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Luxus durch Armut: Wo es weder Bahn noch Busse gibt, bleibt nur noch das Taxi. Zum Beispiel in Monrovia - Hauptstadt von Liberia, endlich aus seinem ewigen Bürgerkrieg erwacht. Hier gibt es nicht mal Minibusse. Stattdessen sind tausende gelb lackierter Cabs unterwegs.
Kleinen Kindern Handzeichen beibringen, bevor sie sprechen lernen - der neueste Trend im Frühförder-Bemühen eifriger Eltern. Immer mehr Mütter und Väter besuchen mit ihrem Nachwuchs Kurse, um die Babyzeichensprache zu lernen. Angeblich fördert das die Entwicklung und stärkt die Eltern-Kind-Beziehung. Doch Studien gibt es dazu kaum, und Experten sind skeptisch.
Die "Occupy-Wall-Street"-Bewegung findet immer mehr Anhänger. Ein Problem für die Redner: Da Verstärker bei den Kundgebungen verboten sind, können sie längst nicht mehr alle Zuhörer erreichen. Die Demonstranten haben daher ihre ganz eigene Sprache entwickelt.
Der Puerta del Sol in Madrid ist der Ort der Empörten. Sei Monaten demonstrieren Tausende gegen die Verhältnisse in Spanien. Die Wahl heute halten sie für eine "Farce".
Still gleiten Schlitten durch weiße Wälder, über erstarrte Seen. Der Atem der Pferde dampft Wölkchen in die Luft, die klar und kühl wie Wodka ist. Masuren versinkt im Schnee - ein Winterreisemärchen.
Eine taube britische Diplomatin hat ihr Außenministerium wegen Diskriminierung verklagt, nachdem ihre Versetzung wegen zu hoher Übersetzerkosten gestrichen wurde.
Vor 25 Jahren tippte der Informatikprofessor Scott Fahlman drei Zeichen in seinen Computer - und brachte so die Emotionen in die Kommunikation mit dem Computer. ":-)", der Smiley, wurde zum Urvater einer riesigen Horde von Emoticons.
Nach zehn Wochen abenteuerlicher Seefahrt haben Kolumbus und seine Männer auf der Insel Guanahaní endlich wieder festen Boden unter den Füßen. Doch die Hoffnung, mit dem Seeweg nach Indien unendliche Reichtümer für die spanische Krone zu erschließen, erweist sich als trügerisch.
Wenn ich mich recht erinnere, muss es etwa 9 Jahre her sein, als ich das erste Mal ein „Hamam“ besuchte. Ein türkischer Geschäftspartner antwortete mir auf meine Frage, was wir denn heute Abend tun mögen, wir würden ins Hamam gehen. Nun gut dachte ich mir, bei "Hamam" würde es sich wohl um ein Restaurant handeln. Ich konnte mich noch an meine Kindheit erinnern, als meine Mutter fragte: " Ham ham?" Wenn es darum ging herauszufinden, ob ich denn etwas essen wolle. In freudiger Erwartung nunmehr in ein Restaurant eintreten zu werden, welches mir allerlei kulinarische Genüsse der türkischen Küche wohlfeilen würde, war ich doch etwas "erschrocken", als wir ein altes Gebäude betraten, in dem uns bereits mehr oder minder freundlich lächelnde Herren erwarteten. Die Herren waren allesamt einzig mit einem karierten Stofftuch bekleidet, welches ich in dieser Form und Anmut eher als "Spültuch" in Erinnerung hatte. Ich erfuhr, dass dieses Handtuch, genannt "Pestemal", als Lendenschurz dienen solle. Wir waren somit nicht in einem Restaurant gelandet, sondern in einem „Hamam,“ einem türkischen Dampfbad. Strickt getrennt nach Männlein und Weiblein, im übrigen wird dies so in jedem Hamam gehandhabt, wurde ich auch schon in eine kleine Kammer geleitet, die sich als Ort des Umziehens definieren sollte. Jetzt war diese Kammer so klein und der Super Mario so groß ob seiner körperlichen Ausmasse, dass es mir schwerfiel aus dem Anzug raus und in den Lendenschurz hineinzuspringen, ohne dabei gleichzeitig immer mit einem Bein ausserhalb der Kammer zu stehen. Es muss wohl recht lustig ausgesehen haben, denn in kürzester Zeit, hatte sich bereits eine kleinere Gruppe von Männern um meine Kammer versammelt, um diesem Spektakel beizuwohnen:-)) Nachdem ich mich dieser Mühen endlich entledigt hatte, wurde ich in einen großen Raum geführt. Vor lauter Dampf und Hitze und Feuchtigkeit, konnte ich nichts und niemanden wahrnehmen, bis ich meinen Namen hörte, da mein Geschäftspartner bereits auf der Suche nach mir war. Er fragte mich dann: "...Do you want the full program...?" Natürlich konnte es für einen Super Mario nur das "full program" geben, ohne zu wissen was mich erwarten