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Der letzte noch lebende Mitbegründer der linksgerichteten Sandinisten-Bewegung in Nicaragua, Tomás Borge, ist tot.
In der Adventszeit stellen wir jeden Tag einen Menschen vor, den sein Engagement für andere oder der Umgang mit dem eigenen Schicksal auszeichnet. Heute: Vilma Nunez. Einst beförderten sie die Sandinisten in den Obersten Gerichtshof in Nicaragua. Doch dann begann sie, Menschenrechte für alle einzufordern.
Nach einem Volksaufstand in Nicaragua musste Diktator Somoza 1979 das Weite suchen. Nun triumphierte die Revolution. Zum ersten Mal seit Fidel Castro in Kuba hatten in Lateinamerika linke Rebellen ein rechtes Regime gestürzt.
Die starken Männer Lateinamerikas erweisen sich angesichts drohender Niederlagen als schlechte Demokraten. In Nicaragua und Venezuela versuchen die Präsidenten Daniel Ortega und Hugo Chavez mit Drohungen und Hetze Erfolge der Opposition zu verhindern - dabei handelt es sich nur um Regionalwahlen.
Bereits in den 80ern regierte Daniel Ortega Nicaragua in Grund und Boden - auch, weil die sozialistische Kolonie US-Präsident Reagan ein Dorn im Auge war. Bei den Wahlen nimmt Ortega nun einen zweiten Anlauf: Mit der "Revolution der Liebe".
Auf seine alten Tage scheint Nicaraguas Präsident Daniel Ortega noch einmal ein richtiger Hardliner werden zu wollen. Er wettert gegen westliche Demokratien, verleiht Margot Honnecker einen Orden und verbietet Oppositionsparteien. Will er zurück in den Staatssozialismus sowjetischer Prägung?
Nicaraguas Präsident Daniel Ortega lud zum 29. Jahrestag der sandinistischen Revolution. Prominente Gäste sammelten sich auf der Ehrentribüne: Nicht nur Che Guevaras Witwe war anwesend, auch Margot Honecker ließ sich feiern.
Lateinamerika hat für deutsche Politiker noch nie eine große Rolle gespielt. Nur manchmal träumen sie gerne davon. Wie Angela Merkel, die nun durch Brasilien, Peru, Kolumbien und Mexiko tourt. Dass es ihre bislang längste Auslandsreise als Kanzlerin ist, sagt nichts über die Bedeutung des Halbkontinents.
Die armen Kleinstaaten Mittelamerikas stöhnen unter dem Ölpreis. Der größte Teil des Stroms der Region wird aus diesem Rohstoff gewonnen. Doch ein Ende der Teuerung ist nicht in Sicht. Nur einer hilft: Venezuelas Präsident Hugo Chávez. Zu ganz besonderen Konditionen.
In der US-Politsatire "Der Krieg des Charlie Wilson" spielt Tom Hanks einen koksenden, polygamen, heftig bechernden Kongressabgeordneten, der die Weltpolitik manipuliert. Doch was ist wirklich dran, an der Geschichte des Charlie Wilson?
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