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Die jüdische Gemeinde in Berlin will nach Jahren öffentlich ausgetragener interner Querelen endlich Ruhe und hofft auf die neue Vorsitzende Lala Süsskind. Zum ersten Mal seit 1948 wird damit eine Frau an der Spitze der Gemeinde stehen. Lala Süsskind sprach mit stern.de in ihrem Haus in Berlin.
Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) gerät wegen eines historischen Vergleichs der Kennzeichnungspflicht für Polizisten zunehmend in die Kritik.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat vor einem Rechtsruck in der Gesellschaft gewarnt.
Nach der Rede des Bundespräsidenten zur Deutschen Einheit geht die Integrationsdebatte auch im Bundestag weiter: Während die Union über die Rolle des Islam streitet, sprechen sich SPD und Grüne für eine Gleichstellung aus. Der Zentralrat der Juden verteidigt indes Wulffs Ansprache.
Zwar zieht sich Vertriebenen-Chefin Erika Steinbach nach dem Eklat um ihre Äußerungen um den Beginn des Zweiten Weltkrieges aus der CDU-Spitze zurück. Die Kritik an ihr reißt dennoch nicht ab. Die SPD nennt sie "Giftmischerin" und auch die polnischen Medien gehen hart mit Steinbach ins Gericht.
Der Zentralrat der Juden lässt seine Mitarbeit im Stiftungsrat "Flucht, Vertreibung, Versöhnung" aus Protest gegen die Berufung von zwei Vertriebenen-Funktionären ruhen.
Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat den belgischen EU-Kommissar Karel De Gucht wegen dessen Äußerungen über den angeblichen Einfluss der jüdischen Lobby in den USA scharf kritisiert.
Bundesbankvorstand Thilo Sarrazin stellt immer neue fragwürdige Thesen in den Raum: Jetzt sagte das SPD-Mitglied in einem Interview, dass sich "alle Juden ein bestimmtes Gen teilen". Harsche Kritik folgt auf den Fuß.
Am kommenden Montag erscheint Thilo Sarrazins Buch. "Deutschland schafft sich ab" heißt es gewohnt deftig, und die PR-Rampe könnte gar nicht besser angelegt sein für den Autoren. Die Kanzlerin ist empört, die SPD auch. Das Buch des Krawallgenossen stürmt schon die Bestsellerlisten.
Entwicklungsminister Niebel hat seinen Einreiseversuch in den Gazastreifen verteidigt. Israel habe ihm den Besuch zuerst erlaubt, und dann doch verboten, sagte er zunächst. Am Morgen ruderte sein Pressesprecher jedoch wieder zurück. Die Gaza-Blockade soll derweil weiter gelockert werden.
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