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Nicht die frischgekürte Nobelpreisträgerin Herta Müller, sondern Kathrin Schmidt hat den Deutschen Buchpreis 2009 erhalten. Die Jury ehrte die in der DDR aufgewachsene 51-Jährige mit der begehrten Trophäe. Schmidt erhält den Preis für ihren Roman "Du stirbst nicht" - eine "Geschichte von der Wiedergewinnung der Welt".
Fünf Jahre saß der Lehrer Horst Arnold im Knast, eine Kollegin hatte ihn beschuldigt, sie brutal vergewaltigt zu haben. Nun wurde er freigesprochen. Die Geschichte eines unglaublichen Justizirrtums.
Angela Merkel fährt diese Woche von Bonn über Leipzig nach Berlin. Im gleichen Express, den einst Adenauer benutzte. Bei dieser symbolischen Wahlkampfaktion hätte sie besser den Wagen genommen, mit dem Willy Brandt 1970 nach Erfurt gereist ist.
Die Kanzlerin wandert mit ihrem Mann zurzeit über Südtiroler Almwiesen, abseits der politischen Landschaft. Auch von ihrer CDU ist nichts zu hören. Warum? Weil Merkel glaubt, ohne inhaltliche Festlegungen durch den Wahlkampf zu kommen.
Trotzig verteidigt er das gescheiterte Investmentbanking, das die Welt ins Verderben gestürzt hat. Der Chef der Deutschen Bank sollte vorzeitig seinen Stuhl räumen - und den Weg freimachen für die Erneuerung des Finanzsystems.
Die Bundesregierung scheint zum Äußersten entschlossen: Medienberichten zufolge arbeitet Finanzminister Peer Steinbrück an einem umfassenden Hilfspaket für angeschlagene Geldhäuser. Bundesbankchef Axel Weber spricht sogar öffentlich über eine Teilverstaatlichung von Banken in Deutschland.
Am 18. Jahrestag des Mauerfalls hat der deutsche Bundestag beschlossen, ein Einheits- und Freiheitsdenkmal zu schaffen. Über die Gestaltung ist noch nichts entschieden - der Standort allerdings steht schon fest.
Das tragische Ende ereilte Rudi Dutschke an Heiligabend vor 25 Jahren. Der Studentenführer der 68er-Rebellion ertrank nach einem epileptischen Anfall in der Badewanne - eine Spätfolge des auf ihn verübten Attentats.
Die große Koalition kann das Volk nicht kaufen, sie kann es nur gewinnen. Durch einen neuen Stil. Und mit Unterstützung von Wirtschaft und Gewerkschaften. Aus stern Nr. 49/2005
Im November bekam Isabelle Dinoire eine neue Nase, Mund und Kinnpartie - transplantiert von einer Toten. Jetzt hat sich die Französin erstmals nach der Operation den Medien gestellt.
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