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Fernsehprogramme und Handy & Co geraten schnell in Vergessenheit, wenn ein Elefantenvater mit dem Rüssel einen Baum fällt und ein Löwe großmäulig gähnt. Die Krönung des Safari-Tages wird abends ans Bett serviert.
Eine Initiative in Berlin-Neukölln unterstützt türkische Männer bei Problemen im Alltagsleben. Dabei wird deutlich, dass das gängige Vorurteil gewaltbereiter Paschas nicht mehr passt - und dass die Türken mit Kritik an der Politik ihres Mutterlandes nicht hinterm Berg halten.
Es sollte eine unvergessliche Reise werden: Die Hamburg-Mannheimer hat 2007 ihre besten Versicherungsvertreter zu einer Sexorgie nach Budapest eingeladen - auch Vorstände waren dabei.
Über 5000 Prominente aus aller Welt machten den 51. Wiener Oprnball zu einem gesellschaftlichen Höhepunkt. Als Stargast hatte Bauunternehmer Richard "Mörtel" Lugner Glamor-Girl Paris Hilton eingeladen. Doch auch echte Künstler, wie Sopranistin Anna Netrebko, waren vor Ort.
Heidi Klum hat durchgegriffen. Zwei Mädchen hat sie nach Hause geschickt - raus in die Freiheit. Frei von Zickereien und der "menschenunwürdigen Behandlung".
Ein Goldgräber könnte Griechenland helfen, die immensen Staatsschulden des Landes auf einen Schlag um viele Millionen Euro zu verringern.
Das ist Olga, meint meine Bekannte Mascha und sie hat dieses spezielle Grinsen. Seit ich vor ein paar Monaten mit meiner Freundin Schluss gemacht habe, werden mir ständig irgendwelche Mädels vorgestellt. Olga ist schlank, hat ein modisches Kleid an und ist eigentlich ganz hübsch. Ich bin noch ein bisschen schüchtern. Sorry, ich komme später wieder. Ich bin jetzt mit meinem DJ Set dran, meine ich und gehe. Olga und Mascha schauen mir hinterher. Eine Stunde später ist die Tanzfläche voll. Zwischen den Leuten sehe ich Olga und Mascha. Beide tanzen betont cool. Olga flirtet mit ihren Augen und Mascha grinst immer noch so komisch. Mein Mix hält mich auf Trab und die zwei Long Island Ice Teas, auf nüchternen Magen, machen es nicht einfacher mit dem Mixen. Die Tanzfläche kocht, ich bin selbst gut drauf und hüpfe hinter den Plattenspielern. Nach meinem Set stehe ich neben dem DJ Pult und rede mit ein paar Leuten. Dann kommen Mascha und Olga herüber. Maschas Freund ist auch dabei. Mascha meint: Weißt du, Olga hat keinen Freund. Ach ja? Interessant! Dann sehen wir mal wie es läuft. Es ist laut und Olga kann uns nicht hören. Sie tanzt neben uns. Trotzdem dreht sie sich im richtigen Augenblick zu uns und grinst. Kurz danach rede ich mit Maschas Freund. Gefällt dir Olga, fragt er? Ja, ist ganz nett die Kleine, meine ich. Die hat aber einen Freund, warnt er. Maschas Ex, fügt er noch hinzu. Aha, stelle ich verwundert fest. Ich weiß nicht, ob die zwei Long Islands mich jetzt verwirren, oder das Mascha-Freund-Olga-Dreier-Gespann. Ich muss los in die Wall Street Bar. Dort habe ich heute Abend auch noch eine Party. Kommt ihr mit?, frage ich. Na klar, meint Mascha euphorisch und zehn Minuten später sitzen wir im Auto. Ich sitze mit Olga auf dem Rücksitz. Ich war gerade im Urlaub in Asien, erzählt sie. Das war aber nicht so gut. Ich hatte ziemlichen Ärger mit meinem Freund und wir haben uns danach getrennt. Ah, OK. Jetzt kapier ich's. Noch vor der Wall Street Bar entzündet sich ein Streit zwischen Mascha und ihrem Freund und plötzlich stehen Olga und ich alleine vor dem Eingang. Egal, um so besser, denke ich. Wir schieben uns an den Leuten und dem Türsteher vorbei. In der Bar brodelt es. Ich denke das ist im Moment eine der besten Partys in Moskau. Natürlich denkst du das, sagt mein Lieblingsgast Sébastien. Es ist ja auch deine Party. Ich grinse. Aber du hast schon recht, fügt Sébastien hinzu. Nach dem