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Auf den Philippinen hat ein Schüler, der von seiner Großmutter allein zum Fischefangen geschickt worden war, eine dreitägige Odyssee auf dem Meer überlebt.
Die Odyssee mit Merkel durch Europa mutet immer mehr an wie der Jahresausflug einer Pfadfindertruppe. Ein (Fast)-Live-Bericht vom Versuch der Kanzlerin und ihres Begleittrosses, nach Hause zu kommen.
Vor 30 Jahren wurde der Commodore 64 vorgestellt. Der C64 verkaufte sich auch deshalb millionenfach, weil man auf ihm fabelhaft spielen konnte. Hier sind 20 legendäre Games, die 64er-Nostalgie auslösen.
Die US-Küstenwache hat vor Alaska ein japanisches Fischereischiff versenkt, das seit dem verheerenden Tsumami vor mehr als einem Jahr führerlos über den Pazifik trieb.
John Irving liest auf stern.de aus seinem Roman "Letzte Nacht in Twisted River". Eine tragische Verwechslung zwingt darin einen Koch und seinen Sohn zur Flucht durch Amerika. Vor allem aber ist es eine Geschichte über den amerikanischen Erfolgsautoren selbst.
Ein sechsjähriger Junge treibt in einem führerlosen Ballon über Colorado. Die großen US-Stationen berichten stundenlang live. Dann bricht die Geschichte in sich zusammen: Erst taucht das Kind wieder auf, dann verplappert es sich - jetzt müssen die Eltern sogar mit einer Strafanzeige rechnen.
Drei Jahre nach seinem Verschwinden von der australischen Insel Tasmanien ist Kater Clyde nach Hause zurückgekehrt. Er hatte in Queensland, fast 4000 Kilometer entfernt, bei einer Krankenschwester gelebt. Wie das Tier dorthin gelangte, weiß man nicht.
Vom Abenteuer des Reisens mit Kudus Reisen und Bremenfly Zwei Wochen später dann Berlin. Ordnungsgemäß habe ich die Flüge rückbestätigt - in der Hoffnung, dass wir bei einer Verspätung wirklich gewarnt werden. Vorsichtshalber registrieren wir uns zusätzlich auf der Webseite des Flughafen Schönefeld für den Flug-Info-Dienst. Per SMS wird man dann vom Flughafen direkt über Verspätungen etc. informiert. Unser Rückflug soll an einem Mittwoch morgens um acht Uhr ab Schönefeld gehen, direkt nach Beirut. Am Dienstag mittag sitzen wir beim Essen in einem Gartenlokal in Berlin-Mitte, als mein Handy piept. Eine SMS vom Flughafen Schönefeld. “Ihr Flug 8B 3113 von Berlin Schönefeld nach Beirut wurde gestrichen.” Gestrichen. Plötzlich erscheint die Option Verspätung geradezu harmlos. Und nun? Den letzten Nachmittag in Berlin verbringe ich am Telefon, im Internet, im Reisebüro. Zuerst wähle ich die Nummer von Kudus-Reisen in Kreuzberg. Zehnmal hintereinander bekomme ich nur den Anrufbeantworter. Als nächstes versuche ich Bremenfly. “Wir haben die Zusammenarbeit mit Kudus-Reisen eingestellt, bitte wenden Sie sich an Ihren Reiseveranstalter.” Ja aber… ”Ich kann Ihnen keine weiteren Auskünfte geben. Bitte fragen Sie Ihren Reiseveranstalter.” Das würden wir ja gern, da geht aber niemand ans Telefon. Also steigen wir ins Auto und fahren nach Kreuzberg. Drei Mitarbeiter sitzen an ihren Computern, sie wirken nicht, als wären sie unter Druck oder als wäre gerade eine Maschine, für die sie viele Kunden gebucht haben, ersatzlos gestrichen worden. Sie sind überrascht, uns zu sehen. “Woher wissen Sie denn schon, dass der Flug gestrichen