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Die Berichterstattung über den Afghanistaneinsatz der Bundeswehr ist kein Ruhmesblatt für die deutschen Medien. Lange Zeit ließ man sich die Tagesordnung von den Regierungsparteien diktieren statt selbst zu enthüllen.
Kein Tag ohne News von Verteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg: Er will den Dialog mit den Taliban suchen. Die SPD will den Dialog mit ihm im Untersuchungsausschuss unter Eid führen. Und die Bürger? Sehen in ihm weiter den künftigen Kanzler.
Geheime Papiere über den Bombenangriff auf zwei Tanklaster offenbaren ein doppeltes Desaster: Die Militärs nahmen den Tod von Zivilisten in Kauf. Und die politische Führung versagt bei der Aufklärung eines möglichen Kriegsverbrechens
Brisante Enthüllung über den Angriff von Kundus: Bislang galt als sicher, dass Oberst Georg Klein die entführten Tanker bombardieren ließ, um Anschläge mit den Fahrzeugen zu verhindern. Laut "Süddeutscher Zeitung" wollte er indes primär Taliban töten. Auch der Verteidigungsexperte der SPD geht dieser Theorie nach.
Täglich neue Berichte, täglich neue Zweifel - und Guttenberg liefert nur ungelenke Selbstverteidigung. Auch die Kanzlerin gerät in den Sog der Kundus-Affäre.
Verteidigungsminister Guttenberg kämpft wegen der Kundus-Affäre um sein politisches Überleben. Bundeswehr-Generalinspekteur Schneiderhan musste deshalb gehen - und fährt nun schwere Geschütze auf.
Heute tagt erstmals der Kundus-Untersuchungsausschuss. Die Fragen lauten: Was trieb den Oberst zum Bombardement? Und wer wusste wann von was? Die Kanzlerin soll früh aussagen.
Ein Minister, ein Staatssekretär, ein Generalinspekteur der Bundeswehr - schon drei Männer hat die Affäre um den Luftangriff von Kundus ihr Amt gekostet. Folgt nun Verteidigungsminister Guttenberg?
Der tödliche Luftschlag von Kundus wirft immer neue Fragen auf: Was wusste Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wann? Der CSU-Politiker sucht sein Heil in der Offensive.
Hat sich Oberst Klein von Berlin indirekt zu dem Luftschlag von Kundus ermutigt gefühlt? Offenbar drang auch das Kanzleramt schon vor der Attacke darauf, härter gegen die Taliban vorzugehen.
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