. .
Digital - Neuigkeiten und Trends
Schlagzeilen Themen Mobil iPad Blogs Investigativ Hefte
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...

 
 
 
 
 
A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z

Religion Die

Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |

Action! - Neu im Kino
Action! - Neu im Kino
Schlacht der Riesenegos

Welt retten mit Hulk? Ehe retten mit Jim und Stifler? Oder doch lieber französisches Kino so wahr und schön wie das Leben? stern.de präsentiert die wichtigsten Filmstarts der Woche.

Nachrichten-Ticker
Islamkonferenz stellt sich gegen Zwangsheirat

Die Deutsche Islamkonferenz hat sich gegen Zwangsverheiratungen und häusliche Gewalt gewandt.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Heilig und Ewig

Der Spiegel vergleicht in einer Titelgeschichte Rom und Mekka. Welches Schicksal teilen diese beiden großen religiösen Kultstätten? Es ist nicht einfacher geworden, an Gott zu glauben, unter dem Kreuz genauso wenig wie unter dem Halbmond. Große Fragen stehen im Raum. Kommen Antworten aus Rom und Mekka? Der Spiegel, so hat es der Kabarettist Hagen Rether gesagt , betreibe "Moslem-Bashing“. Er macht dies unter anderem an den tiefschwarzen Hintergründen fest, auf denen die Contra-Islam-Themen pranken: "Papst gegen Mohammed“ oder "Mekka Deutschland – die stille Islamisierung“. Und zu Weihnachten 2009 fragte das Nachrichtenmagazin sogar "Wer hat den stärkeren Gott?“ – die Christen oder die Muslime (dieses Mal allerdings nicht auf schwarzem Grund). Um zum Fest der Liebe zu versöhnen, haben sich die Kollegen in Hamburg entschieden, dieses Jahr einen islamfreundlichen Titel zu machen: "Mythos Mekka – die Schicksals-Stadt des Islam“. Der Hintergrund ist wieder schwarz – vielleicht, um im Bild von Hagen Rether zu bleiben –, das Ressentiment gegen die Muslime zwar zu schüren, dann aber nicht zu bedienen. Geschrieben ist der Text von einem Deutschen, der zum Islam konvertierte, als er eine Muslimin heiratete. So steht es in der Ankündigung des Textes auf Seite 3. Es ist normal und anständig, wenn man in eine gute islamische Familie keine andere Religion mitbringt. Die Top-Toleranz-Religion des Erdballs ist damit adäquat vorgestellt. Märtyrer ohne Bombengürtel? - verrückt! Konvertiten, das gilt religionsübergreifend, sind ja immer die größten Hardliner und riesigsten Nervensägen. Und sie sind sehr eifrig, vor allem im Verhältnis zu den anderen Religionen oder gar der Religion, der sie früher einmal anhingen. So vergleicht der Autor Bernhard Zand die Stadt Mekka mit Rom und schreibt: Mekka ist "Mittelpunkt des islamischen Universums und Kern des individuellen Glaubens. Es ist kein Thron, kein Kirchenfürst, von dem diese Weihe ausgeht. Sie geht von dem Ort aus, von den ewigen Koordinaten der Kaaba, um die Tag und Nacht die Pilger kreisen“. Nun, die Stadt Rom hat für Christen aller Konfessionen eine tiefe Bedeutung, weil hier, im Mittelpunkt des antiken Universums, die ersten Christen für ihren Glauben an Jesus Christus mit dem Leben zahlten. Sie wurden in den Arenen hingemetzelt oder als Fackeln benutzt und verbrannt. Also nichts mit goldverzierter Kirchenverwaltung (Papst-Bashing), sondern Martyrium. Das mag dem Islam als einer Religion, die nach ihrer Gründung anders als das Christentum nicht zu Fuß und mit dem Wort, sondern auf dem Pferd und mit dem Schwert ausgebreitet wurde, fremd sein. Märtyrer ohne Bombengürtel? – Verrückt! Spirituelles findet einen Revenue-Stream Gibt es denn eine Brücke zwischen Rom und Mekka, christlicher und islamischer Welt? Bernhard Zand beschreibt eindrücklich und genau, wie diese heilige Stadt des Islams, wie das Allerheiligste der Muslime von weltlichem Tand und Prunk eingekesselt und vereinnahmt wird: große Hotels, Fast-Food-Ketten, Pilgerindustrie. Da teilt die Kaaba ein Schicksal mit der Peterskirche. Heilige Stätten – sie sollen nicht mehr sein im 21. Jahrhundert? Nun, Wallfahrten bedeuteten immer sprudelnde Geldquellen: Pilger mussten schlafen, sich verköstigen, Andenken erwerben. Die christliche Welt kennt das bis in die Gegenwart, Mekka war schon in vorislamischer Zeit ein Wallfahrtsort. Die durchökonomisierte Welt findet auch für das Spirituelle einen Revenue-Stream. Zand beschreibt, dass die Modernisierung Mekkas mit vielen Fragen junger Muslime an die Gelehrten einhergeht. Beginnt hier, im Herzen des Islams, eine neue, junge, kritisch-reflexive Theologie? Zu wünschen ist es dieser Religion, die die Kultur von Ländern ausmacht, deren Bewohner zu einem überwältigenden Teil unter 25 Jahre jung sind, die moderne Kommunikation nutzen und die verstehen, dass die Welt nicht hinter dem nächsten Minarett endet. Gibt es Gott? Nichts ist uns sicher: die Existenz der Seele, die Freiheit des Willens , die Unerklärlichkeit der Natur, die Größe oder Finalität des Universums. Aber wie sollen wir als kontingente Wesen überleben, wenn uns klar wird, dass die religiösen Überzeugungen, die über die Jahrtausende dazu dienten, uns das Leben erträglicher und erklärlicher zu machen, nicht wahr sind? Wunder gibt es nicht, sondern nur Machbarkeiten. Die Religionszentralen in Rom und Mekka stammen aus einer anderen Zeit, als die Evolution uns noch mit Religion am Leben zu bleiben half. Was kommt jetzt – Horror Vacui, die Angst vor der Leere? Am 1. Januar beginnt nicht eine Zeit größter apokalyptischer Unsicherheit, sondern das Jahr 2011 nach Christi Geburt. Der Glaube muss sich wandeln, wenn er nicht verschwinden soll. Die Antworten auf die großen Fragen stehen weiterhin aus. Kommen neue Gedanken dazu aus Rom und Mekka? Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins The European