Smalltalk gehe ich zu meinen DJs und check die Lage. Mann, ich habe heute einen guten Abend, sage ich zu Pascha, einem der DJs. Wir wohnen nach meiner Trennung zusammen. Ja ja, das kann ich sehen. Du hast auch eine klasse Frau dabei. Wer ist das?, fragt er. Ich grinse und bin zufrieden. Olga steht neben der Bar und wartet auf mich. Ich tanze sie an. Sie lässt sich sofort in meine Arme fallen und wir schmusen ein bisschen. Klasse, das läuft gut, denke ich. Nach einer Stunde fühle ich mich sicher und denke an den Rückzug nach Hause. Mit Olga natürlich. Allerdings muss ich noch eine Weile in der Wall Street Bar bleiben, um mit dem Manager die Abrechnung für die DJs zu machen. Also tanze und schmuse ich noch ein bisschen mit Olga. Vielleicht liegt es an den weiteren zwei Wodka Red Bulls, aber die Frau gefällt mir immer besser. Eigentlich wollte ich keine Beziehung mehr zu einem russischen Mädchen, aber bei Olga könnte ich eine Ausnahme machen. Diesen Gedanken habe ich noch nicht ganz zu Ende gedacht, als mir ein Typ auf die Schulter klopft. Er stellt sich höflich vor und fügt nach einer kurzen Pause ein, ich bin Olgas Freund, hinzu. Hm, Exfreund korrigiere ich ihn. Nein, Maschas Exfreund und Olgas Freund, erklärt er mir. Das ist jetzt alles recht seltsam. Ich bin verwirrt. Habe ich zu viel getrunken? Warum schmust sie mit mir? Oder weiß er noch nicht, dass er ihr Exfreund ist? Auf jeden Fall bedeutet das Ärger und ich beschließe mich zurück zu ziehen. Sollen die Beiden das erst mal unter sich klären. Olga weiß ja nun, wo sie mich Freitags finden kann. Es ist Fünf in der Früh, als ich mit meinen DJs ins Taxi steige und wir zu unserem Stammschuppen, dem Solyanka, fahren. Wie immer werden wir von den Türstehern freundlich begrüßt. Wir sind dort eine große Familie und kennen uns alle. Schon auf dem Flur kommt mir Natascha entgegen und grinst. Sie arbeitet manchmal für uns und wir hatten auch schon das eine oder andere Abenteuer. Sie sieht das Alles auch nicht so eng. Klasse. Die kann mich über Olgas Verlust trösten, denke ich mir. Eine Stunde später macht das Solyanka zu und wir fahren weiter in unseren Lieblings-Afterhour-Klub, das Paparazzi. Auch dort werden wir mit Umarmung begrüßt. Man kennt sich im Moskauer Nightlife. Dima, der dortige Promoter, gibt uns gleich eine Runde Wodka Red Bulls aus. Wir tanzen, haben Spaß. Immer wieder kommen nette Mädels zu mir und flirten mich an. Ich sehe sie schon bei mir im Bett, aber Natascha vertreibt sie alle. Irgendwie verliere ich die Lust an Natascha, aber sie gibt nicht auf. Eine Stunde später sind meine Freunde ohnehin schon nach Hause und die meisten Mädels halten wegen Natasha Abstand. Also..., meine ich zu ihr, ... dann gehen wir halt nach Hause. Sie nickt. Wir holen unsere Sachen, gehen die Treppe hinauf und oben erwartet uns erst mal grellstes Sonnenlicht. Ich setze meine Sonnenbrille auf und besorge uns ein Taxi. Unter meinen Füßen knirscht der trockene Schnee. Heute Nacht hatte es –20 C. Das ist der Moskauer Winter. Natascha sitzt schon im Taxi, als sie eine Freundin sieht und wieder hinaus springt. Ich denke erst, sie will sich kurz verabschieden, aber dann ruft sie mir zu, dass ich alleine fahren soll. Was? Wie? Erst vermiest du mir die Tour und jetzt soll ich alleine fahren, schimpfe ich. Sie grinst und schlägt wortlos die Tür zu. Was ist jetzt?, brummt der Taxifahrer. Ich denke kurz nach. Soll ich wieder zurück ins Paparazzi? Mädels gäbe es ja noch genug. Dann schau ich auf die Uhr und sehe, dass es schon Zehn Uhr in der Früh ist. Außerdem bin ich ganz schön verstrahlt vom ganzen Alkohol. OK, also ab nach Hause. Daheim finde ich unsere typische WG-Afterparty, wie jedes Wochenende. Einer meiner DJs liegt schon