wurde?” Auf eine Benachrichtung von Kudus-Reisen hätten wir also noch eine Weile warten können. Dank sei dem Flughafen Schönefeld, der uns früh auf die Beine brachte. Bei Kudus-Reisen schiebt man alle Schuld auf die Fluggesellschaft, Bremenfly. Das Luftfahrtbundesamt habe denen die Lizenz entzogen wegen nicht ordnungsgemäßem Betrieb. Das stellt sich später als Lüge heraus. Die Gesellschaft fliegt weiter - nur nicht mehr im Auftrag von Kudus-Reisen, die ihrerseits wohl die Verträge nicht eingehalten haben. Und nun? Man werde uns unser Geld umgehend erstatten, versichert Kudus - und sie könnten uns auch einen neuen Rückflug nach Beirut mit einer anderen Gesellschaft verkaufen. "Mit allen Steuern und Kredikartengebühren wären das dann 500 Euro", sagt der Mitarbeiter. Ich hatte aber zuvor im Internet selbst recherchiert - und den Flug für 350 Euro gesehen. Selbst jetzt wollen sie mich noch abzocken? "Danke, wir buchen lieber selbst", sage ich. Bevor wir gehen, lasse ich mir schriftlich geben, dass mir Kudus-Reisen das Geld für den nicht erfolgten Rückflug umgehend erstatten wird. Das war am 1. September. Das Geld ist noch nicht eingegangen. Statt dessen kam später eine Email von Kudus-Reisen. “Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass wir gemäß unserer Geschäftsbedingungen lediglich Leistungen der Bremenfly GmbH vermittelt haben. Gemäß Punkt 8 unserer Allgemeinen Geschäftsbedingungen sind etwaige Schadensersatzansprüche daher gegenüber der Bremenfly GmbH geltend zu machen.“ So sieht er aus, der Service eines großen Berliner Reisebüros, das wohl größere Ambitionen hatte als nur ein Reisebüro zu sein und damit eine deftige Bauchlandung erlebt hat. Denn laut Bremenfly war ihre Maschine für die Strecke nach Beirut „im Vollcharter an den libanesischen Veranstalter Kudus vermietet“. Nur Unfähigkeit, oder steckte von Anfang an betrügerische Absicht dahinter? Auf jeden Fall warten jetzt viele Passagiere auf ihr Geld. Die Bremenfly hatte erst im April 2009 die Zulassung vom Luftfahrtbundesamt erhalten, um „mit einer Boeing 737-400 im Auftrag von Reiseveranstaltern bundesweit abheben. Hinter der Airline sollen mehrheitlich europäische Investoren mit arabischen Partnern stehen.“ Einer dieser Partner war Kudus-Reisen, die nun mit der ganzen Sache nichts mehr zu tun haben wollen. Der Reisemarkt ist ein schwieriges und hartes Geschäft. Es ist nicht leicht, sich als Reisebüro und Reiseveranstalter in Zeiten der Internetbuchung zu halten. Unlautere Methoden und Kunden über den Tisch zu ziehen aber sind garantiert keine gute Überlebensstrategie. Von der jungen Fluggesellschaft Bremenfly meldet sich nach ein paar Tagen tatsächlich ein Mitarbeiter telefonisch bei mir und kündigt an, die Fluggesellschaft habe nun alles in ihre Hand genommen, um die Reisenden nicht allein zu lassen und da bei Kudus-Reisen offensichtlich Unfug über die Fluggesellschaft erzählt werde. Bremenfly bestehe weiter; was Kudus-Reisen über entzogene Lizenzen entzogen habe, sei frei erfunden. Man habe die Zusammenarbeit eingestellt, weil von Seiten von Kudus Verträge nicht eingehalten worden seien. Ich solle alle Belege schicken, dann werde die Erstattung in die Wege geleitet. Ich bin gespannt.
