Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Günter Grass wird niemals "Kuss", "lieb haben" oder "Schlussstrich" schreiben. Wenn sich jedoch ein Schüler an der Orthografie des Literatur-Nobelpreisträgers orientiert, greift sein Lehrer zum Rotstift.
In Sachen Schulbildung bleibt es beim Süd-Nord-Gefälle. Beim Länder-Schulleistungsvergleich, dem Nachfolger der bekannten Pisa-Tests, landen Bayern und Baden-Württemberg erneut an der Spitze. Schlusslicht in fast allen Disziplinen: Bremen.
Vielleicht liegt es am allgemeinen Sonnenscheinmangel oder daran, dass ich heute morgen meine Katze der Tortour des Duschens und Einschäumens unterziehen musste, dass ich mir eine meiner favorisierten Knipsdamen zum Anlass nahm, mir über die Thematik mit der Kombination von Fotograf und Modell Gedanken zu machen. Vielleicht auch die Frage, die mir jemand zu einem Foto stellte. Die Frage nach dem Aufwand der Vorbereitung. Und damit war nicht der technische Aspekt gemeint. Improvisiert? Oder gar schon mal geprobt? So kristallisiert sich dabei heraus, dass ausser einer Terminabsprache und den im Vorfeld stattfindenden Mailwechseln über Art und Weise des Shooting nichts stattfindet, was man wirklich Vorbereitung nennen könnte. Erstaunlicherweise hat man trotz „steriler“ elektronischer Unpersönlichkeit ein ziemlich Trefferquote in Sachen „Chemie-Deckungsgrad“. Allerdings hat man auch schon mal schnell nach dem dritten Schriftwechsel heraus gefunden, wenn man auf jemanden trifft, der im ruhigsten Fall einfach ein falsche Vorstellung dessen hat, was man mit dem Stichwort „Aktfotografie“ meinen könnte. Ihr meint, das wäre doch klar? Nein, nein. Das wäre zu offensichtlich. Der einen oder anderen, die auf der Homepage und/oder zwischen anderen dargereichten Beispielen der eignen Arbeit herumstöberte, fällt nicht auf, dass dort in einer Ausschreibung das Wort „Akt“ zu lesen steht oder 95 % der Bilder, Personen zeigen, die alles andere als üppig bekleidet sind. Nur weil es in Großbuchstaben in der Überschrift steht, muss man es doch nicht bemerken. Nebensächlichkeiten, die nur aufhalten. Und Lesevermögen oder den Mangel an selbigem sieht man ja schließlich auf Bildern nicht. Also, was will ich überhaupt? :-) Umso mehr staunte ich vor drei Jahren, als ich beim „Routine-Rundgang“ durch die Neuanmeldungen der Region, in skeptischer Vorahnung ein Pseudonym las, dass normalerweise einen Teenager verrät, der festgestellt hat, dass er das eine oder andere Fotoforum zum Ausgleich des postpubertären Aufmerksamkeitsdefizits nutzen kann, in dem er/sie sich als sog. „Modell“ anmeldet. GNTM sei dank, dass sich auf einmal jede Rotzgöre, die nur aus einer genetischen Laune der Natur heraus halbwegs proportioniert gewachsen ist, meint, bisweilen gestandene Fotografen mit Starallüren zu überschütten. So in diesem Falle aber nicht. Des Deutschen, seiner Orthografie und der Interpunktion mächtig, teilte die junge Dame – gerade zarte 18 – in Sätzen, die sogar aufwendig verschachtelte Relativsätze aufwies, mit, dass ihr banale Schmink-und-Verkleidungs-Knipsereien am wohlgeformten Heck vorbei gehen. Abstrakte Bildideen und die Reduktion auf kunstvolle Körperbilder stünden in ihrem Fokus. Anlass genug also, der Lady mal auf den exhibitionistischen Zahn zu fühlen. Und wie ginge das besser, als sich mit ihr zu verabreden und einfach mal die Bilder machen, nach denen es sie „dürstete“. Frisch angefixt von einer skulpturalen Bildersprache durch den