfasserin in Verbindung, um sich gemeinsam auf die Suche nach deren verlorener Liebe zu begeben.
Ob er im Januar 2012 die Nachfolge von Thomas Gottschalk antreten wird, darf er im stern-Interview zwar nicht verraten, aber auf eine Wette lässt sich Deutschlands lustigster Entertainer ein.
Fragte mich bei einem Workshop doch vor gar nicht all zu langer Zeit, in einem unbekannten Land, eine etwas verunsicherte Teilnehmerin – inspiriert durch das Thema eines kleinen „Nebenscharmützels“ in Sachen Smalltalk am Rande – ob sie, als Anfängerin und „Rookie“, um sich fotografisch weiter zu entwickeln, eine Mitgliedschaft in einer „Bildergemeinschaft“ anstreben solle? Wie ein Lungenfisch nach mehreren Jahren der völligen Stasis im ausgedörrten Schlamm beim ersten Durchsickern des Regens, werden jetzt wahrscheinlich die, in den Tiefen des Internettümpels schlummernden, Pixelhyänen erst das eine Auge, dann das andere mit anzuckender Speicheldrüse im Gefolge diese Frage lesen und die Witterung aufnehmen. Bzw. sich denken, dass da genau der richtige gefragt wurde. Ich muss aber leider schon wieder flammende Herzen gar arg enttäuschen, wenn ich kundtue, was ich darauf spontan erwiderte. „Nur zu!“ Schwer Bildergemeinschaft geschädigte werden mir nun niedrigste Arglist unterstellen und Mitleid mit der Dame haben, sobald sie in dieses Haifischbecken ohne angemessene Harpune gestoßen werden sollte. Aber ich hatte ja angekündigt, es sachlich zu probieren. Klappt bis jetzt ja mit mäßigen Erfolg, meint ihr? O.k., dann nochmal zurück auf Anfang. Also fast. Wie man das so schön in der Schule gelernt hat – wenn man nicht gerade alle Reclamheft-Fronten mit mannigfaltiger Comic-Kunst verzierte – ist der einzige Weg dahin, der Problemaufsatz. Vielleicht besser bekannt als „Erörterung“. Das Finden eines Standpunktes zu einer Fragestellung mit Hilfe der argumentativen Darlegung. ( Anm. d. Verf. : Wohlwissend, dass eine Erörterung nach klaren Strukturregeln in Aufbau und Abfolge definiert ist, nehme ich mir die „künstlerische Freiheit“ dieses Konstrukt zu meinen Gunsten in Nuancen umzugestalten. Das nur am Rande. ) Die Fragestellung also nochmal: „Bringt es einem Foto-Anfänger etwas, sich in einer Community anzumelden?“ Eine etwas vorschnelle Antwort in Form einer Fast-Gegenfrage wäre, dass es darauf ankäme, was man sucht. Sicher ist diese Gegenfrage auch legitim, aber beendet die Diskussion, bevor sie begann und führt auch von der eigentlichen Antwortfindung weg. Mit Sicherheit gibt es nämlich durchaus einige Pro-Argumente. Wie es auch einige Contras gibt. Klar ist in jedem Fall, dass mit dem Eintritt in diese (C wie...) Community ein eigner Kosmos betreten wird, in dem sich (erstmal augenscheinlich) Gleichgesinnte „treffen“, um sich, bezogen auf ihre geteilten „Leidenschaften“, auszutauschen. Was hat man aber nun in diesem Kosmos zu erwarten? Was zu beachten? Was zu ignorieren? Im Grunde spiegelt die Zusammensetzung einer solchen Community alle „Schubladen“ einer „normalen“ Gemeinschaft wieder. Stereotypen jedweder Art begegnen einem dort. Die freundlichen Neuanmeldungs-Begrüßer, die stummen Neuanmeldungs-Skeptiker, die selbsternannten Blockwarte, die sachlichen Fakten-Besprecher, die emotionalen Enthusiasten, die Zyniker, die Ironiker. Visionäre, Weichhirne, Hardliner, Choleriker, Klugscheisser, Polizei-Anrufer und Dauerverklager. Misanthropen und Nervensägen, Nichtsmerker, Zwischen-den-Zeilen-Leser und den Alles-Sowieso-Wisser. Fotografen, Hobbyisten, Kamerageile und Regelignorierer. Dogmatiker, Schulmeister, Künstler und solche, die sich dafür halten. Akademiker und Nur-Macher. Neidlappen und Alles-5-Sterne-Plus-Finder. Hüftsteife und Dauerlockere. Profilneurotiker und Design-Schnösel. Hab ich wen vergessen? Was aber sofort klar wird, ist die Tatsache, dass es dort aufgrund des Kaleidoskopes an Charakteren natürlich zu ganz unterschiedlichen Begegnungen kommen kann. Nur drängt sich dabei wieder die Frage