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Die Thema war jahrzehntelang tabu. Jetzt dringt die CSU darauf, die Forderung nach einer Entschädigung deutscher Zwangsarbeiter auf die Tagesordnung zu bringen. Der Bund müsste dafür rund 200 Millionen Euro aufbringen.
CSU und Vertriebenenverbände machen Druck bei der Entschädigung von deutschen Zwangsarbeitern. «Wir zahlen in Europa für alle, dann können wir auch für deutsche Zwangsarbeiter zahlen», sagte der bayerische Ministerpräsident Seehofer (CSU) beim Sudetendeutschen Tag in Nürnberg.
Der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, hat von deutschen Firmen Aufklärung über die mögliche Beschäftigung von DDR-Zwangsarbeitern gefordert.
Der Chef der Stasi-Unterlagenbehörde, Roland Jahn, hat von deutschen Firmen Aufklärung über die Beschäftigung von DDR-Zwangsarbeitern gefordert.
Hat Ikea in den 70er und 80er Jahren Möbel mit Hilfe von politischen DDR-Häftlingen bauen lassen? Eine schwedische Fernsehsendung will Belege liefern. Der Möbelkonzern verweist auf die eigenen Nachforschungen zu dem Thema.
Nach dem Möbelkonzern Ikea gibt es gegen weitere westliche Unternehmen Vorwürfe wegen der angeblichen Beschäftigung von DDR-Zwangsarbeitern.
Politische Häftlinge in der DDR sollen einem Fernsehbericht zufolge in den 70er und 80er Jahren für den schwedischen Möbelkonzern Ikea gearbeitet haben.
Nicht nur Ikea sondern auch Quelle und Neckermann sollen DDR-Zwangsarbeiter beschäftigt haben. Das behauptet zumindest eine ehemalige Gefangene. Der Dachverband der SED-Opfer bietet dem Möbelkonzern nun Gespräche an.
Die spanische Kleiderkette Zara steht im Verdacht, in Brasilien Zwangsarbeit zu fördern. In mehreren illegalen Schneideratelliers sollen die Arbeiter zum Teil unter menschenunwürdigen Bedingungen 14 Stunden am Tag geschuftet haben. Die Arbeitsaufsichtsbehörde spricht von "Sklaverei".
Es geschah kurz vor Kriegsende: Im März 1945 wurde eine Gruppe jüdischer Zwangsarbeiter in einem Wald im Burgenland von hinten erschossen. Jetzt soll ein 90-jähriger Duisburger wegen der Morde vor Gericht gestellt werden.
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