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Für viele Kambodschaner war der 17. April 1975 ein Freudentag. General Nol war gestürzt, nun schlug die Stunde der Roten Khmer um Pol Pot. Was kam, war einer der größten Völkermorde des 20. Jahrhunderts.
Es gibt Prozesse, da wird allein das Zuhören zur Tortur. Im Verfahren gegen den Chef-Folterer der Roten Khmer hat jetzt einer der wenigen Überlebenden des Todesgefängnisses Toul Sleng ausgesagt. Unter Tränen schilderte er die Qualen, denen er und seine Mitgefangenen ausgesetzt waren.
Die Gräueltaten der Roten Khmer während ihrer Schreckensherrschaft in Kambodscha sind kaum vorstellbar. Nun hat Chef-Folterer Kaing Guek Eav alias Duch vor Gericht zugegeben, dass Wärter auf seinen Befehl hin, Babys an Bäume schlugen, um sie zu töten.
Er hat Tausende quälen und ermorden lassen in einem der schlimmsten Gefängnisse der Menschheitsgeschichte: Kaing Guek Eav, alias Duch, war der Cheffolterer der Roten Khmer in Kambodscha. Am zweiten Tag des Prozesses gegen ihn entschuldigte er sich erstmals öffentlich.
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