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Er war Hitlers Stellvertreter und sein Grab eine Pilgerstätte für Neonazis: Nun ist die Grabstätte von Rudolf Heß im bayerischen Wunsiedel einem Medienbericht zufolge aufgelöst worden. Seine Gebeine wurden exhumiert und auf offener See bestattet.
Seit 1988 pilgerten Neonazis in das Städtchen Wunsiedel ans Grab von Rudolf Heß. Mit der Exhumierung des Kriegsverbrechers, so hofft Kirchenvorstand Peter Seißer im stern.de-Interview, wird der Nazitourismus aufhören.
Es war vor vier Jahren in Wunsiedel: Ein angemeldeter Gedenkmarsch für den Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß wurde unter Berufung auf den Volksverhetzungsparagrafen verboten - der verstorbene NPD-Politiker Rieger legte dagegen Verfassungsbeschwerde ein. Nun hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, der Paragraf ist "ausnahmsweise" noch rechtens.
Die Auflösung der Grabstätte des früheren Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß im oberfränkischen Wunsiedel ist nach "Spiegel"-Informationen von dessen Schwiegertochter Andrea organisiert worden.
Das Grab des ehemaligen Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß im bayerischen Wunsiedel ist nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" aufgelöst worden.
Traurige Tradition in Wunsiedel: Zum 17. Mal marschierten Neonazis durch den Ort, um des Todes des Hitler-Stellvertreters Rudolf Heß zu gedenken. Die Einwohner wehrten sich nach Kräften - aber friedlich.
Der 20. Todestag von Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß scheint für die rechte Szene ein willkommener Anlass für Aufmärsche zu sein. Während in München ein Demonstrationszug der NPD verboten wurde, muss Jena die Rechten dulden.
Wer ist das Terrortrio, das die Republik erschüttert? Nach und nach kommen Details über die zwei Männer und ihre Komplizin heraus, die jahrelang mordend durch Deutschland zogen.
Während man andernorts noch darüber nachdenkt, wie man Fußgänger sicher über die Straße bringt, können sich die Bewohner der Stadt Pfullingen freuen: Sie haben ein einzigartiges Fußgänger-Beförderungssystem.
Mit Protestaktionen wehrt sich Wunsiedel gegen den Neonazi-Aufmarsch zum Gedenken an Rudolf Heß. 3000 Extremisten wollen am Wochenende durch die fränkische Stadt ziehen, in der Hitlers Stellvertreter begraben liegt.
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Rudolf Walter Richard Heß [hɛs] war ein nationalsozialistischer Politiker. Heß war ab 1933 Reichsminister ohne Geschäftsbereich und ab 1939 Mitglied des Ministerrates für Reichsverteidigung. Öffentlich trat Heß als fanatischer Propagandist des Führerkultes hervor. 1939 ernannte ihn Adolf Hitler zu seinem Stellvertreter. 1941 flog Heß nach Schottland, um Großbritannien zum Friedensschluss zu bewegen; er wurde jedoch festgesetzt und 1945 dem Internationalen Militärtribunal in Nürnberg überstell...