sollte. Bereits wenige Sekunden später nahm mich ein sehr kräftig und finster aussehender Mann, mittleren Alters, an die Hand, ebenfalls mit dem "Spültuch" bekleidet und führte mich zur Mitte des Hamams. Dort sollte ich mich auf den Bauch legen. Es dauerte jedoch einen Moment bis ich das verstanden hatte, denn er sprach weder deutsch noch englisch und ich war nicht des türkischen mächtig. Aber auch Zeichensprache kann bisweilen deutlich sein. Da lag ich nun, auf diesem heißen Marmorstein, der auch Nabelstein genannt wird und harrte der Dinge, die da wohl kommen mögen. Es stellte sich heraus, dass der „finstere Mann“, mein Masseur sein sollte, im türkischen "Tellak" genannt und sein Aussehen gepaart mit seiner Statur, liess mich erahnen, dass das nun Folgende wahrscheinlich nicht nur eine bloße Freude sein sollte:-)) Da spürte ich auch schon, wie ein rauher Handschuh, genannt "Kese" über meinen Rücken und die Beine flitzte und mein "Tellak" versuchte mindestens 10 Lagen meiner Haut abzureiben. In einem Wellnesspark, würde dies sanft mit "Peeling" umschrieben, hier hatte ich jedoch mehr den Eindruck, als wäre mein "Tellak" ein Bruder von Hannibal Lecter und wollte mir die Haut abziehen. Zu meinem Erstaunen legte sich das unwohlige Gefühl bereits nach kurzer Zeit und es fing an mir zu gefallen. Danach landete ein Eimer Wasser auf meinem Körper, ich wurde gedreht und die Prozedur auf der anderen Seite fortgeführt. Hatte ich zu diesem Zeitpunkt gedacht, dass es ja gar nicht so schlimm war, sollte dann die Massage folgen... Bis zu diesem Zeitpunkt verstand ich den Ausdruck "Griechisch-Römisch", als Bezeichnung für eine Ringer Art. Was nun folgte war bei weitem mehr. Es wurde geknetet, gedrückt und massiert, dass es eine wahre "Freude" war. Meine Beine und Arme schienen plötzlich aus Gummi zu sein, so verdrehte mein neuer "Freund" meine Gliedmassen. Auch wenn ich Super Mario bin, entwischte mir der ein und andere Schmerzenslaut. Nach etwa 30 Minuten war die Tortur beendet, ich musste aufstehen und mich an die Wand setzen. Dort waren zwei Wasserhähne angebracht. Der eine mit kaltem Wasser, der andere mit heißem Wasser. Da kam auch schon mein Tellak gelaufen- ich hatte gehofft er hätte bereits Feierabend- in seiner Hand ein großer Schwamm. Mit diesem Schwamm fing er an mich zu waschen und wenige Minuten später war ich im wahrsten Sinne des Wortes von oben bis unten eingeseift. Ich konnte logischerweise nichts mehr sehen und bekam fast keine Luft mehr ob der Seife und des Waschens im Allgemeinen. Es folgten ungefähr 1000 Liter heißes und kaltes Wasser, mein "Freund" klatschte in die Hände und ich war fertig. Ich war wirklich fertig! Er führte mich dann in den "Ruheraum", wo bereits weitere Herrschaften auf mich warteten. Diese legten mehrere Handtücher um meinen Körper und den Kopf. Ich sah ein bischen aus, wie ein kleiner Sultan:-)) Es wurde Tee gereicht und ein frisch gepresster Orangensaft. Dann begab ich mich in meine kleine Kammer, in der auch eine Liege stand, um mich auszuruhen. Um ehrlich zu sein, hatte ich den Eindruck, als sei ich neu geboren! Ich fühlte mich zwar ein wenig geschafft, aber es war, als wären alle Lebensgeister wieder neu erweckt worden. Großartig! Seitdem gehört der regelmäßige Besuch eines Hamams zu meinem Standard Programm und kann von mir nur jedem weiterempfohlen werden. Hamams sind in fast jeder Stadt in der Türkei vorzufinden. Übrigens wurden die ersten Hamams, im islamischen Raum, im Mittelalter in Jordanien errichtet. In Istanbul kann ich die folgenden Hamams empfehlen: Galatasaray Hamami, Cagaloglu Hamami, Üsküdar Hamami, sowie das Suleymaniye Hamami (www.suleymaniyehamami.com). Merke: Das Hamam ist also kein Restaurant, sondern eine vorzügliche Badeanstalt. Um seinem Geist und Körper etwas Gutes zu tun, sollte ein Besuch im Hamam, bei einem Türkei Aufenthalt, stets einzuplanen sein. Mit "entspannten" Grüßen Euer Super Mario
Bevor Babys sprechen können, haben sie schon eine Menge zu sagen. Frischgebackene Eltern können jedoch oft nur rätseln, was das Baby meint. Die Folge: Frust. Eine Babyzeichensprache soll Abhilfe schaffen.
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