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Hamburg hat einen neuen Bürgermeister. Die Bürgerschaft hat den bisherigen Innensenator Christoph Ahlhaus zum Nachfolger von Ole von Beust gewählt. Der CDU-Politiker erhielt mehr Stimmen, als Schwarz-Grün Abgeordnete stellt.
Er ist dann auch mal weg. Zu einem für seine schwarz-grüne Koalition denkbar ungünstigen Zeitpunkt hat Hamburgs Bürgermeister Ole von Beust seiner Unlust auf den Job nachgegeben. Angela Merkels CDU hat nun binnen kürzester Zeit eine ganze Generation von Politikern verloren.
Die Elbphilharmonie war einst ein großer Traum der Hamburger. Längst ist sie ein Albtraum - und ein Paradebeispiel für Großprojekte, die der öffentlichen Hand völlig entgleiten. Ein Ende des Dramas ist nicht in Sicht.
Für Menschlichkeit, gegen Gier und den bedingungslosen Wachstumsglauben: Auch der Evangelische Kirchentag steht im Zeichen der Wirschaftskrise. In Bremen startete am Abend das Spektakel. Mehr als 100.000 Besucher werden erwartet, das Show-Programm kann sich sehen lassen. Nur Werder-Fans könnten verärgert sein.
Das Verlagshaus Gruner + Jahr und der stern haben zum fünften Mal den Henri Nannen Preis vergeben. Mehr als 1000 Gäste aus den Medien und Kultur, Politik und Wirtschaft waren der Einladung ins Schauspielhaus nach Hamburg gefolgt. Der frühere "Spiegel"-Reporter Jürgen Leinemann erhielt die Bronzefigur "Henri" für sein Lebenswerk. Auch der Verfechter der Pressefreiheit, Robert Ménard, wurde geehrt.
Novum in Deutschland: Die erste schwarz-grüne Regierung ist im Amt. In Hamburg wurden der alte und neue Bürgermeister Ole von Beust (CDU) sowie sein Senat mit deutlicher Mehrheit gewählt. Eine Stimme kam sogar aus der Opposition.
Das Museum für Völkerkunde steht vor einem Scherbenhaufen. Die aus China eingeflogene Terrakotta-Armee besteht nur aus billigen Kopien statt aus weltberühmten Kriegern. Deshalb wird die Schau nun vorzeitig beendet - auch, wenn sie den Besuchern trotzdem gefallen hat.
Nicht weniger als ein Konzerthaus mit Weltformat steht der Hansestdt Hamburg in Aussicht. Am Mittwoch fällt die Entscheidung, ob das spektakuläre Gebäude aus Glas mit dem wellenförmigen Dach gebaut werden soll.
Berühmte Lesebotschafter haben zum Welttag des Buches im Hamburger St. Pauli-Theater aus ihren Lieblingsbüchern vorgelesen. Mit ihrem Engagement wollten sie für die Kultur des Lesens werben.
Im mehr als 100 Städten und auf rund 1000 Veranstaltungen stellten lokal und überregional bekannte "Leseköpfe" im Rahmen des "Welttags des Buches" ihre Lieblingsbücher vor.
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