Sortieren nach: Relevanz | Aktualität |
Der Personenkult in Nordkorea um die Herrscherfamilie setzt sich auch unter dem jungen Machthaber Kim Jong Un fort. Der 71. Geburtstag seines verstorbenen Vaters Kim Jong Il wird pompös begangen.
Die US-Wahlen laufen offenkundig nicht sauber ab. Schon jetzt häufen sich Hinweise auf Manipulation und Betrug. Gekämpft wird mit allen Mitteln und keine Partei hat eine weiße Weste.
Als eine kleine Einheit von US-Elitekämpfern Al-Kaida-Chef Osama bin Laden am 2.
Genau am ersten Todestag von Osama bin Laden ist US-Präsident Barack Obama überraschend in Afghanistan eingetroffen. Mit dem Besuch schlachtet er die damalige Kommandoaktion gegen den Al-Kaida-Chef für seinen Wahlkampf weiter aus.
Der als künftiger chinesischer Staatschef gehandelte Vizepräsident Xi Jinping hat sich bei US-Präsident Barack Obama vorgestellt.
Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping hat von den USA mehr Engagement zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses gefordert.
Der chinesische Vizepräsident Xi Jinping, der als der künftige starke Mann in der Volksrepublik gilt, ist zu einem mehrtägigen Besuch in den USA eingetroffen.
Es war eine seiner wichtigsten Reden: US-Präsident Obama hat im Kongress seine Pläne zur Bekämpfung der Jobkrise vorgestellt - und einen leidenschaftlichen Appell an die Republikaner gerichtet.
Eines der Lebensziele Fidel Castros ist es, als moralisches Gewissen der Welt gegen die Supermacht USA vorzugehen. Beim gerade in Kuba stattfindenden Treffen der Blockfreien Staaten schmiedet er dazu einen Pakt mit Venezuelas Hugo Chávez.
Wikileaks hat wieder zugeschlagen: Ein obskurer, intransparenter Haufen unter einem weißhaarigen Sonderbaren entkleidet die Supermacht USA. Ihr Botschafter in Deutschland, Phil Murphy, muss seine Koffer packen. Viele zittern vor den nächsten Enthüllungen. Allein: Wer enthüllt eigentlich, was genau hinter Wikileaks steckt? Es ist überhaupt nichts Besonderes, dass Dossiers und Notizen angefertigt werden. Von Politikern, Wirtschaftsbossen, Medienmenschen. So machen das Diplomaten eben. Und was stand schon aufregend Neues in den Depeschen des amerikanischen Botschafters in Deutschland? Dirk Niebel eine "schräge Wahl“, Horst Seehofer "unberechenbar“. Das hätte Phil Murphy aus der Zeitung abschreiben können, das hätten Hillary Clintons Beamte beim Lesen von The European oder anderen deutschen Qualitätsmedien auch erfahren können. Vielleicht gibt es die arme FDP-Wurst am Ende gar nicht, die sich aus vermeintlichem Geltungsdrang heraus dem Vertreter der letzten Supermacht in unserem armen und gebeutelten Land ans Bein geworfen und anheischig gemacht hat. Vielleicht ist es der Geltungsdrang des Botschafters selbst? Auf jeden Fall ist es eine Frechheit, jedes, aber auch jedes Wort, so wie es scheint, das man zu ihm spricht, diplomatisch zu verwerten. Diplomatisch – oder nachrichtendienstlich? Der SPIEGEL deutet die Depeschen in diese Richtung, ihr Wortlaut legt das nahe. Im Prinzip bleibt dem US-Botschafter nichts anderes übrig, als die Bundesrepublik zu verlassen. Geheimnisverrat ist kein Kavaliersdelikt Zum Glück gibt es Wikileaks, sonst wäre das nicht ans Licht gekommen! Das scheint bei manchen die Schlussfolgerung aus diesen Enthüllungen zu sein. Diese Schlussfolgerung ist falsch. Bestimmte Inhalte sind einer Öffentlichkeit zuzumuten: ausrecherchierte Geschichten, Stimme und Gegenstimme. Abwägung einzelner Umstände. So arbeiten Journalisten. Einen Berg Dokumente ins Netz stellen? Nicht auf die Konsequenzen achten? Sich selber dadurch zum Spielball anderer Interessen machen? Diese Nachfragen kümmern den Wikileaks-Chef nicht. Rund um den Globus müssen Journalisten seine Arbeit machen und die Papiere auswerten. Geheimnisverrat ist kein Kavaliersdelikt. Schon jeder Arbeitnehmer unterschreibt in seinem Vertrag, die Interna des Unternehmens, für das er arbeiten wird, nicht nach außen zu tragen. Viel mehr gilt das in Ministerien und Armeeführungen. Die Veröffentlichungslust der einen paart sich mit der Hybris Assanges, der Weltöffentlichkeit für einen Moment klarzumachen, mit welcher Machtfülle er sich ausgestattet glaubt. Beide Motive sind widerlich. Als Nächstes, so lässt der schaurige Weißhaarige verlauten, sei die Wall Street mit Enthüllungen dran. Ruhig Blut, wir werden auch hier sicher vor allem das erfahren, was wir schon wussten. Oder glauben Sie, es kommen Unterlagen ans Licht, wonach sich Banker reihenweise mit ihren Boni in sozialen Projekten in der Dritten Welt engagiert haben? Wikileaks ist intransparent Was Assange will, ist die totale Transparenz. Sein Credo ist die finale Öffentlichkeit alles Gesprochenen und Gedachten, er ist ihr Hohepriester. Es gibt nun aber Dinge, die nicht für eine größere Öffentlichkeit bestimmt sind: was Sie mit Ihrem Partner besprechen beispielsweise. Oder mit Ihrem Arzt. Stellen Sie sich vor, alle Krankenakten der Einwohner Ihrer Stadt würden auf einmal ins Netz gestellt. Wikileaks ist kein Segen, sondern ein Fluch. Für uns alle. Assange führt auf obskure Weise eine obskure Organisation. Wann gibt es dort mal ein Leck, wann packt da mal jemand aus? Botschafter Murphy ist ein geschickter Fragesteller. Nach seiner Demission aus Deutschland kann er im Wikileaks-Umfeld den Aushorcher geben. Zeit dafür hat er ja dann. Alexander Görlach ist Herausgeber und Chefredakteur des Online-Magazins The European .
Hinter diesem Link steckt ein RSS-Feed, über den Sie bequem in ihrem Newsreader informiert werden, wann immer ein neuer Artikel auf stern.de zu Ihrem Suchbegriff erscheint.
Was sind RSS-Feeds?Amerika Araber Banker Diktatur Fidel Castro Hans-Werner Sinn Josef Ackermann Nordkorea Pritchard Supercomputer USA Wirtschaftseinbruchs
Angela Merkel Barack Obama Bill Clinton Condoleezza Rice Frank-Walter Steinmeier George W. Bush Gerhard Schröder Hillary Clinton Hu Jintao Hugo Chávez Joe Biden Kim Il-sung Kim Jong-il Kofi Annan Mahmud Ahmadinedschad Mitt Romney Osama bin Laden Saddam Hussein Silvio Berlusconi Thomas Mann
Dann stellen Sie sie in unserer Wissenscommunity "Noch Fragen".