Vor 50 Jahren gingen die Arbeiter der DDR für Recht und Freiheit auf die Straße. Als gegen Mittag des 17. Juni sowjetische Panzer am Potsdamer Platz anrollten, wurde die Revolte blutig niedergeschlagen. mehr...
"Ulbricht, Pieck und Grotewohl, dass euch drei der Teufel hol", skandieren die DDR-Bürger am 17. Juni. Es wird gekämpft, geplündert, geschossen, Feuer gelegt. Am Mittag rollen die Panzer und vernichten die Hoffnung auf Freiheit. mehr...
"Faschisten, Banditen und Gangster" haben die Arbeiter zum Aufstand getrieben. Das ist die Sprachregelung, die Ulbricht am 18. Juni mit den Russen trifft. Danach zementiert der SED-Chef seine Macht und säubert das Politbüro. mehr...
Die blutige Niederschlagung des Aufstandes im Juni 1953 zerstörte innerhalb weniger Stunden die Hoffnung der DDR-Bürger nach besseren Lebens- und Arbeitsbedingungen. Eine Chronologie. mehr...
Der große Marsch beginnt am 16. Juni um 7 Uhr früh an der Stalinallee mit etwa 400 Arbeitern. Stimmen von Demonstranten und Funktionären an den Tagen der Revolte. mehr...
Der eine war DDR-Bürger. Als er in den Aufstand geriet, war er gerade 18. Der andere war Bundesbürger. Als die Lage "drüben" mittags eskalierte, trat er seinen Dienst an. Zwei Berliner erzählen, wie sie den 17. Juni erlebt haben. mehr...
Am 3. Juli 1953 beschloss der Bundestag, den 17. Juni als "Tag der deutschen Einheit" und gesetzlichen Feiertag zu begehen. Zuvor hatte Kanzler Konrad Adenauer die Westmächte aufgefordert, die Einheit wiederherzustellen. mehr...
Die Ereignisse des 17. Juni 1953 verstörten nicht nur SED-Funktionäre. Auch Schriftsteller und Künstler wie Bertolt Brecht, Thomas Mann oder Stefan Heym zeigten sich irritiert und teilweise überfordert. mehr...
"Auferstanden aus Ruinen", so begann die Hymne der DDR. Doch bald nach ihrer Gründung drifteten Ideologie und Alltag im "Arbeiter- und Bauernstaat" auseinander. Wie viel wissen Sie?