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Beim Absturz eines Militärflugzeugs in Zentralrussland sind mindestens zwölf Menschen ums Leben gekommen. Die riesige Transportmaschine vom Typ Antonow An-22 ist in der Region Tula südlich von Moskau am Boden zerschellt.
Wie heldenhaft war sie denn nun, die alte, bayerische CSU-Legende Franz Josef Strauß? Bei Madame Tussauds kommt er nicht so gut weg, wie es einige Parteigrößen gerne hätten - nun verlangt CSU-Politiker Markus Söder, dass die britische Regierung gegen die Rufschädigung einschreitet.
Schienen wir zum Jahreswechsel dem Schraubzwingengriff der Minusgrade knapp entronnen zu sein, zieht sich die Schlinge nun doch wieder langsam zu. Anlass genug, die Gedanken in wärmere Regionen dieses Planeten schweifen zu lassen. Sicherlich verrate ich kein Geheimnis, wenn ich sage, dass sich die Perspektive auf bestimmte Dinge und die Relation im Allgemeinen etwas verschieben, wenn man sich einen längeren Zeitraum im Ausland – wo immer das auch sein mag – aufhält. Man hört´s aus Erzählungen anderer, winkt auch schon mal mit der Hand der „Übersättigung“ ab, wenn wieder „Räuberpistolen“ aus fernen Ländern zum Besten gegeben werden. Gerade, wenn sie vom Kontinent der Maximalpigmentierung stammen. Den Hauch von Dekadenz umweht hier bei uns die Äußerung, man sei mit einer kleinen Propellermaschine mal eben für ´nen Tag wo hin geflogen. In Namibia musste ich mich schnell daran gewöhnen, am Telefon bei der Vereinbarung von Terminen, die Frage gestellt zu bekommen, ob man denn mit dem Flieger kommt. Es erschien mir moralisch schwer zu vertreten, in einem Satz den Leuten klar zu machen, dass ich für mein Projekt jedwede Unterstützung benötigte, im anderen aber sagte, dass ich mit der Cessna einfliege. Das Problem hatte aber nur ich persönlich. Nicht dass es quasi zum „guten Ton“ gehörte, aber Sachzwänge bedürfen eben einer praktischen und logischen Lösung. Und die heißt bei dem Problem „Distanz“ einfach das schnellstmögliche Transportmittel zu wählen. Und da war unsere gute alte „Papa India Tango“ einfach dann doch nur ein Packesel mit Turbo-Booster und Tragflächen. Während man sonst das Land im Wortsinne mit der Allrad-Hippe „erfährt“, eröffnen sich einem völlig andere Dimensionen und Eindrücke, wenn man im Messerflug zwischen den Gipfelspitzen der Spitzkoppe – dem „Matterhorn“ Namibias – hindurch brummt oder bei fahrstuhlartiger Blau-Thermik mit Geiern um die Wette kreist. Schnell stellt man auch fest, dass hier manche Dinge, die bei uns nahezu überreglementiert sind, dort einfach im Reich des „Auge-Zudrückens“ liegen und man so ungetrübten Genuss über den meist nie vorhandenen Wolken hat. Haut es einen morgens wie auf einem bockenden Bronco am Fish River Canyon durch die Fallwinde, so gleitet man am frühen Nachmittag wie auf Schienen durch einen fast blau-schwarzen Himmel in 8000 Fuß Höhe. Natürlich hab ich es mir nicht nehmen lassen, einige Teile der Strecken selber am Steuerhorn herum zu lenken. Die Landungen habe ich aber immer meinem extrem umsichtigen und souveränen Freund Jürgen überlassen, der die Kiste selbst unter widrigen Umständen immer heile auf den Boden brachte und dem ich auf diesem Wege meinen größten Respekt zolle und mich nach all den Jahren auch immer noch herzlichst bedanke für seine Freundschaft und seine Art, die Dinge zu handhaben. Ohne ihn wären einige, aber entscheidende Dinge gar nicht erst möglich gewesen. Gut, extra auf einer Straße landen, weil wir zu faul waren nach großem Tee-Konsum in die Piss-Ente zu strullen, gehört in das Kapitel „Don´t try this at home“. Mit dem Arsch des Fliegers in Akazien zu stecken, weil die Landebahn – voll mit Warzenschweinlöchern und ein paar ganz clever platzierten Termitenbauten – doch recht kurz war, ist auch etwas, das unter hiesigen Bedingungen zart die Definition „haarsträubend“ verdient. Das Angsthasen-Spiel mit Aufeinanderzufliegen ist auch eher was für lebensverneinende Jagdflieger aus WK Zwoo. Wobei den Piloten der Galaxy das auch wenig gestört hat, dass wir gerade im Landeanflug waren und er die Hebel nach vorn drückte. Spätestens, wenn man über den 180 PS des Motors der 172´er via Funk den botswanischen Fluglotsen im Okavango-Delta versteht, weiß man, dass man Englisch kann. Naja, er geriet etwas in Schweiß, weil wir statt bei 20 Meilen erst an der 10-Meilen-Zone unsere genaue Position hatten und angaben. Kann ja keiner was dafür, wenn das Navi „hängt“. Und laut Karte sollte unter uns Sumpf sein. Wobei ja bei 20.000 Quadratkilometern Größe von dem Binnendelta die Optik irgendwie etwas „verwässert“. Ich glaube ja bis heute, dass den Airbus-Piloten aus Südafrika unsere Anwesenheit in der Luft nicht wirklich gejuckt hat. Aber ist schon beeindruckend quasi auf Augenhöhe mit so einem „Bomber“ rumzukurven. Und wenn ich eins gelernt habe von den Jungs da unten, wenn man in Kontakt mit Behörden kommt. Lächeln, nett sein und dumm stellen. Solange nix passiert ist, verpufft in eruptiven Schimpf-Tiraden die Wut eines an einen Silberrücken erinnernden Tower-Wächters so schnell wie sie entstanden war. Und wie auch bei der selleriefressenden haarigen Verwandtschaft mit den großen Eckzähnen galt die Devise: „NICHT in die Augen schauen!“ Unter keinen Umständen. Sonst passiert das gleiche, wie an den Virungas. 250 Kg geballte King-Kong-Power entladen sich in ohrenbetäubendem Geschrei, Brusttrommeln und Kopfmassagen mit Fäusten so groß wie Baseball-Fanghandschuhen. Und so wurden wir also zu „Charly“ zitiert – damit ist im Flieger-Jargon der Tower gemeint – um knierutschend Abbitte zu leisten, und durften uns, um 100 Euro erleichtert, wieder trollen. Lustig sind auch vorbeizischende Tandem-Fallschirm-Springer, wo der an den Bauch Geschnallte mit einer Splatterfahne sein übiges Frühstück als senkrechte Spur seiner Selbstüberschätzung in den morgendlichen Himmel über Swakop zeichnet. Und die Helmkamera dokumentierte es mit zornig unterlegter Heavy-Metall-Musik zum Hinterher-mit-nach-Hause-Nehmen. Leute gibt´s ! In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
Mit Gewalt und Raffinesse gewinnen die Nazis an Macht. Nachdem die Demokratie in Flammen aufgegangen ist, kommt das 'Ermächtigungsgesetz'. Klaus Harpprecht über den mutigen Auftritt der Männer und Frauen, die dagegen stimmten
Bagdad erobern, biologische Waffen finden - die ersten Schüsse gegen den Irak fallen im neuen PC-Spiel "Command & Conquer: Generals".
Nazis, Mutanten und Außerirdische - eine illustre Runde von Bösewichtern tritt im Comic-Taktikspiel "Freedom Force vs. The 3rd Reich" an, um sich von Superhelden ordentlich vermöbeln zu lassen.
Der Schall bremst Schumi: Bei dem pompös inszenierten Showduell gegen einen Kampfjet im italienischen Militärstützpunkt Grosseto gewann der sechsfache Formel-1-Weltmeister nur über 600 Meter. Was dem PS-Spektakel keinen Abbruch tat.
Der MG TF bietet wenig Bequemlichkeit, aber jede Menge Coolness, einen kernigen Mittelmotor und eine gehörige Portion Giftigkeit fürs Geld.
Viel Wind, viel Meer und jede Menge Strand - das hat Schiermonnikoog zu bieten. Der Winzling unter den niederländischen Nordseeinseln ist der ideale Ort, um sich den Kopf freipusten zu lassen.
Seit dem Frühjahr zeigt das Deutsche Technikmuseum in Berlin eine internationale Luft- und Raumfahrtausstellung. Die Exponate erzählen die Geschichten von den Rittern der Lüfte, der Höllenmaschine V2 bis hin zum Schokoladenpiloten der Luftbrücke.
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