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Die Regierung in Paris hat sich gegen "leere Drohungen" der Türkei wegen des Gesetzentwurfs zum Völkermord an den Armeniern gewandt.
Unmittelbar vor der Abstimmung des französischen Parlaments über einen umstrittenen Gesetzentwurf zum Völkermord an den Armeniern hat der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan Frankreich erneut mit Sanktionen gedroht.
Vor der Abstimmung des französischen Parlaments über einen umstrittenen Gesetzentwurf zum Völkermord an den Armeniern haben armenische Vertreter in der Türkei die Pariser Initiative kritisiert.
Nach den Verstimmungen um die Nachfolge des Nato-Generalsekretärs schlägt US-Präsident Barack Obama gegenüber der Türkei wieder versöhnliche Töne an: Auf der letzten Station seiner Europareise hat er sich in Ankara für einen EU-Beitritt des Landes ausgesprochen und will die Beziehungen zwischen den USA und der Türkei vertiefen.
Der französische Verfassungsrat hat das umstrittene Gesetz gekippt, das die Leugnung des "Völkermords" an den Armeniern in Frankreich unter Strafe stellt.
Ob nun wieder Ruhe in die französisch-türkischen Beziehungen einkehrt? Der Pariser Verfassungsrat hat das umstrittene Völkermord-Gesetz, das die Leugnung des Genozids an den Armeniern verbietet, gekippt.
Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Türkei aufgefordert, sich ihrer Verantwortung hinsichtlich des Massakers an den Armeniern im Jahr 1915 zu stellen.
Er ist der Held der Massen: Recep Tayyip Erdogan ist der Mann, der die Türkei stark gemacht hat. Auch war er auf dem Weg, das Land zu versöhnen. Doch aus dem Versöhner wurde ein Nationalist. Die heutige Wahl dürfte sein Triumph werden.
Am 3. Oktober sollten in Luxemburg die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei beginnen. Der grüne Europaabgeordnete Cem Özdemir hat gerade das Land besucht.
Bei seinem Besuch in der Türkei umwarb Barack Obama das Land, als ob er ein Verkäufer türkischen Honigs sei. Kein Wunder, denn Ankara ist ein Joker im geopolitischen Spiel der USA. Dabei geht es nicht nur darum, islamische Herzen zurückzugewinnen.
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Der Völkermord an den Armeniern wurde Anfang des 20. Jahrhunderts begangen, als im Zusammenhang mit armenischen Unabhängigkeitsbestrebungen und dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) eine große Zahl von Armeniern im Osmanischen Reich, aus dem die heutige Republik Türkei entstand, getötet wurde. Im engeren Sinn versteht man unter diesem Begriff die Massaker in den Jahren von 1915 bis 1917. Bei den größten Massakern und auf den Todesmärschen kamen je nach Schätzung etwa 300.000 bis zu über 1,5 Millio...
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