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Teile der CDU verstehen ihre Kanzlerin nicht mehr: Verstaatlichungen und Enteignungen kennen sie nur aus der DDR. Der Chef des CDU-Wirtschaftsfügels, Josef Schlarmann, weiß viele Christdemokraten hinter sich, wenn er Merkel immer wieder frontal angreift. Zu Besuch bei einem Parteirebellen.
Reif für die Inseln? CDU-Politiker Josef Schlarmann fordert das überschuldete Griechenland auf, unbewohnte Eilande zu verkaufen. Der Chef der Mittelstandsvereinigung knallhart: "Ein Bankrotteur muss alles, was er hat, zu Geld machen, um seine Gläubiger zu bedienen."
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will ungeachtet der parteiinternen Unruhe um den Rauswurf von Umweltminister Norbert Röttgen die Weichen bei wichtigen Streitthemen stellen.
Die CDU ist traditionell ein Kanzlerwahlverein: Was der Chef sagt, gilt, Punkt, Ende, Aus. Doch Merkels zögerliche Wirtschaftspolitik befeuert Kritiker in den eigenen Reihen, sie drängen auf Steuersenkungen und staatliche Hilfen. Kurz vor dem Parteitag gärt es in der Union.
Josef Schlarmann, Chef der Mittelstandsvereinigung der CDU, ist einer der wenigen Konservativen, die Kanzlerin Angela Merkel offen kritisieren. Im Café Einstein spricht der 69-Jährige mit stern.de über Managergehälter, das Konjunkturpaket und CDU-Hoffnungsträger Norbert Röttgen.
Der Streit ums Betreuungsgeld eskaliert in der Aktuellen Stunde des Bundestags: Die Opposition ätzt über die geplanten Anrechnung auf Hartz IV. Die CSU stänkert zurück: Die Kritik ist pure Heuchelei.
Der CDU-Wirtschaftsflügel hat Parteichefin Angela Merkel nachdrücklich zu einer Kurskorrektur aufgefordert. Josef Schlarmann, Vorsitzender der Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung (MIT) der Union, forderte eine ausführliche Debatte über den wirtschaftspolitischen Kurs, um die anhaltende Flut an Parteiaustritten zu stoppen.
Auf ein geteiltes Echo ist am Montag ein Vorstoß des früheren Bundesfinanzministers Peer Steinbrück (SPD) gestoßen, seine Partei müsse im kommenden Bundestagswahlkampf offensiv für höhere Steuern werben.
Beim Wirtschaftsflügel der Union formiert sich Widerstand gegen den von der Parteiführung geforderten einheitlichen Mindestlohn.
Nicht nur 2013, sondern regelmäßig müssten die Arbeitnehmer steuerlich entlastet werden. Mit diesem Vorstoß macht sich FDP-Finanzexperte Volker Wissing beliebt. Die Einnahmelücke könne man durch Sparmaßnahmen in Ministerien ausfüllen, kommen Vorschläge aus der Union.
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