auf, was einem das bringt, wenn man etwas in Sachen Fotografie erfahren will? Wirklich bringen tut einem das nicht unmittelbar etwas, also in Bezug auf das Bedürfnis, sich technisch oder bildnerisch weiter zu entwickeln. Aber man ist ein wenig vorbereitet, auf das was einem „passieren“ kann, wenn man sich zwischen all dieses „Leuten“ bewegt. Was also genau, sollte dann dabei von Vorteil sein, sich dort „umher zu treiben“? Sicher ist, dass man (weitestgehend) Leute trifft, die das gleiche Hobby haben. Und man kann sich relativ umkompliziert mit seinen eignen Werken einer Diskussion stellen. Online-Sein verkürzt die „Dienstwege“ und ermöglicht – je nach Forum – schon fast Chat-ähnliche Bildbesprechungen. Betrachter unterschiedlicher „Couleur“ tummeln sich und werden sich äußern. Da kommt es dann häufig auf die eigne emotionale Tagesform an, wie man das geschriebene Wort des Gegenübers interpretiert. Mit dem falschen Fuss aufgestanden, kann ein kritischer Kommentar zum Porträt – welches womöglich noch jemanden des persönlichen und geschätzten Umfeldes zeigt – schon mal zu Magenverstimmung und im besonders zielsicher wundpunkt-orientierten Fall zu Finger-Tourette führen und in Null-Komma-Nix ist der schönste Streit entfacht. Also auch hier deswegen die Devise. Immer bedenken, dass man sich im Internet bewegt und dort machen die Leute Sachen, die sie sich sonst nicht trauen. Andere Vorteile, die sich einem offenbaren können, treten leider nicht so offensichtlich und unmittelbar zu Tage. Häufig ist eine Wenn-Dann-Verknüpfung notwendig, um entsprechenden Nutzen aus der Online-Präsenz zu ziehen. Wenn man selber viel „unterwegs“ ist, kommentiert und Fragen stellt, dann setzt irgendwann der „Reflux“ ein und die Leute, werden sich mit den eignen Werken auseinandersetzen. Vielleicht. Kommt dann eben ganz stark darauf an, wessen Bilder man sich so ausgesucht hat, um ins alltägliche Geschehen einzugreifen. Erwische ich den selbstverliebten Choleriker und formuliere aus einer gewissen Tippfaulheit nicht bauchpinselt, sondern Füllwort reduziert, hat man alsbald ziemlich unsachliches Zeug auf seinem Bildschirm zu lesen. Und nicht nur, dass sich der „Unverstandene Welt-Künstler“ zu Wort meldet, nein, seine Satelliten-Zyniker fallen Jubelperser gleich mit ein ins Revanche-Lied und man hat die Ultras wachgemacht. Von da ab – sollte mal der Fall eintreten, dass ein eignes Bild sich einem öffentlichen Voting stellt – kann man davon ausgehen, dass nur aus reiner Boshaftigkeit alles Register gezogen werden, Neid und Missgunst hektoliterweise über andere auszuschütten. Sicher erkennt man nach kurzer Zeit, dass es immer die selben „Spezis“ sind, von denen man sich echt fragt, ob die IMMER online sind. Aber wer als Lebensversager was auf sich hält, wählt die Flucht in die virtuelle Gemeinschaft, wo er Profilneurosen hätscheln und sich rechtsbeugend und scheinbar konsequenzenlos aggressive Neigungen hingeben kann. Dort ist er der kleine Kaiser, der durch seinen Nero-Daumen über Gedeih und Verderb andrerleuts Bilder entscheiden kann. Völlig losgelöst von wirklich realexistierenden Belangen. Einfach, weil´s geht. Hat man dann den Fehler gemacht, und mit einer eher bauchgesteuerten Bemerkung die Büchse der Pandora geöffnet, gibt es für die Fleischwölfe in solch einer Community kein Halten mehr. Neben den öffentlichen Schmähschriften werden dann „PN´s“ geschrieben, die es in sich haben. Lässt man sich nur ein einziges Mal dazu hinreissen, darauf etwas zu erwidern, findet man die falsch zitierten eignen Worte bis hin zu völlig frei erfundenen Passagen als öffentliche Anmerkungen an Stellen, wo sie nicht hingehören. Einfach, um dem Gegenüber eins reinzuwürgen. Haben sich Gruppen erstmal auf jemanden eingeschossen, wird schnell aus virtuellem Mobbing, reales. Wusste man vorher noch nicht, dass man psychisch labil ist, diese Herrschaften setzen alles daran, das Testprogramm minutiös an ihrem Opfer zu