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Heiße Trockenhauben, ziepende Toupierkämme, juckende Lockenwickler und zementierendes Haarspray: Der Gang zum Friseur kam für Millionen Frauen bis in die 1960er Jahre einem Spießrutenlauf gleich.
Starfriseur Vidal Sassoon, der Erfinder des Bob, ist im Alter von 84 Jahren gestorben. Der Haarschnitt-Avantgardist galt als Wegbereiter der modernen Frisur.
Ein Hauch von M-Klasse ziert ab sofort den aufgefrischten Mercedes GLK. Modifizierte Optik, ein neuer Innenraum und mehr Assistenzsysteme sollen es dem GLK leichter machen, Modelle wie BMW X3 und Audi Q5 zu jagen.
Einst erfand er den Begriff "virtuelle Realität". Heute kämpft Computerpionier Jaron Lanier für mehr Menschlichkeit in der Digitalwelt und träumt von einer Zukunft ohne Datenkraken.
Ein Tag, der die Welt verändern sollte: Heute vor 30 Jahren wurde der Krakauer Kardinal Karol Wojtyla zum Papst gewählt. In seinem Pontifikat wandelte sich die politische Weltordnung grundlegend. Seine Wahl war ein Aufbruch aus einer Politik, die nur noch die Teilung Europas verteidigte.
1967 organisiert der Exiliraner Bahman Nirumand die Proteste gegen den Berlin-Besuch des Schah von Persien. Sein Freund Rudi Dutschke hört auf seinen Rat. Seine Freundin Ulrike Meinhof leider nicht. Heute lebt Nirumand, 71 Jahre alt, wieder in Berlin. Fremd ist er geblieben. Und zornig auch.
Anders als die Relativitätstheorie bezeichnete Albert Einstein seine Lichtquantenhypothese selbst als "sehr revolutionär", wie ein Brief aus dem Mai 1905 an seinen Freund Conrad Habicht belegt.
Theaterreife Auftritte mit seiner Frauenleibwache haben Oberst Muammar el Gaddafi zum Paradiesvogel unter den arabischen Staatschefs gemacht. Für seinen Wandel vom Saulus zum Paulus soll Libyens Machthaber nun belohnt werden.
Er ist der erste in Deutschland geborene Politiker, der Minister im Kabinett eines US-Präsidenten wird. Carl Schurz, der in Liblar bei Köln geboren wurde und am Mai-Aufstand von 1849 in Baden teilnahm, gelang 1852 eine abenteuerliche Flucht in die USA.
Bertolt Brecht gehört zu den bedeutendsten deutschen Dramatikern. Daneben war sein Leben von der Flucht ins Exil, seiner Begeisterung für den Kommunismus - und von zahlreichen Frauengeschichten geprägt.
1967 wurde Ernesto Guevara, leidenschaftlichster Feind aller Imperialisten, erschossen. Doch tote Krieger leben länger. Und so wird der Befreier Kubas noch immer gefeiert: als Held der Widerständler und Amerika-Kritiker - und als Sex-Symbol.
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