Irgendwie denkt man, sowas passiert nur anderen... Es klang gut und einfach. Beirut - Düsseldorf, Berlin - Beirut. Eine schnelle, direkte Verbindung, kein Umsteigen in Istanbul, Larnaka, Frankfurt oder Budapest. Um 13 Uhr in Beirut einsteigen, um 17 Uhr in Düsseldorf aussteigen. Soweit die Theorie. Oder das Versprechen. Also haben wir unsere Flüge bei Kudus-Reisen gebucht, einem Berliner Reiseveranstalter mit großen Büro in Berlin-Kreuzberg, der in Zusammenarbeit mit der Chartergesellschaft Bremenfly diese neue Verbindung anbot (und außerdem Flüge nach Bagdad und Nadschaf im Irak sowie Amman in Jordanien). Werbung hatten sie zwar mit Flügen ab 49 Euro gemacht, unser Flug war aber keineswegs billig. Hinflug 349 Euro, Rückflug 99 Euro. Mit einer der herkömmlichen Linien (aber eben mit Umsteigen) wäre es nur unwesentlich teurer gewesen. Ein kleines Unbehagen hatte ich bei der Buchung; eine neue Fluggesellschaft, keine Erfahrung, ein etwas umständliches Reisebüro, das für Kreditkartenzahlung 20 Euro verlangt Aber schließlich schiebe ich die Bedenken beiseite und - nachdem ich mich vergewissert habe, dass es sowohl Reisebüro als auch Fluggesellschaft wirklich gibt - buche die Flüge bei Kudus-Reisen in Berlin. Natürlich hat jeder die Bilder schon gesehen von den gestrandeten Passagieren am Flughafen. Reiseveranstalter pleite, Fluggesellschaft bankrott, Urlauber sitzen fest. Aber irgendwie denkt man: Sowas passiert immer nur den anderen. Bis man dann selbst die Nachricht vom Flughafen bekommt: “Ihr Flug 8B 3113 von Berlin Schönefeld nach Beirut wurde gestrichen.” Doch der Reihe nach. Fangen wir mit dem Hinflug an, der ersten Etappe der Kudus-Reisen-Bremenfly-Odyssee. Trotz verstopften Straßen und sengender Hitze kamen wir pünktlich zwei Stunden vor Abflug am Flughafen von Beirut an. Nur um sofort auf einer Anzeigetafel zu entdecken, dass unsere Abflugzeit von 13 Uhr auf “voraussichtlich 22.30 Uhr” verschoben worden war. Warum? Wir suchen einen Vertreter der Fluggesellschaft oder des Reiseveranstalters am Flughafen. Fehlanzeige. Ich rufe beim Beiruter Büro von Bremenfly an, das Kudus-Reisen auf der Rechnung angegeben hatte. Die Frau weiß von nichts. Also rufe ich in Berlin bei Kudus direkt an. Nach vielen vergeblichen Versuchen bekomme ich endlich jemand ans Telefon. “Wir haben doch alle Reisenden informiert”, sagt der Mitarbeiter von Kudus-Reisen ruppig am Telefon. Keine Entschuldigung, keine Begründung für die Verspätung. Nur dieser Satz. Der noch dazu gelogen ist. Denn ich bin ja eine Reisende und wurde nicht informiert. Und viele andere, wie ich später erfahre, ebenfalls nicht. “Dann haben Sie Ihren Rückflug nicht bestätigt”, erwidert er mir auf meinen Einwurf, ich hätte keine Nachricht erhalten. “Nein, habe ich nicht, wie auch - dies ist ja mein Hinflug.” Der Flug, heißt es lapidar aus Berlin, werde voraussichtlich gegen 18, 19 Uhr gehen. Also fahren wir wieder nach Hause, vertrödeln den Tag, rufen noch mehrmals beim Reiseveranstalter und am Flughafen an und bekommen die Auskunft, wir sollten um 15.30 Uhr wieder am Flughafen sein. Sind wir. Aber leider immer noch niemand von Bremenfly. Dafür aber inzwischen viele andere Düsseldorf-Passagiere, von denen manche den ganzen Tag am Flughafen verbracht haben, da sie von weiter her kamen und nicht einfach wieder nach Hause fahren konnten. Und mit dem Gepäck ja auch nirgendwoanders hin. Nach noch einmal anderthalb Stunden Wartezeit - im Nirwana zwischen Sicherheitskontrolle und Check-In, wo es keine Getränke und keine Toiletten gibt- öffnet tatsächlich ein Schalter der Bremenfly für den Check-in nach Düsseldorf. Mittlerweise hat sich unter den Reisenden das Gerücht verbreitet, die