fertig auf der Couch und pennt. Die anderen trinken und hören fiesen Techno. Wo warst du?, fragt Pascha. Wo ist Natascha? Noch im Klub, murre ich. Hat mir erst alle Chancen auf einen Bettwärmer versaut und mich dann sitzen lassen. Die anderen lachen und schieben mir einen Joint rüber. Ich ziehe ein paar Male, aber jetzt wird mir schwindelig und gut drauf bin ich ohnehin nicht. Sorry Jungs, ich muss ins Bett. Dann wanke ich den Korridor entlang zu meinem Zimmer. Dort falle ich müde in mein Bett und schlafe trotz der vielen Wodka Red Bulls sofort ein. Als ich aufwache liegt ein Mädchen neben mir im Bett. Sie schiebt gerade ihre Hand unter meine Shorts. Erst denke ich, dass ich träume, doch dann kommt langsam Klarheit. Mit ihr kommen fürchterliche Kopfschmerzen. Die Long Island Iceteas, denke ich, als Nataschas Gesicht unter der Bettdecke hervorkommt. Was? Wie? Bin ich auf einem Trip? Die hatte mich doch sitzen lassen. Ich bin kurz verwirrt, doch dann kommt die Wut zurück. Es ist also kein Traum. Los!, befehle ich. Zieh dich an und verschwinde! Ich habe keine Lust auf dich. Sie meckert, aber ich drehe mich nur auf die andere Seite und versuche wieder einzuschlafen. Es ist gegen Vier, als ich aufwache. Mein Bett ist leer. Gut. Vielleicht habe ich das Alles nur geträumt. Ich habe wahnsinnigen Durst und mein Schädel brummt immer noch kräftig. Jede Bewegung schmerzt. Warum, habe ich es mir gestern schon wieder so gegeben? Ich wollte doch früher nach Hause. Ach ja, da war die Geschichte mit Olga. Und danach war ich heiß gelaufen und wollte mir einen Ersatz suchen. Na ja, jetzt erst mal einen Schluck Wasser. Ich greife nach meiner Wasserflasche, doch ich greife ins Leere. Agggh. Da war doch gestern noch mein Sprudel. Verdammt! Ich fluche und raffe mich auf. In der Küche treffe ich meinen italienischen Mitbewohner Lucca und dort steht auch meine Flasche Wasser. Sie ist leer. Die Küche sieht übel aus. Sag mal, frage ich. War Natascha hier? Ja, sagt er. Die hat mich angerufen und kam dann zur Afterparty zu uns nach Hause. Wann?, frage ich. Es muss wohl Zwölf gewesen sein. Mann Oh Mann, die zwanzigjährigen Mädels... Sie ist doch zu Dir ins Zimmer, meint Lucca. Aber dann kam sie eine Viertelstunde später wieder. Sie hat gegrinst und hatte eine Wasserflasche in der Hand. Dann hat sie jedem Wasser angeboten. Ja, das war meine. Das hat sie mit Absicht gemacht, sage ich, während ich mir einen Tee mache. Sie wusste, dass ich heute Nachmittag mit einem fiesen Hangover aufwache und Wasser brauche. Sie wollte mich bestrafen, weil ich sie rausgeschmissen habe. Lucca schüttelt, den Kopf. Na ja, passt schon, entgegne ich. Glaube, ich hab mich auch nicht ganz korrekt verhalten. Vielleicht habe ich es verdient.
Bis zuletzt versuchten Kinderschutzverbände die RTL-Doku-Soap "Erwachsen auf Probe" zu verhindern. Gestern wurden die ersten beiden Folgen ausgestrahlt. Der vorgebliche Eignungstest für Teenagereltern entpuppte sich als fiese Freakshow. Um die Leih-Babys muss man sich dabei weniger Sorgen machen. Um die Jugendlichen um so mehr.
Fehlende Freier, fallende Preise, falsche Hoffnungen: Im Puff herrscht tote Hose. Doch das Milieu gibt nicht auf. Discount-Bordelle, Wellness-Tempel und Sexpartys für jedermann sollen in die Zukunft führen. Die Kleinen des Gewerbes setzen auf Rabatte, Großinvestoren auf exotische Männerfantasien.
Zehn Tage nach der Trennung von Sarah Connor und Marc Terenzi zieht Mutter Terenzi ihrem Sohn öffentlich die Ohren lang: Er sei ein "Niemand", habe sich sein Leben versaut und muss sich zu Hause in den USA nicht mehr blicken lassen. Wohin mit dem gescheiterten Boygroup-Sänger, den niemand mehr haben will?
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