Kollegen Hoppe wurde bei der Frau „Sonnenkatze“ eine Tür aufgestoßen, die – wenn ich mir ihren „Werdegang“ in dem Bereich so anschaue – mittlerweile nicht nur ausgehängt, sondern vielmehr die Zarge gleich mit herausgenommen wurde. Spräche ich von symbiotischem Aufeinandertreffen klänge das arg schwülstig, aber in die Richtung geht das aber. Selten ergibt es sich, dass sowohl hinter der Kamera als auch davor, einhellige Übereinstimmung darüber herrscht, wie man denn dieses oder jenes angeht, umsetzt, oder gar sein lässt. Intuitive Interaktion, war mal ein Begriff, den ich mal wen von sich geben hören sagen haben tat. Getan, gesägt, getun....*gnsmpf*. Also was ich eigentlich sagen wollte. Im Zusammenhang mit dieser Thematik nannte jemand das beschriebene „Phänomen“ genau so. Intuitive Interaktion eben. Aber keine Angst, ich fang jetzt nicht damit an, dass das wie beim Tanzen in einem auf einander eingespielten Paar ist, wo jeder den Schritt des anderen vorweg ahnen kann, aber dennoch sofort bereit ist, wenn eine andere Richtung vorgegeben wurde, dieser zu folgen, um gleich darauf wieder intuitiv den nächsten Schritt zu machen, bevor er gedacht wurde. Also, so sag ich es dann mal nicht. Der Naturkundler kann nur den Begriff Symbiose verwenden. Zwei Individuen gehen eine „Verbindung“ ein, bei der jeweils der eine vom anderen profitiert. Darf man das eigentlich eine Win-Win-Situation nennen? Naja, ist ja auch wumpe. Ich denke, es ist halbwegs klar was ich meine. Und wenn nicht, auch nicht schlimm. Da bleibt jedem einzelnen nur die Selbsterfahrung. Madame wird sich freuen! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Er nennt sich Riddick, verspricht das Glück und wird zum Mörder. Sie nennt sich Sonnscheinregi, sucht Liebe und wird zum Opfer. Eine Geschichte aus der irrsinnigen Welt des Internets.
Mit 44 wurde er geisteskrank, mit 55 starb er - Friedrich Nietzsche, der Schicksals-Philosoph der Deutschen. Die Schwester fälschte sein Werk, die Nazis machten seinen Übermenschen zum Unmenschen.
Die Axel Springer AG und der Spiegel-Verlag haben beschlossen, ihre sämtlichen Print- und Online-Titel wieder auf die alte Rechtschreibung umzustellen. Sie halten die Rechtschreibreform für gescheitert.
Besinnlich oder ausgelassen, bescheiden oder prächtig. Kein anderes Fest wird von so vielen Menschen gefeiert wie Weihnachten. An 20 Orten auf fünf Kontinenten, von Alaska bis Tonga, haben stern-Fotografen mit Christen und Nichtchristen im vergangenen Jahr den großen Tag verbracht. Jetzt haben wir noch einmal nachgefragt, was sie sich 2004 wünschen.
Die erneute Debatte um die Rechtschreibreform ist ein Sommerloch-Thema. Auch für den stern: Bei uns bleibt - aus gutem Grund - alles beim Neuen.
Der oberbayerische Studiendirektor gründete 1996 mit "Wir gegen die Rechtschreibreform" die einflussreichste Bewegung gegen das neue Regelwerk
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Angela Merkel Axel Springer AG Chat Fidel Castro Günter Grass Pferd Pisa Praktikant Rechtschreibreform Rechtschreibung Schlussstrich Spiegel Süddeutsche Zeitung Turin Versagen Weihnachten Will Smith
Annette Schavan Carolina Klüft Christian Wulff Franz Beckenbauer Friedrich Nietzsche Gerhard Schröder Heinrich Böll Hermann Hesse Jane Austen Jim Henson Joschka Fischer Kai Diekmann Konstantin Wecker Mathias Döpfner Stefan Aust Thandie Newton Thomas Mann Tom Cruise Vicky Leandros Vin Diesel
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".