Nachrichten-Ticker
Islamkonferenz stellt sich gegen Zwangsheirat

Die Deutsche Islamkonferenz hat sich gegen Zwangsverheiratungen und häusliche Gewalt gewandt.

Nachrichten-Ticker
Proteste gegen Koran-Verbrennung durch NATO-Soldaten

Tausende wütende Afghanen haben gegen mutmaßliche Koran-Verbrennungen durch NATO-Soldaten protestiert.

Nachrichten-Ticker
Proteste gegen Koran-Schändung durch NATO-Soldaten

In Afghanistan haben Berichte für Empörung gesorgt, wonach Soldaten der NATO-geführten ISAF-Truppen Ausgaben des Koran verbrannt haben sollen.

Hinduismus in Indien
Hinduismus in Indien
Wo jedes Wesen eine Seele hat

Der Hinduismus kennt keinen Gründer und keine feste Doktrin. Den Indern gilt der Glaube als eine den Alltag bestimmende Lebenseinstellung: Alles ist göttlich - eine Einführung in den Kosmos der schillernden Gottheiten.

Blutiger Aufstand in Syrien
Blutiger Aufstand in Syrien
Assad bewegt sich nicht

Es war die dritte Rede von Präsident Baschar al Assad seit Beginn der Unruhen - doch die erhofften Zugeständnisse blieben aus. Stattdessen beschimpfte er die Demonstranten und betonte, dass es keine Reformen gebe.

Der
Der "Sauerland-Bomber"
Aus dem Leben eines Terroristen

In Düsseldorf hat heute der Prozess gegen die "Sauerland-Gruppe" begonnen. Die vier sollen geplant haben, Hunderte Menschen mit selbst gebastelten Bomben zu töten. Einer von ihnen ist der Saarländer Daniel Schneider, getrieben von einer Religion, die er für den Islam hielt. Eine Spurensuche.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
Allahs Halbmond über Bellevue