Maschine würde fliegen, aber nicht nach Düsseldorf, sondern nach Köln - da wir wegen der Verspätung nicht mehr rechtzeitig vor dem Beginn des Nachtflugverbots in Düsseldorf ankommen würden. Das beginnt um 23 Uhr. Der gesamte Flug wird von einem einzigen Mitarbeiter abgefertigt. Als der dann von einigen Reisenden Gebühren für ein paar Kilo Übergepäck kassieren möchte - nachdem man sie den ganzen Tag ohne einen Hinweis, ohne eine Entschuldigung am Flughafen hat warten lassen, werden manche Reisende laut. Ich bin überrascht, dass es nicht zu Handgreiflichkeiten kommt. Als wir endlich an der Reihe sind und unsere Bordkarten bekommen - inzwischen ist es 18 Uhr - sehe ich: Da steht tatsächlich Köln. Vom Mann, der uns eincheckt, dazu kein Wort. Nur die Bordkarte mit Köln statt Düsseldorf. Ich frage nach. “Ja, die Maschine geht nach Köln.” Mehr ist aus ihm nicht herauszubekommen. Inzwischen haben wir einige der Mitreisenden - oder Mitleidenden - kennengelernt. Für mich eine interessante Sozialstudie, denn ein Großteil der Passagiere sind Libanesen, die seit vielen Jahren oder Jahrzehnten in Deutschland leben, einen deutschen Paß haben, die jüngeren von ihnen sind meist in Deutschland geboren. Ich muß sehr schmunzeln über die Kommentare die ich höre: “Was für ein Chaos! Das ist doch unmöglich, in Deutschland würde es so etwas nicht geben, warum gibt es denn hier keine Ordnung.” Außerdem erfahre ich, dass viele bereits auf ihrem Hinflug 10, 12, 14 Stunden Verspätung hatten. Qasem Abbas, unterwegs mit zwei Kindern, hatte auf dem Flug Düsseldorf - Beirut am 6. August 14 Stunden Verspätung, Jamal Baydaoui auf der gleichen Strecke eine Woche früher knapp sieben Stunden. Wenn er nachfragte beim Veranstalter, hieß es nur: “Vielleicht fliegen wir heute, vielleicht morgen.” Das Chaos bei Bremenfly hat also System. Informiert über die Verspätung, wie es der Mitarbeiter von Kudus-Reisen behauptet hatte, wurde fast keiner, und die, die informiert wurden, erhielten die Nachricht viel zu spät - auf dem Weg zum Flughafen, als sie nicht mehr umkehren konnten. Am Gate verrinnt die Zeit, nichts passiert. Als Abflugzeit angeschlagen ist nun 19.15 Uhr. Wir rechnen. Das würde, bei vier Stunden Flugzeit und einer Stunde Zeitunterschied nach Deutschland, ja noch reichen, um vor 23 Uhr in Düsseldorf zu landen. Warum also Köln auf der Bordkarte? Weil die Zeit an der Tafel nur der Beruhigung der Passagiere dient, aber niemals realistisch war. Um 19.25 Uhr springt sie um auf 20 Uhr. Um 20.15 Uhr sitzen wir immer noch am Gate. Immerhin sind inzwischen von irgendwo zwei Männer mit belegten Broten und Getränken aufgetaucht - nachdem manche der Passagiere nun seit zehn Stunden am Flughafen warten. Um viertel vor neun schließlich dürfen wir einsteigen. Ich kann es kaum glauben. Um kurz nach Mitternacht landen wir in Köln. Geplant war die Ankuft für sieben Stunden früher in Düsseldorf. Natürlich kann es beim Fliegen zu Verspätungen kommen - schlechtes Wetter, technische Probleme, Gründe gibt es reichlich. Aber bei praktisch jedem Flug? Sieben, zehn, zwölf Stunden? Und ohne Erklärung? Selbst die Stewardess konnte - oder wollte - keine Gründe nennen. (Teil 2 folgt).
Sie wollte zur Therapie, stieg aber in den falschen Zug. Ein Fehler mit tödlichen Folgen: Vier Tage und drei Nächte irrte eine Frau durch den Schwarzwald, ohne Hilfe zu erhalten. Am Ende verließen sie die Kräfte, sie starb an Erschöpfung.
Schöne Helden, weniger schönes Abenteuer: Das Action-Rollenspiel "Rise of the Argonauts" ist ein wirrer Ritt durch die griechische Mythologie, mit vielen guten Kämpfen - und leider auch vielen Schwächen.
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