zelebrieren. Vor Intrigen, Schmähschriften, Falschaussagen, Beschuldigungen, bis hin zu versuchtem Rufmord und öffentliche Beleidigungen der Person selber und/oder deren Angehörigen oder gar bei Arbeitgebern schreckt dann, sich selber in eine Art Blutrausch diskutiert, der selbsternannte Platzhirsch nicht zurück. Richtig spannend wird es dann, wenn sich die Obrigkeit in Form der sog. „Admins“ einschaltet. Zum einen, weil sie es müssen, damit da nicht wirklich alle durchdrehen. Zum anderen, weil sie es wollen, weil sie unter Umständen, auch gerne unter dem Deckmantel der „offiziellen Aufgabe“ bestimmte Leute einfach mobben, beschneiden oder gar versuchen, die Entsorgung bestimmter „User“ zu ihrem persönlichen Kreuzzug erklären. Und weil es hinter den Kulissen Seilschaften gibt, von denen man nur ahnen kann, ist man schneller abgesägt als man Mehrfeld-Zonenmessung sagen kann. Jetzt sei das Argument gebracht, dass einen das völlig am Allerwertesten vorbei gehen könne, was die Leute da untereinander für schwachsinnige Fehden führen, weil sie HARTZ-IV-gestresst oder potenzminimiert Ersatzbefriedigungen suchen. Es ging ja um den Plan, das eigne Schaffen irgendwie zu fördern und zu entwickeln. Ein schöner Plan, der allerdings völlig ausser Acht lässt, dass die anderen (oben erwähnten) nun mal auch da sind. Und man kommt an denen einfach nicht vorbei. Man kann sie ignorieren. Bis zu einem gewissen Punkt. Und über kurz oder lang setzt dann der immer wiederkehrende Exodus der Gefrusteten ein, die das „Betätigungsfeld“ Community abwinkend hinter sich lassen. Vor diesem Hintergrund, möchte ich meine erste Antwort kurz ergänzen, auf die Frage, ob es einem etwas bringt. „Nur zu! Aber bringen tut es am Ende nichts. Ausser, dass du etwas über die Menschen gelernt hast. Nicht über Bilder!“ Und damit ist die Gegenfrage doch erlaubt. Es kommt nämlich drauf an, warum man selber dort sein will. In diesem Sinne Es grüßt diesmal ohne Bilder....der Papendieck
Promialarm in München, die VIPs defilieren nonstop über rote Teppiche: Bayerischer Filmpreis, Deutscher Filmball, jetzt DIVA. Zur 18. Verleihung kamen: Vanessa Redgrave, Franco Nero. Benno Fürmann wird für seinen nackten Hintern gelobt, Verona Pooth verpasst sich einen Maulkorb.
Die Vergewaltigungsvorwürfe gegen den früheren IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn sind in den USA laut einem Medienbericht Vorlage für eine Folge einer Krimiserie geworden.
Ja, müssen wir denn jede Mode aus Amerika mitmachen? Offenbar ja. Halloween etwa, die Nacht der lebenden Leichen, will kein Kind mehr missen. Dabei ist dieser Spaß kulinarisch unergiebig. Blicken wir stattdessen doch lieber nach Wien. Auch dort geht's oft grauslig zu, das aber bei bester Küche - etwa im Lokal Schweizerhaus.
Mit hohen Kosten produzierte Mehrteiler sollen den Zuschauer erfreuen. Leider will das Publikum von der Krönung des Programms häufig gar nichts wissen.
Wer digitale Medien, zum Beispiel erworben im Internet, nutzt, hat viele Pflichten, über die er sich gar nicht im Klaren ist. Verbraucherschützer schlagen Alarm - und fordern zum Protest auf.
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von Gast 31071:
Wenn ich Nero deinstalliere, ist das dann ein Verlust?
von Franhreibersser:
Welches sind die besten kostenlosen Brennprogramme? Kenne eigentlich nur Nero, bin aber nicht so glücklich damit.
von Hartmut Böhm:
Wo kriege ich kostengünstig eine gute CD Brennsoftware her?
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Ich bin von Mac auf Windows umgestiegen und versuche eine CD mit Nero zu brennen. Nun kommt die Meldung: CD fixieren klappt nicht. Was nun?
von Freddy_cme4:
Darf man von seiner Musik-CD, ein CD-Backup anfertigen?
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Nero Claudius Caesar Augustus Germanicus war von 54 bis 68 Kaiser des Römischen Reiches. Er sah sich selbst als Künstler und war der letzte Vertreter der julisch-claudischen Dynastie.