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Vor 30 Jahren stürzte das Militär in Chile unter General Pinochet den demokratisch gewählten Präsidenten Salvador Allende. Tausende Menschen wurden ermordet. Heute ist das Land immer noch gespalten.
Mit dem Wahlsieg des konservativen chilenischen Milliardärs Sebastián Piñera ist am Sonntag eine Epoche in dem südamerikanischen Land zu Ende gegangen.
Vor 25 Jahren endete die Militärdiktatur in Argentinien. Nun soll eines der grausigsten Folterzentren jener Jahre unter der Schirmherrschaft der Unesco zu einem internationalen Forschungs- und Ausbildungszentrum für Menschenrechte werden. Arbeit für so ein Institut gibt es genug.
Wenn es im Weltsicherheitsrat zur Abstimmung über Krieg oder Frieden kommt, müssen Chile und Mexiko Farbe bekennen. Die Bevölkerungen sind gegen den Krieg, doch eine Absage an die USA könnte den kleinen Ländern das Genick brechen.
Angesichts der Kluft im Weltsicherheitsrat sehen die USA von der angestrebten Abstimmung über eine neue Irak-Resolution zunächst ab.
US-Außenminister Colin Powell sieht im diplomatischen Ringen um eine Irak-Entscheidung im Sicherheitsrat eine Mehrheit für die neue Resolution sehr nahe.
Anteilnahme und Entsetzen hat in Chile der Tod Dutzender junger Rekruten ausgelöst, die bei einem Marsch in den Anden in einen Schneesturm geraten waren. Viele trugen weder Gesichtsmasken noch Schneebrillen noch Handschuhe.
Der britische Außenminister Jack Straw hält einen Irak-Krieg für wahrscheinlicher als je zuvor, sogar Kanzler Schröder hat wenig Hoffnung auf friedliche Lösung.
Nur zwei Tage nach seiner Festnahme in Argentinien ist der frühere Chef der berüchtigten Deutschen-Siedlung "Colonia Dignidad", Paul Schäfer, nach Chile abgeschoben worden.
Mehr soziale Gerechtigkeit, Bildung für alle und Kampf gegen die Armut, das sind die Ziele von Chiles neuer Präsidentin. Sie gewann die Wahlen in einem Land, das von Machismo und strengem Katholizismus geprägt ist.
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Ricardo Froilán Lagos Escobar war vom 15. März 2000 bis zum 11. März 2006 Präsident von Chile.
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