Der Bundespräsident wird überinterpretiert. Christian Wulff sagte in seiner Rede: “Der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.†Damit hat das Staatsoberhaupt keine theologische Aussage gemacht, er hat auch nicht die Prägekraft des Christentums für die Gegenwart des Landes relativiert. Er hat ein Signal an die Muslime senden wollen: Ihr gehört zu unserer Gesellschaft. Wir Deutschen müssen lernen, mit einer religiösen Minderheit zu leben. Und wir sollten es besser machen als in den Jahrhunderten, in denen Juden und Christen in Feindschaft nebeneinander her existiert haben. Wenn heute das “jüdisch-christliche Erbe†beschworen und sogar in Stellung gegen den Islam gebracht wird, dann steht dieses Bekenntnis auf den Trümmern der Schoah. Es ist das “Nie wieder†der Christenheit, deren Ablehnung des Judentums in das Fanal unserer Zivilisation, dem millionenhaften Mord an den Juden durch die Nazis, geführt hat. Es wäre absurd, die Behauptung zu wiederholen, die Türken seien nun die neuen Juden Europas. Es wäre aber zur selben Zeit töricht, zu glauben, dass sich Intoleranz und gesellschaftliche Ausgrenzung nicht wiederholen könnten. Der Gott der Christenheit im Grundgesetz Die christliche Tradition hat Deutschland geprägt. Unter den Trümmern des Kriegs bargen die Väter und Mütter des Grundgesetzes die Überlieferung des christlichen Glaubens. Die “Verantwortung vor Gott†steht in der Präambel unserer Verfassung. Gemeint ist der Gott der biblischen Tradition. Kein anderer. Das kann man so festhalten, denn 1948 dachte wirklich niemand an millionenfachen Zuzug aus der islamischen Welt. Muslime heute können aber – wenn sie wollen – in der Anrufung unseres Gottes auch ihren Gott erblicken. Das wird man ihnen ohne Zweifel zugestehen dürfen. Wir Europäer haben viel diskutiert über das jüdisch-christliche Erbe und darüber, ob es Erwähnung in der europäischen Verfassung finden solle. Vertreter von islamischen Interessenverbänden forderten damals lautstark, auch der Islam gehöre in die Aufzählung. Das ist mit einem Wort: falsch. Europa hat sich in seiner Geschichte immer wieder des Islam erwehrt. Die christliche Religion, die auf ihr fußende Kultur sieht manche Dinge in der Welt nicht irgendwie und nur ein bisschen anders als der Islam. Sie sind diametral verschieden: das Menschen-, Gesellschafts-, Welt- und Gottesbild. Tradition ist das eine, Wandel das andere Der Islam und die Muslime in Europa werden ihren Platz finden müssen in einer Welt, die auf anderen Grundlagen als die ihnen einstmals vertraute steht. Der Islam geht in seiner Vorstellung davon aus, vorherrschend zu sein. Muslime sollen idealerweise dort leben, wo der Islam Majorität ist. “Der Islam herrscht und wird nicht beherrscht†– so lautet ein Satz aus der islamischen Tradition. Tradition ist aber eben nur das eine, Wandel das andere. Muslime, die hier leben, sind geistig mobiler als Beduinen des 7. Jahrhunderts. Auch das wird man den Muslimen ohne Weiteres zugestehen dürfen. Der bevorstehende Wandel kann sehr fruchtbar werden. Der Prozess dazu beginnt gerade erst. Islamische Religionslehrer werden an den Universitäten ausgebildet. Religionsunterricht wird eingeführt. Moscheen werden gebaut und islamische Grabstätten errichtet. Diesen Wandel innerhalb des Islam in Deutschland verunmöglichen wir, wenn wir mit der gesellschaftlichen Ausgrenzung weitermachen. Was ist das Eintrittsbillet in unsere Gesellschaft? Am Ende profitiert unser Land. Natürlich müssen wir deutlich machen, wo unsere Grenzen liegen. Natürlich müssen wir sagen, dass wir nicht islamisiert werden wollen. Natürlich müssen wir radikale und ewig gestrige Imame ausweisen. Aber wer glaubt denn ernsthaft, dass die stille Mehrheit der Muslime in Deutschland das nicht genauso sieht? Die Gesellschaft muss vor allem das Vertrauen der muslimischen Jugendlichen wieder gewinnen, die sich in Scharen radikalisieren, weil sie keine Teilhabe an unserer Gesellschaft erlangen. In einer Verfilmung des Lebens von Gustav Mahler sagt der Komponist: “Der Taufschein ist das Eintrittsbillett in die europäische Gesellschaft.†Wie viele Juden haben sich taufen lassen, um überhaupt mitspielen zu können in Kultur, Wissenschaft und Gesellschaft? Und heute schmücken wir uns mit unserer “jüdisch-christlichen†Vergangenheit? Wir sind nur dann eine großartige christliche, demokratische und freiheitliche Gesellschaft, wenn wir die Muslime, die hier als anständige Bürger leben, auch Bürger im Vollsinn sein lassen. Das ist die Kraft, die Wahrheit und der Charme der Freiheit, die am Ende jede starrsinnige Ideologie, auch den Islamismus, überwinden wird. Das ist das Deutschland, in dem der Bundespräsident die Muslime willkommen geheißen hat. Es kann auch ihr Deutschland werden. Sie müssen ein Teil davon werden wollen und wir müssen sie einen Teil davon werden lassen. Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Debatten-Magazins The European .

Suche als Feed abonnieren

Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.

Was sind RSS-Feeds?
 
VIEW Fotocommunity
Bilder zum Thema "Religion Die"
 
 
 
 
Sie haben eine Frage zum Thema "Religion Die"?

Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".

Noch 70 Zeichen
 
 
 
 
Fotocommunity
Fotocommunity

Treffpunkt für ambitionierte Amateurfotografie. Bilder hochladen und bewerten, sich mit anderen Austauschen. mehr...

Weblogs bei stern.de
Weblogs bei stern.de

Die Online-Tagebücher bei stern.de: Freie Autoren schreiben hier persönlich, direkt und eigenständig. mehr...

Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka
sternTV - Information und Unterhaltung mit Steffen Hallaschka

Vertiefende Informationen zu der aktuellen und den vergangenen Sendungen von sternTV. mehr...

stern Investigativ
stern Investigativ

Das Recherche-Team des stern. Erfahren Sie mehr über die Recherchespezialisten und ihre Enthüllungen von Terrorismus bis Wettmanipulation. mehr...